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Home DOSSIER: Natur und Umwelt Umwelt Der Wolf streift durch Mittelhessen

Der Wolf streift durch Mittelhessen

NABU: Neue bestätigte Wolfssichtung bei Biebertal

Ein Wolf unterwegs bei Gießen (c) Johannes Klein[Wetzlar] Was erst nur eine Mutmaßung war, wird nun zur Gewissheit: Am 31. Mai 2017 streifte ein Wolf durch Mittelhessen. „Das Wolfsbüro LUPUS hat nun bestätigt, dass es sich bei dem von zwei aufmerksamen Naturfreunden oberhalb von Hof Haina in Richtung Waldgirmes fotografierten Tier um einen Wolf handelt“, freut sich Inge Till von der NABU-Landesarbeitsgruppe (LAG) Wolf. Der erneute Wolfsnachweis zeige, dass Hessen bereits ein Wolfsland sei.

„Nachdem in der letzten Zeit öfter Wolfssichtungen im Sieger- und Sauerland gemeldet wurden, lag die Vermutung nahe, dass in diesem Jahr auch in Hessen wieder ein Wolf auftaucht“, so Till.

Um die Akzeptanz für die Rückkehr von Wölfen zu fördern, unterstützt die NABU-LAG Wolf interessierte Nutztierhalter mit dem Projekt „Schnelle Eingreiftruppe Herdenschutz“ dabei, sich auf die Rückkehr des grauen Beutegreifers vorzubereiten. Damit leisten die NABU-Aktiven auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Wolfs-Managementplans der Landesregierung.

Im Rahmen des Projektes werden ehrenamtliche Helfer ausgebildet, die Nutztierhalter beim Aufbau von Herdenschutzzäunen in Wolfsregionen unterstützen können. Die Beweidung mit Schafen und Rindern dient häufig dem Erhalt wertvoller Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Ziel der Naturschützer ist es, möglichen Wolfsübergriffen auf Nutztierherden vorzubeugen.

Der NABU Hessen rät dazu, bei möglichen Wolfssichtungen besonnen zu reagieren

„Wie bei anderen großen Wildtieren gilt auch beim Wolf: Abstand halten, nicht darauf zugehen und nicht bedrängen“, erklärt Wolfsexpertin Till. Damit die Tiere ihren Respekt vor dem Mensch behalten, dürften sie auf keinen Fall gefüttert werden. Auch eine indirekte Fütterung durch das unachtsame Lagern von Speiseresten und Tierfutter könne Wölfe anlocken und an den Menschen gewöhnen.

„Wer Wölfe füttert, hilft nicht, sondern schadet ihnen“, so Till. Wenn man zu Fuß oder auf dem Fahrrad einem Wolf begegnet, sollte man ruhig bleiben und sich langsam zurückziehen. Falls der Wolf doch einmal folgt, gilt: gelassen und ohne Angst weitergehen. Nur wenn sich ein Wolf neugierig weiter annähert, empfiehlt es sich, stehenzubleiben, laut zu rufen und in die Hände zu klatschen, um ihn zu vertreiben. „Die Chance, einem Wolf zu begegnen, ist allerdings sehr gering“, erklärt Till. Umso mehr freue sich der NABU über die neue Wolfssichtung in Hessen.

Quelle: NABU-Landesarbeitsgruppe Wolf


Mehr dazu bei uns im HESSENMAGAZIN.de <-KLICK


Auch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bestätigt den Nachweis eines Wolfes bei Biebertal: Wildbiologen prüfen Foto und bestätigen Echtheit des Tieres.

In Biebertal im Landkreis Gießen hat ein Mitarbeiter des Gießener Anzeigers Ende Mai einen Wolf gesehen und fotografiert. Das Tier auf den Bildern wurde am Montag, den 12. Juni 2017, von den Wildbiologen der „Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf“ analysiert und als echter Wolf bestätigt.

In Hessen gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Nachweise von einzelnen Wölfen, meist wurden die Tiere als Verkehrsopfer gefunden oder fotografiert. Schäden durch Wölfe – etwa an Schafen – wurden in Hessen noch nicht verzeichnet. Es gibt auch keine Hinweise auf ortsansässige Wölfe oder gar Rudel in Hessen. Vielmehr sind es meist junge Tiere, die als Einzelgänger durch unsere Wälder streifen.

Weidetierhalter sollten jedoch grundsätzlich auch mit Wölfen rechnen und ihre Tiere sowie die Weidezäune regelmäßig, mindestens täglich kontrollieren. Nützliche Hinweise zu sicheren Weidezäunen erhält man beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Bei den Regierungspräsidien liegen Herdenschutz-Notfallsets bereit, die im Falle eines Wolfsübergriffes dort ausgeliehen werden können.

Spaziergänger und Hundebesitzer sollten sich so verhalten, wie sie dies Wildschweinen gegenüber auch tun würden, also ihren Hund anleinen. Gegebenenfalls hilft es auch, laut zu rufen, zu klatschen oder zu pfeifen.

Quelle und nähere Hinweise zum hessischen Wolfsmanagement sowie zum richtigen Verhalten: HIER <-KLICK.

 

NewsFlash - Kurz & Knapp

Verbot von Reserveantibiotika in der Massentierhaltung gefordert

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[Deustchland] Eine neue repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bestätigt: 90 Prozent der Bevölkerung sind für ein Verbot von Reserveantibiotika in der Massentierhaltung. Die DUH und die Ärzteinitiative gegen Massentierhaltung fordern die EU-Kommission auf, die Menschen ernst zu nehmen und Reserveantibiotika in der Massentierhaltung gesetzlich zu verbieten. In diesen Tagen endete eine öffentliche Konsultation zum Vorschlag der EU-Kommission, Reserveantibiotika weiterhin uneingeschränkt in Großmastanlagen zuzulassen.

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