[Deutschland] Zum vierten Mal startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den kommunalen Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“. Gesucht werden innovative Wertstoffhöfe, die mit zukunftsweisenden Konzepten einen herausragenden Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten. Mit dem Wettbewerb möchte die DUH exzellente Konzepte sichtbar machen und Kommunen deutschlandweit motivieren, Service, Wiederverwendung und Umweltbildung kontinuierlich zu verbessern. Kommunen und Betreiber von Wertstoffhöfen können sich bis zum 30. September 2026 bewerben. Die Gewinner zeichnet die DUH öffentlichkeitswirksam aus.
Wertstoffhöfe sind zentrale Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, um Abfälle zu entsorgen und gleichzeitig Wiederverwendung und Recycling zu ermöglichen.
Für die Bewertung der Wertstoffhöfe sind unter anderem Öffnungszeiten, Service, Beschilderung, Beratungsangebote und das Spektrum der erfassten Wertstoffe ausschlaggebend. Ebenso fließen überzeugende Konzepte zur Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Annahme von Problemstoffen und Umweltbildung in die Bewertung mit ein. Die DUH berücksichtigt außerdem unterschiedliche regionale Strukturen, da die Bedingungen für die Wertstoffsammlung im großstädtischen Bereich anders sind als auf dem Land.
In der letzten Wettbewerbsrunde wurden das Entsorgungszentrum Sachsenring in Straubing und der SWK-Wertstoffhof zusammen mit dem Secondhand-Kaufhaus „RecyclingBörse“ in Herford öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet. Eine Orientierung für interessierte Kommunen bietet die Webseite der DUH mit ausführlichen Portraits aller bisherigen Preisträger sowie das RAL-Gütezeichen 950, das zielführende Anforderungen für Wertstoffhöfe zur praktischen Umsetzung der Abfallhierarchie enthält.
Zum kommunalen Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“ mit den Ausschreibungsunterlagen und der Bewerbung: HIER <-KLICK
Quelle Text: DUH





















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