[In eigener Sache] Auch wenn wir unsere Besucher auf HESSENMAGZIN.de nicht mit Cookies belästigen, interessiert uns selbstverständlich, wer bei uns vorbeischaut. Zu unserer Freude zeigt der Blick in die Statistik: Es sind nicht nur Bots, sondern echte Menschen, die an sonnigen Frühlingssonntagen offenbar Besseres zu tun haben, als vor dem Computer zu sitzen. So wie gestern, als nur etwa halb so viele Nutzer wie üblich HESSENMAGAZIN.de aufriefen. Das lässt sich gut am gelben Balken (Besucher) und dem orangefarbenen (Rechner) erkennen. Entsprechend niedriger fallen natürlich auch die blauen und grünen Balken für Seiten, Dateien und Anfragen aus.
Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ebenfalls die Liste "Anfragen Code 404", weil manch eine/r auf nicht (mehr) vorhandene Inhalte stößt. Oder vergeblich versucht, die Seiten zu "knacken", also, wo jemand versucht, heimlich Seiten auszulesen – oft mit automatisierten Tools, weil man offenbar grundsätzlich davon ausgeht, dass wir ein WordPress‑System betreiben. Ein kleiner Irrtum, der uns eher amüsiert als beunruhigt.
Wissensausflug ins Content Management - CMS-Systeme im Vergleich
Während WordPress weltweit als das „Standard‑CMS“ gilt, das von unzähligen Blogs, Firmen- und Privatseiten genutzt wird, arbeiten viele professionelle Redaktionen und Institutionen mit Systemen wie Joomla, Typo3 oder Drupal. Der Grund dafür liegt weniger im Funktionsumfang als im grundsätzlichen Aufbau.
WordPress entstand ursprünglich als Blogsoftware und trägt diesen Ursprung bis heute in seiner Struktur. Es ist schnell eingerichtt, im Prinzip leicht erweiterbar und durch seine enorme Verbreitung für Entwickler wie für Angreifer gleichermaßen attraktiv. Genau deshalb richten sich automatisierte Scanner und Bots fast reflexhaft auf typische WordPress‑Verzeichnisse – selbst dann, wenn eine Seite gar nicht auf WordPress basiert.
Joomla, Typo3 & Co. sind hingegen klassisch modular aufgebaute Content‑Management‑Systeme, die auf komplexere Inhalte ausgelegt sind.
Mehrsprachigkeit, differenzierte Benutzerrechte, klar getrennte Inhalts- und Layoutlogik: All das ist im Kern des Systems verankert und nicht erst durch Plugins nachgerüstet.
Für redaktionell geführte Projekte, Magazine oder kommunale Seiten sind sie deshalb die robustere Wahl, weil sie im Hintergrund zuverlässiger arbeiten.
Was man aber nur erkennt, wenn man "Ahnung" hat. 
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de + KI-Recherche




















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