Auf der Suche nach einem Wort oder Begriff
Sei es, dass Sie einen kreativen Text für einen Flyer oder einen interessanten Artikel über eine Veranstaltung verfassen möchten, an Ihrem "Wortschatz" für einen Vortrag feilen oder eventuell ein Kreuzworträtsel lösen möchten oder eine Sprache lernen wollen: Sie brauchen über kurz oder lang einen "Thesaurus", eine Sammlung von Wörtern und Ausdrücken von ähnlicher Bedeutung (Synonyme) aus dem Web oder in Buchform.
Natürlich können Sie auch die Allerweltssuchmaschine Google nach einer alternativen Bedeutung "fragen". Die recht umfangreiche Auswahl, die erscheint, entstammt dem professionellen Wörterbuch von "Oxford Languages", einem alt eingeführten Wörterbuchverlag. Die deutsche Ausgabe beinhaltet nach eigenen Angaben "Definitionen für 400.000 Wörter, mehr als 100.000 Herkunftsangaben und 250.000 Beispielsätze". Mehr dazu: https://languages.oup.com/google-dictionary-de/.
Der Duden umfasst zurzeit etwa 145.000 Stichwörter zur deutschen Rechtschreibung. Außer diesem bekannten Hauptband gibt es noch spezialisierte Ausgaben zu Synonymen, Fremdwörtern, Redewendungen und zur Grammatik. Online existiert er auch - allerdings voller (Eigen-)Werbung.
Wortreich: Als Wortschatz bezeichnet man die Gesamtheit aller Wörter, die jemand kennt bzw. verwendet
Bings KI-Bot Copilot verrät uns dazu: "Ein Grundwortschatz für die deutsche Sprache besteht in der Regel aus 2.000 bis 3.000 Wörtern. Diese Wörter decken die wichtigsten Bereiche der alltäglichen Kommunikation ab und ermöglichen es, sich in den meisten grundlegenden Situationen zurechtzufinden. Ein erweiterter Wortschatz kann jedoch mehrere zehntausend Wörter umfassen, was dann eine präzisere und nuanciertere Kommunikation in verschiedenen Zusammenhängen ermöglicht."
Allerdings unterscheiden sich der aktive (benutzte) und der passive (wird verstanden) Wortschatz oft erheblich - zumindest bei kleinen Kindern oder den sogenannten "einfachen Leuten". Letztere ergänzen ihnen fehlende Wörter einfach nonverbal - und zwar durch bedeutsame Gesten, Betonungen und Laute in unterschiedlichen Tonlagen.
Zusätzlich oder auch stattdessen nutzen Leute in WhatsApp Icons und Emoji-Symbole. Das sind kleine digitale Bilder, die verwendet werden, um etwas wortlos auszudrücken. Und sie kommen prima damit durch - sogar, ohne besondere Bildung oder je ein Buch gelesen zu haben.
Manche von ihnen ersparen sich zusätzlich sogar alle Satzzeichen und posten ohne Punkt und Komma -
By the Way: Es ist die Sprache, die uns Menschen von den Tieren unterscheidet :-)
Gut zu wissen: Wörter und Worte haben unterschiedliche Bedeutungen: Wörter sind nur die einzelnen Vokabeln, Worte sind sozusagen "Aussagen" mit Inhalt.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de