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Gestaltung: Sonst haben wir keine Sorgen?

Pressebild: WDC-Pavillon (c) Ben Kuhlmann[Hessen] Bündeln, Netzwerken, den Kopf in den Wolken und behaupten, dass modernes Design eine Region zukunftsfähig macht: Der Verein "Designinitiative Frankfurt RheinMain" hat sich mit seinen angeschlossenen Mitgliedern zum Ziel gesetzt, mit gutem Design das Leben in der Region zu verbessern. Auf diese Weise hoffen die Städte, Hochschulen und Organisationen bei Gebäuden, digitalen Angeboten, im Verkehr oder sozialen Projekten nicht nur mit besonderem Aussehen punkten zu können.

Für das Jahresprogramm als "World Design Capital 2026" organisiert die Designinitiative das Programm für Frankfurt RheinMain 2026. Die Mitglieder - Städte, Hochschulen und Kulturleute - verbessern gemeinsam dort nun den Alltag. Der Hintergrund: Alle zwei Jahre wird eine Region auswählt, die das ähnlich wie eine Kulturhauptstadt umsetzen soll  – nur mit dem Fokus auf Gestaltung.

Initiatorin des Ganzen ist die "World Design Organization" (WDO), die verkauft die Idee der „World Design Capital“ (Welthauptstadt des Designs) als Zukunftsprogramm, doch am Ende ist es vor allem ein Marketinglabel, das Regionen sich über eine Bewerbung sichern. Die WDO entscheidet, wer den Titel bekommt, legt die Regeln fest und überwacht die Aktionen während des Jahres – damit alles offiziell, international und möglichst glänzend wirkt.

Die Region Frankfurt RheinMain hatte sich dafür beworben, weil der Titel Aufmerksamkeit bringt, Fördergelder mobilisiert und politisch gut aussieht. Hinter der großen Erzählung von „Design verändert die Welt“ steckt also ein klassisches Imageprojekt, das die Region ein Jahr lang ins Schaufenster stellt. In diesem Fall angeschubst von der Werkbundakademie Darmstadt – einem Zusammenschluss von Gestalterinnen, Architektinnen und Kulturleuten. Sie hatten das Thema seit 2018 vorbereitet und dann die Region überzeugt, gemeinsam einzusteigen.

AHA, eine Art Misswahl sozusagen?

Den Anlass, sich mit dem abgehobenen Thema zu befassen, gab diese Ankündigung:

Von der Brömserburg in Rüdesheim wurde uns heute stolz per Mail kundgetan:

Unter folgender Headline finden Sie ein spannendes Projekt, das nun für kurze Zeit seine Heimat im Garten der Brömserburg finden wird: „Lebendiges Labor für Gestaltung – Der WDC-Pavillon kommt in den Rheingau! 19. bis 30. August 2026 im Garten der Brömserburg“. Die Details sind gewohnt in den Anhang gepackt. Bleibt die Vorfreude auf viele Gäste im Burggarten – gerne auch unter dem luftigen Dach, der Schönwetterwolke, des WDC Pavillons. (Lydia Malethon)

Hier die angehängte 8-seitige Original-Pressemeldung dazu - leider als PDF:

Pressemitteilung im August 2026
Lebendiges Labor für Gestaltung – Der WDC-Pavillon kommt in den Rheingau! 19. bis 30. August 2026 im Garten der Brömserburg

Ein Raum, der mitwandert, sich verwandelt und erst durch seine Besu-
cher:innen vollständig wird: Seit April schickt die World Design Capital
Frankfurt RheinMain 2026 ihren mobilen WDC-Pavillon auf Reisen. Bis
September steuert die markante Struktur als verbindendes Element durch
die Region – mit Stationen in sechs kleineren und größeren Städten.
Entsprechend der WDC-Leitidee „Design for Democracy. Atmospheres
for a better life“ hat das transdisziplinär arbeitende Architektur-Netzwerk
Constructlab einen Pavillon entwickelt, der Menschen zusammenbringt
und Raum für gemeinsames Gestalten bietet. Das Ziel: Design direkt in
die Öffentlichkeit zu bringen und als Anker für Gemeinschaft, Nachhal-
tigkeit und demokratische Teilhabe erlebbar zu machen.
Zwischen Weinbergen, Rhein und historischer Altstadt entsteht im Gar-
ten der Brömserburg für zwei Wochen ab 19. August ein offener Ort für
Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten. Das Programm
reicht von Spaziergängen zum Sammeln von Naturmaterialien über die
Herstellung von Farben, Buchkunst- und Druckworkshops bis hin zu Yoga,
Musik und einem gemeinsamen Picknick.

Während des gesamten Aufenthalts arbeiten Gestalterinnen von Constructlab Nord und
Constructlab France am Pavillon und laden Besucher:innen dazu ein, Teil ihres offenen
Arbeits- und Gestaltungsprozesses zu werden. Unter dem Titel „Dry, Dry, Dry“ steht der
Wissensaustausch im Vordergrund: Das Team erkundet gemeinsam mit Schulklassen und
interessierten Bürger:innen, wie regionale Ressourcen nachhaltig genutzt werden
können.

Weitere Programmpunkte werden von lokalen Partner:innen gestaltet, darunter
die Eroica Germania, die Philipp-Kraft-Stiftung, die Kräuterwirte Assmannshausen und die
Bäckerei Dries.

Den Auftakt des Rheingau-Stopps bildet das Opening am 19. August 2026 ab 10:00
Uhr durch den Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Sandro Zehner und Rüdesheims

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Bürgermeister Dirk Stuckert, KulturRegion Frankfurt am Main, dem WDC-Team, Con-
structlab, sowie lokalen Akteur:innen. Besucher:innen sind eingeladen, den Pavillon ken-
nenzulernen und einen ersten Einblick in das vielfältige Programm der kommenden Tage
zu erhalten.

Den feierlichen Abschluss bildet am 29. August ab 15 Uhr ein Picknick für Alle, mit le-
ckeren Beiträgen von Constructlab und lokalen Produzenten. Alle Besucher:innen sind
eingeladen, etwas zum gemeinsamen Picknick beizutragen. Während des Picknicks so-
wie in einer Ausstellung lernen die Besucher:innen die Ergebnisse der zweiwöchigen Re-
sidency kennen und erfahren mehr über den gemeinsamen Arbeits- und Gestaltungspro-
zess.

In Zusammenarbeit mit der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (Programm
und Kommunikation), der Brömserburg – Die Burg am Rhein GmbH & Co. KG (Veranstal-
tungsort).

Weitere Details zum Programm finden sich auf der WDC2026 Webseite:
www.wdc2026.org/de/wdc-pavillon-im-rheingau

Weitere Informationen zum WDC-Pavillon

Der WDC-Pavillon ist kein klassisches Gebäude, sondern ein lebendiges Labor für Gestal-
tung, das dorthin kommt, wo das Leben stattfindet: in die Mitte der Städte. Das Angebot
richtet sich an die gesamte
Stadtgesellschaft. Während
unter der Woche vormittags
Schulklassen und Jugendgrup-
pen den Raum nutzen, um
Design als Werkzeug zur Mit-
gestaltung ihres Lebensraums
zu entdecken, wird der Pavillon
nachmittags, abends und am
Wochenende zur Bühne für
lokale Initiativen, Workshops,
Performances oder spontane
Begegnungen.

Architektur der Offenheit: Die „mobile Agora“ von Constructlab

Entwickelt wurde der Pavillon in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen Architekt-
:innen-Netzwerk Constructlab. Die Struktur bricht bewusst mit konventionellen Bauformen
und versteht sich als „mobile Agora“. Sie soll ein Ort des Austauschs sein, inspiriert von
alltäglichen Situationen und Typologien wie Werkstätten, Küchen oder Versammlungen –
von Orten, an denen Menschen zusammenkommen und aktiv werden. Die Basis der

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Konstruktion bildet ein hölzernes Zwölfeck mit einem Durchmesser von 8,50 Metern. Ein
besonderes Merkmal ist die architektonische Offenheit: Der Pavillon verfügt weder über
eine klare feste Vorder- oder Rückseite noch über starre Hierarchien. Er wird eher als
offener Kreis denn als geschlossene Box verstanden. Ein markantes, aufblasbares Dach
mit einer Spannweite von 10 x 10 Metern sorgt für eine starke Präsenz und eine Gesamt-
höhe von 4,90 Metern, bleibt dabei jedoch „leicht“ und einladend – eine Art „Schönwetter-
wolke“, die Atmosphäre schafft, ohne den Raum abzuschließen. Flexible Sitzmodule, Ti-
sche und Bühnenflächen können immer wieder den lokalen Anforderungen entsprechend
neu arrangiert werden, überdacht von der charakteristischen Wolkenstruktur.

„Der Pavillon ist nicht als fertiges Objekt zu sehen, sondern als offenes System, das zur
Nutzung einlädt”, so das Team von Constructlab. Ein Element dient dementsprechend als
offene Plakatwand, die von den Besucher:innen ständig genutzt, mit neuen Inhalten über-
lagert und verändert wird, wodurch laufende Aktivitäten sichtbar werden und Andere zur
Teilnahme eingeladen werden.

„Der WDC-Pavillon macht greifbar, was Design als gesellschaftliche Haltung bedeuten
kann – nämlich weit über das reine Objekt hinauszugehen“, betont Carolina Romahn,
Geschäftsführerin der WDC 2026. „Hier wird demokratisches Miteinander konkret erleb-
bar: Der Pavillon ist ein Ort, der zeigt, wie Gestaltung unser gesellschaftliches Miteinander
stärken und als Motor für den Wandel in der Region wirken kann.“

Menschen verbinden – Städte verbinden

Das Programm des Pavillons wird gemeinsam mit lokalen Initiativen, Institutionen und
WDC-Partner:innen entwickelt. Es verbindet feste Programmpunkte wie Bildungs- und
Vermittlungsangebote mit offenen Momenten und Community-Formaten, in denen spon-
tane Beteiligung möglich ist. Begleitet wird jede Station von einer „Residency“: Mitglieder
des Netzwerks von Constructlab arbeiten vor Ort, verknüpfen sich mit lokalen Partner:in-
nen und nutzen den Pavillon als temporäres Studio.

Die Tourstationen 2026 im Überblick:
• Bad Homburg: 15. bis 26. April, Wiese hinter dem Kurhaus
• Kelkheim: 6. bis 17. Mai, Vor dem Rathaus
• Offenbach: 27. Mai bis 14. Juni, Aliceplatz
• Wiesbaden: 24. Juni bis 12. Juli, Kochbrunnenplatz
• Rheingau (Rüdesheim): 19. bis 30. August, Garten der Brömserburg
• Darmstadt: 2. bis 20. September, Carree vor der Centralstation

Die Teilnahme an den Programmpunkten ist für alle Bürger:innen offen, der Eintritt kosten-
los.

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Was bleibt?
Auch nach dem Projektjahr 2026 bleibt der Pavillon der Region erhalten: Die Konstruktion
ist für die langfristige Weiterverwendung konzipiert und kann nach 2026 an andere Orte
gebracht, angepasst und weitergenutzt werden. Einzelne Elemente lassen sich umbauen,
reparieren oder in neue Projekte integrieren. „Entscheidend für das, was bleibt, ist neben
der Struktur selbst, das, was sie auslöst: Durch die Residencies bleibt an jedem Ort etwas
zurück – neue Kooperationen, gemeinsame Erfahrungen, erworbene Fähigkeiten. Genau
das ist unser Verständnis von Legacy“, so Carolina Romahn.

Was ist WDC 2026?

Die World Design Capital® (WDC) ist eine Initiative der weltweit anerkannten, nichtstaatli-
chen World Design Organization (WDO)® zur Anerkennung von Städten, die Design als
Motor für wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Fortschritt nutzen. Frank-
furt RheinMain (Deutschland) erhält den Titel für das Jahr 2026 mit dem Thema Design for
Democracy. Atmospheres for a better life.

In den vergangenen Jahren wurden folgende Städte alle zwei Jahre ausgezeichnet: Turin
(Italien), Seoul (Südkorea), Helsinki (Finnland), Kapstadt (Südafrika), Taipeh (Taiwan, Chi-
nesisch Taipeh), Mexiko-Stadt (Mexiko), Lille Métropole (Frankreich), Valencia (Spanien)
sowie zuletzt San Diego (USA) und Tijuana (Mexiko) als erste binationale Auszeichnung
und zuletzt Busan (Südkorea) für 2028. Mehr Informationen unter WDO.org

Programmübersicht für Rüdesheim

Spontane Änderungen möglich
Mi, 19.08., ab 10:00 Uhr
Opening
Eröffnung des Pavillons durch den Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Sandro Zehner
und Rüdesheims Bürgermeister Dirk Stuckert, dem WDC-Team, Constructlab und lokalen
Akteur:innen
von: WDC 2026
19.08. – 30.08
Ping Pong Park
Tischtennisplatten zum spielerischen Ausprobieren. Vorbeikommen und mitmachen!
von: Elisabet Flascha, Laura Weigand und Marco von der Heyden
Mi, 19.08., 17:00 – 19:00 Uhr
Die Eroica Germania im Rheingau – was hat das mit Design zu tun?
Gespräch über die Philosophie des Radfahrens und die Gestaltung historischer Fahrräder.
von: Die Wellenmaschine GmbH

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Do, 20.08 & Mi, 26.08, jeweils 10:00 – 13:00 Uhr
Workshop: Mal was anderes
Mit ungewöhnlichen Malwerkzeugen und spielerischen Zeichenaufgaben gestalten wir
gemeinsam ein wachsendes Kunstwerk.
von: Linnea Kempf, Ella Dickau; WDC 2026
Do, 20.08., 14:00 –17:00 Uhr
Grafisches Verweben
Walk-in-Workshop zur gemeinsamen Gestaltung einer visuellen Identität des Pavillons in
Rüdesheim.
von: Laura Hilbert, WDC 2026
Do 20.08. & Mi, 26.08., ab 18:00 Uhr
Gemeinsames Abendbrot
Lernt das Team von Constructlab beim gemeinsamen Kochen und Essen kennen und teilt
Eure Geschichten aus dem Rheingau!
von: Constructlab
Fr, 21.08 & 28.08. jeweils 09:00 – 11:00 Uhr & 11:30 – 13:30 Uhr
Schulworkshop "Dye, Dry, Tie – färben, trocknen, bauen"
Workshop für Schulklassen. Nicht öffentlich.
von: Constructlab
Fr, 21.08., 16:00 – 17:00 Uhr
Local Dancing
Gemeinsam tanzen wir lokale Tänze, begleitet von Live-Keyboardmusik.
von: Implantieren Festival
Fr, 21.08., ab 19 Uhr
Livemusik: Latin & More
Die Band spielt eingängige lateinamerikanische Titel, bekannte Jazz –Standards, Ever-
greens und Oldies in angenehmer Lautstärke.
von: Brömserburg
Sa, 22.08., 10:00 – 13:00 Uhr
Buchkunstlabor: #Crazy Books
Experimentiert mit Papier, Farben und Formen und gestaltet Eure eigenen Künstler:in-
nenbücher.
von: Paula Schulenburg
Sa, 22.08., 14:00 – 17:00 Uhr
Buchkunstlabor: #Naturselbstdruck

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Druckt mit gesammelten Naturmaterialien auf recyceltes Papier oder in Eure Bücher.
von: Paula Schulenburg
Sa, 22.08., ab 19 Uhr
Livemusik: Claudia Matejunas
Die Solokünstlerin spielt Stimmungs- und Tanzmusik.
von: Brömserburg
So, 23.08., 09:30 – 14:00 Uhr
Workshop "Dye, Dry, Tie – färben, trocknen, bauen"
Gemeinsam sammeln wir bei einem Spaziergang Materialien und verwandeln sie an-
schließend in kreative Produkte und handwerkliche Objekte.
von: Constructlab
So, 23.08., 14:00 – 17:00 Uhr
Chess n' Jazz
Barrierefrei Schach spielen und Musik hören – für alle Altersklassen und Level oder ein-
fach zum Zuschauen.
von: Roman Steinmetz
Mi, 26.08., ab 14:00 Uhr
Kreatives Kaffeekränzchen
Kommt auf einen Kaffee vorbei und helft uns dabei, Lebensmittel für die kältere Jahreszeit
haltbar zu machen!
von: Constructlab
Mi, 26.08., ab 18:00 Uhr
Let's Dance Side by Side!
Ein Line-Dance-Workshop für alle.
von: Nikki, Maikie, Sabine & Marc
Do, 27.08., 14:00 – 17:00 Uhr
Taschenmanufaktur-Workshop
Gestaltet Eure eigene Tasche aus Bannern vergangener WDC-Veranstaltungen.
von: Jan-Micha Gamer, jm design studio
Do, 27.08., 18:00 – 19:00 Uhr
WDC-Yoga
Yoga am WDC-Pavillon für alle Level. Bitte eine Matte oder ein Handtuch mitbringen.
von: WDC 2026
Fr, 28.08., 15:00 – 16:30 Uhr

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MitSingFreitag
Gemeinsam singen macht Freude! Ob Pop, Chanson oder Singer-Songwriter – kommt
vorbei und singt mit.
von: Philipp-Kraft-Stiftung
Fr, 28.08., ab 19:00 Uhr
Livemusik: Tauer & Petry
Gitarre, Mandoline und Mundharmonika sind die Begleitinstrumente der ausgefeilten Ge-
sangsharmonien von Ernst Tauer und Peter Petry
von: Brömserburg
Sa, 29.08. 10:00 – 13:00 Uhr
Workshop: Kräutersalz selber machen
Regionale Kräuter entdecken, verarbeiten und eigene Mischungen kreieren.
von: Kräuterwirte Assmannshausen
Sa, 29.08. 12:00 – 17:00 Uhr
Workshop: Knusprige Brötchen backen
Gestaltet Euer eigenes Brötchen nach Rheingauer Backhandwerkskunst oder schaut den
Bäcker:innen bei ihrer Arbeit über die Schulter.
von: Bäckerei Dries, Stefan Dries
Sa, 29.08. ab 15:00 Uhr
Picknick für Alle
Feiert mit uns den Abschluss bei einem gemeinsamen Picknick mit Beiträgen lokaler Pro-
duzent:innen wie der Bäckerei Dries, der Residency und Kaffee von Etappe Roasters.
von: Constructlab, WDC 2026
Sa, 29.08. ab 19:00 Uhr
Konzert: The Subtenants
Die sechsköpfige Coverband aus dem Rheingau und Großraum Mainz spielt groovige
Klassiker aus Soul, Pop und Funk.
von: Brömserburg
Sa, 29.08. ab 15 Uhr & So, 30.08., 10:00 – 14:00 Uhr
Ausstellung “Dry, Dry, Dry”
Entdeckt die Ergebnisse der Constructlab-Residency und erfahrt mehr über den gemeis-
samen Arbeits- und Gestaltungsprozess.
von: Constructlab

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World Design Capital
Frankfurt RheinMain 2026
c/o Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Germany
Presse WDC 2026:
Christina Sweeney
Caroline Mohler
Mobile +49 151 55620038
Office +49 69 928 82933
press@ wdc2026.org
Press Office:
neumann communication
wdc@ neumann-communication.de
+49 221-91 39 49-0
Umgesetzt durch /
Organised by:
Design FRM gGmbH
Geschäftsführerin /
Chief Executive Officer:
Carolina Romahn
Amtsgericht Frankfurt am Main,
HRB 130442
Gefördert durch /
Sponsored by
World Design Capital® ist eine Initiative der /
World Design Capital® is an initiative of
WDC-Pavillon
Weitere Fotos des WDC-Pavillons: https://media.wdc2026.org/press/folder/
0cbbcc7c-3d30-4039-a155-5d8139121b1a

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WDC-Pavillon in Bad Homburg
© Ben Kuhlmann



Kommentar

Design ist nicht einfach „schön machen“. Es ist eine Arbeitskunst, die einen Zweck hat, den Alltag zu berühren und trotzdem eine Funktion zu erfüllen. Kunst darf frei gestaltet sein, Design muss wirken. In diesem Sinn ist Design die konzentrierte, angewandte Form von Kunst – verdichtet, gezielt, mit Konsequenz.

Und genau hier wird das WDC‑Programm so schräg: Man verkauft Design als gesellschaftliche Wunderwaffe, als demokratische Superkraft, als urbanes Heilmittel. Dabei ist Design im Kern schlicht Kunst mit Auftrag. Kein Mythos, kein Weltrettungsinstrument, sondern einfach gestaltete Realität, wie man auch an den Programmangeboten erkennen kann. (bm)

Küssend

Quelle Zusammenstellung: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de

 

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