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Liebes Land: Bräuche, Gewohnheiten und gute Luft

Nicht ohne meinen Vogelsberg (c ;-) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] Früher wurde der Kult mit der ländlichen Lebensart auf englisch mit "Country" umschrieben. Fast so, als wäre es peinlich, unsere deutschen, dörflichen Gewohnheiten als erstrebenswert anzusehen. Tja, wo die Engländer feine Landhäuser zeigten, hatten die Deutschen kleine Fachwerkkirchlein. Und während die Amerikaner längst mit riesigen Erntemaschinen beeindruckten, tuckerten wir auf 50 Jahre alten Traktoren herum. Genau. Bis 2008, zu dem Zeitpunkt, als der Nachfolger der Zeitschrift "Landlust", "Liebes Land", daraus "Die beste Art zu leben" machte.

Augenblicklich begannen die Medien sich zu wundern und zu giften: Es wäre ein seltsamer Anblick, zwischen all den tollen Neuigkeiten, Mode-, Geschäfts- und Hochglanzmagazinen SOLCHE Empfehlungen für ein "gehaltvolles" Leben auf dem Land zu finden. Das solle nun neben zweckmäßig auch noch schön sein und etwa sogar Spaß machen?

Das Konzept von Landlust wirkt alles in allem zeitgemäßer, passt besser zur aktuellen Loha-Welle, zum Bemühen um ökologisch korrekten Konsum, der aber bitte auch Spaß machen soll. Liebes Land ist die alte Tante, die einen mit der ständigen Bemerkung nervt, dass früher alles besser war.
Zitat - Quelle: TAZ aus Berlin 2008 Selbst lesen: HIER <-KLICK

Eigentlich gibt es das Ding ja schon als Quark. "Landliebe" heißt der, und das Wort klingt nach fetten Weiden und glücklichen Kühen, nach derben Bauernhänden, die beherzt zum Brotkanten greifen und eine Scheibe heruntersäbeln. Das Produkt bedient sehr gut eine diffuse Sehnsucht nach Einklang mit der Natur.
Zitat - Quelle: SPIEGEL aus Hamburg 2008 Selbst lesen: HIER <-KLICK

Historischer Städter-Hochmut kommt vor dem Fall

Längst sind diese Zeitungen im Jahr 2011 samt ihren Nachahmern am Markt für den neuen Lifestyle etabliert: LANDLUST, LIEBES LAND, LANDIDEE, LANDLEBEN, MEIN SCHÖNES LAND, LANDGENUSS. Sogar der Axel Springer Verlag hat sich zuletzt mit HEIMAT 2010 eine neue Linie dazu verordnet.

Ganz eindeutig: Der Trend bewegt sich langsam aber sicher wieder hin zu gesundem Essen, Ruhe, frischer Luft. Aber während Frankfurt am Main zurzeit sich als einzige (!) deutsche Stadt um den Titel "Green City" für 2014 bemüht und mit ihrem Programm gegen europäische Hauptstädte antritt, reden andere bei uns noch nicht einmal von nachhaltigem Klimaschutz, sauberer Luft in ihren Parks oder guten Ideen für eine lebenswerte Stadt. Fast so, als hätten sie nichts gelernt aus der Historie.

Man muss nicht einmal bis zur Epoche der Industrialisierung zurückdenken. Wir erinnern uns sicher noch an die so genannten "Trabantenstädte" der Neuzeit, die oft zum sozialen Brennpunkt anstatt zu beliebten Wohnsiedlungen mutierten. Inzwischen haben ihren Platz draußen auf der "Grünen Wiese" Gewerbe- oder Industriegebiete eingenommen. Besser so. Zumal seit 2009 für die weggefallenen Natur-Flächen als Ausgleich Gebiete renaturiert - Bäume gepflanzt, alte Straßen zurückgebaut oder Biotope angelegt - werden müssen.

Gegensätze können zum Ausgleich werden

Und genauso, wie man wohl niemals den Meeresurlauber wirklich zu Ferien im Gebirge bekehren kann, sollten beide Pole - Stadt und Land - ihre Existenzberechtigung behalten. Je nach Laune oder Bedürfnis müsste man wechseln können. Das Positive am pulsierenden Leben der Stadt bedeutet nämlich ebenso: laut, eng und nervenaufreibender Verkehr. Gleichzeitig hat das Angenehme am geruhsamen Landleben durchaus recht negative Seiten: weite Wege, weniger Einkaufsmöglichkeiten, und abends sind alle Bürgersteige hochgeklappt.

Gegenseitiges Herunterschauen ist jedoch nicht angebracht. Manche Landhausküche ist nämlich üppiger ausgestattet als der gleiche Zweckraum im städtischen Appartement. Umgekehrt aber ist das Angebot in puncto Kultur in der Großstadt naturgemäß umfangreicher, als es die Laienspielgruppe im Bürgerhaus der Kleinstadt abdecken könnte :-).

 

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