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Die Konjunktur und das Pendlerleben

Zwischen Stadt und Land: Gelnhausen-Höchst neben der A66 (c) HESSENMAGAZIN.de[Main-Kinzig-Kreis] Die sehr gute Verkehrsanbindung ist – neben der überdurchschnittlichen Internetanbindung – einer der zentralen Standortfaktoren des Main-Kinzig-Kreises. Sie schafft Arbeitsplätze und ermöglicht es vielen Pendlern, in Hanau, Gelnhausen oder auch Birstein verhältnismäßig günstig zu wohnen, aber im „teuren“ Frankfurt zu arbeiten. So ist es seit Jahrzehnten. Nun führt der aktuelle Konjunkturaufschwung zu einer deutlichen Gegenbewegung, die besonders dem ländlichen Raum im Main-Kinzig-Kreis zugute kommt. Denn immer öfter verkürzen Pendler die tägliche Zeit im Stau oder überfüllten Zügen, indem sie auf einen Arbeitsplatz näher an ihrem Wohnort wechseln. Gleichzeitig wächst die Zahl der Einpendler aus Frankfurt und Offenbach an.

„Der Main-Kinzig-Kreis ist seit seiner Gründung Pendlerregion und wird das bleiben. Am deutlichsten wird das an der Zahl der jeden Tag zur Arbeit zurück gelegten Kilometer. Denn wenn man Urlaub, Krankheit, Dienstreisen, Homeoffice etc. vernachlässigt und davon ausgeht, dass auch Beschäftigte, die im gleichen Ort wohnen, wo sie auch arbeiten, mindestens einen Kilometer entfernt wohnen, legen sie gemeinsam mit den Pendlern innerhalb des Kreises jeden Morgen 1,59 Millionen km zurück – und abends wieder zurück. Für 133.194 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ein beeindruckender Wert. Aber die Dimensionen ändern sich – zugunsten des Kreises!“, fasst Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die neuen Daten der Pendlerstatistik zusammen.

Besonders deutlich wird das am Beispiel der Stadt Frankfurt – bei weitem dem wichtigsten Jobmotor in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Im Jahr 2010 pendelten 30.049 Arbeitnehmer aus dem Main-Kinzig-Kreis nach Frankfurt. Zum Stichtag 30. Juni 2017 waren es dann 32.076 Arbeitnehmer – ein Wachstum von sechs Prozent. In der gleichen Zeit stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Frankfurt um 15 Prozent. Viel beeindruckender: Die Zahl der Einpendler aus Frankfurt in den MKK stieg in dieser Zeit von 2.792 auf 4.275, ein Plus von 53 Prozent – bezogen auf die absolute Zahl allerdings nur 1/8 des großen Pendlerstroms nach Frankfurt

Übrigens stagnierte im gleichen Zeitraum die Zahl der Auspendler aus dem MKK nach Offenbach. Nach 4.138 Pendlern nach Offenbach im Jahr 2010 waren es 2017 gerade mal 44 mehr. Ganz anders die Gegenrichtung: Pendelten im Jahr 2010 noch 915 Offenbacher in den Main-Kinzig-Kreis, waren es 2017 schon 1.731 Pendler – ein Plus von 89 Prozent.

„Wenn wir annehmen, dass die Mieten in Frankfurt fast immer und in Offenbach sehr häufig teurer sind als im Main-Kinzig-Kreis, dann besteht eine große Wahrscheinlichkeit, aus Frankfurter und Offenbacher Einpendlern neue Einwohner des Main-Kinzig-Kreises zu machen – wenn es gelingt, ihnen hier attraktiven Wohnraum zu günstigen Preisen anzubieten. Deshalb bin ich optimistisch, dass auch großangelegte Wohnprojekte, zum Beispeil in ehemaligen Kasernen wie in Hanau, ein großer Erfolg werden“, prognostiziert Quidde.

Diese Beispiele zeigen, dass die vielen neuen Arbeitsplätze, die in dem nun bald ins zehnte Jahr gehende Wirtschaftsaufschwung geschaffen wurden, die Attraktivität des Landkreises deutlich gesteigert haben. „Was mich an diesen Zahlen am meisten überrascht hat, sind die positiven Auswirkungen auf die Pendler aus dem ländlichen Raum. Denn diese haben in den vergangenen Jahren oft die Chance genutzt, einen neuen Arbeitsplatz zu finden – näher an ihrem Zuhause. Sie pendeln jetzt weniger weit und haben damit vermutlich mehr Zeit für sich, für die Familie und das Vereinsleben an ihrem Wohnort!“, hebt Quidde hervor.

Die Daten für Hanau sind dafür das beste Beispiel: Seit 2010 stieg dort die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 14 Prozent. Die Zahl der Einpendler nach Hanau aus dem 41 km entfernten Brachttal ging dagegen um 20 Prozent zurück, aus dem fast 60 km entfernten Flörsbachtal um 19 Prozent. Aus Birstein und Ronneburg kamen 14 Prozent weniger Arbeitnehmer nach Hanau, aus Schlüchtern und Steinau elf Prozent weniger.

„Der Main-Kinzig-Kreis gewinnt durch diese Entwicklung doppelt: Freiwerdende Arbeitsplätze in seinen größeren Städten werden häufig durch Einpendler von außerhalb des MKK besetzt – selbst nach Schlüchtern kommen 132 Prozent mehr Frankfurter als noch vor sieben Jahren. Immerhin: es sind jetzt 58. Und die Beschäftigten aus dem Umland finden näher gelegene Arbeitsplätze, die es ihnen ermöglichen, mehr Zeit daheim zu verbringen. Der ländliche Raum wird dadurch sehr gestärkt!“ freut sich Quidde.

Quelle Text: IHK Hanau im Mai 2018

 

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