[Frankfurt am Main] Der Umsonstladen „Die Teilerei“ in der Triftstraße 34 feiert am Sonntag, 13. April 2025, das erste Jahr seines Bestehens. In dem Laden können nicht mehr benötigte Gegenstände abgegeben und andere Dinge kostenlos mitgenommen werden. Damit wurde viel erreicht: Durchschnittlich 100 Menschen besuchen „Die Teilerei“ während der Öffnungszeiten, teilen pro Monat um die 8.000 Gegenstände untereinander und tragen dadurch aktiv zur Vermeidung von Abfall bei.
Im Team, das den Laden ehrenamtlich betreut, engagieren sich mittlerweile rund 50 Menschen. Erst kürzlich konnte die Ladenfläche sogar erweitert werden.
Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez gratuliert zum Geburtstag: „Ob ein Waffeleisen gesucht wird, eine Wickelauflage oder Gummistiefel: In der ‚Teilerei‘ kann jede:r fündig werden. Teilen statt kaufen – das ist nicht nur ein Beitrag zur Abfallvermeidung, sondern fördert auch das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum. Das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen ist ein herausragendes Beispiel für den positiven Einfluss, den gemeinsame Verantwortung auf unsere Umwelt haben kann. Herzlichen Glückwunsch.“
Auch Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) Benjamin Scheffler freut sich, dass das Projekt so gut angenommen wird: „‚Die Teilerei‘ zeigt, wie gelebte Nachhaltigkeit funktionieren kann: Gemeinsam Dinge zu teilen, statt sie wegzuwerfen, ist ein Gewinn für alle – für die Umwelt, für die Menschen und für unsere Stadt. In nur einem Jahr ist hier ein Ort der Gemeinschaft entstanden, an dem Ressourcenschonung und soziales Miteinander Hand in Hand gehen. ‚Die Teilerei‘ ist ein beeindruckender Beweis dafür, dass nachhaltiges Handeln im Kleinen beginnt und große Wirkung entfalten kann. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung möglich machen!“
Die Geburtstagsparty steigt am Sonntag, 13. April, zwischen 13 und 17 Uhr
Natürlich können auch Dinge mitgenommen werden, die man noch gut gebrauchen kann. An diesem Tag werden allerdings keine Sachspenden angenommen.
Quelle Text: Umweltamt Frankfurt