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50 % der Lkw stoßen zuviel Stickoxide aus

Autobahn Symbolbild (c) HESSENMAGAZIN.de[Deutschland] Rund die Hälfte der 545 untersuchten Lkw der Abgasstufen Euro V und VI haben im Realbetrieb auf der Autobahn mehr Stickoxide (NOx) ausgestoßen als gesetzlich erlaubt. Selbst wenn man weitere Toleranzen einberechnet, um mögliche äußere Einflüsse definitiv auszuschließen, überschreiten noch mehr als ein Drittel (Euro VI) bzw. fast die Hälfte (Euro V) der Fahrzeuge die Schwellenwerte. Auffällig ist zudem, dass einige Dutzend gemessene Lkw besonders dramatische Überschreitungen aufwiesen. Das Emissions-Kontroll-Institut (EKI) der DUH hat für die Untersuchung den Schadstoffausstoß der Lkw im Fahrbetrieb auf der Autobahn in fünf EU-Ländern gemessen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) veröffentlicht alarmierende Messergebnisse der realen Abgasemissionen bei Lkw

Ursache für die massenhaften deutlichen Überschreitungen können aus Sicht der DUH und des Verbands Camion Pro e.V. nur Fahrlässigkeit oder gar krimineller Vorsatz sein: Entweder sind die Abgasreinigungssysteme defekt oder aber die Fahrzeughalter haben illegale Abschalteinrichtungen installiert, die die Funktion der Katalysatoren drastisch verringern, indem sie die Zufuhr des erforderlichen Harnstoffes verringern bis ganz abstellen.

„Unsere Messungen belegen klar, dass die Untätigkeit von Verkehrsministerium und dem ihm unterstellten Bundesamt für Güterverkehr Gesundheit und Leben der Menschen in Deutschland gefährdet. Die neue Bundesregierung muss deshalb endlich wirksame Kontrollen einführen“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Dänemark etwa ist da weiter als wir. Im Auftrag der Behörden wurden hier Messungen an mehreren Hundert Fahrzeugen unternommen, in Zusammenarbeit mit der Uni Heidelberg. Im Nachgang bestellten die Behörden mehrere Messgeräte, um sie nun zum Einsatz zu bringen.“

Die von der DUH verwendete Technik könne auch von deutschen Behörden einfach und sofort zur Kontrolle der Fahrzeuge verwendet werden, so Axel Friedrich, der die Messungen der DUH fachlich unterstützt: „Die Messmethode ist ausgereift und in Vergleichsmessungen mit PEMS (Portable Emission Measurement System) validiert.“

DUH und Camion Pro e.V. fordern deswegen das Bundesverkehrsministerium (BMVI), das ihm unterstellte Bundesamt für Güterverkehr (BAG) sowie die zuständigen Marktüberwachungsbehörden der Bundesländer auf, die realen Emissionen von gesundheitsschädlichen Luftschadstoffe durch Lkw endlich zu überwachen und Verstöße – wie etwa illegale Systeme zur Abgas-Manipulation – angemessen zu verfolgen.

Die neue Untersuchung belegt dabei nicht zum ersten Mal das Versagen deutscher Behörden beim Schutz der Bevölkerung für Stickoxiden von Lkw. Bereits im Mai 2019 hatte das Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg im Auftrag der DUH die NOx-Emissionen von Lkw im realen Betrieb ermittelt. Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verband für die Transportbranche Camion Pro e.V. Die dramatischen Ergebnisse wurden im Juli 2019 an das BMVI übermittelt. Schon damals hatten die DUH und Camion Pro e.V. effektive Kontrollen sowie wirksame Sanktionen hinsichtlich sogenannter „AdBlue-Emulatoren“ bei Lkw gefordert, welche die Zufuhr des für die Abgasreinigung wichtigen Harnstoffs drosseln.

Ab Anfang 2020 führte die DUH dann eigene Messungen an Lkw im Realbetrieb durch. Die Ergebnisse wurden im Dezember 2020 erneut mit den oben genannten Forderungen an das BMVI und ergänzend an das BAG übermittelt. Camion Pro e.V. zufolge weiß das BAG schon seit 2017 über das Problem Bescheid – insbesondere im Hinblick auf die Manipulation von Lkw-Abgasanlagen durch Emulatoren. Die Behörde hat aber bislang kaum wirksame Schritte unternommen, um die Situation auf den Straßen zu verbessern.

Dazu Andreas Mossyrsch, Vorstand Camion Pro e. V. Deutschland: „Das BAG wurde seit 2017 von mir über die redaktionellen und wissenschaftlichen Studien und Erkenntnisse zu dem Thema informiert. Schon damals beauftragte mein Verband das Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg mit Messungen manipulierter Lkw. Die Ergebnisse waren alarmierend. Das BAG wurde informiert, aber unternahm kaum etwas und spielte den Skandal sogar herunter. Meinem Verband liegen Unterlagen vor, die nahelegen, dass das BAG zu dem Skandal bewusst irreführende Daten veröffentlichte. Somit hat die Behörde nicht nur einen ausgewachsenen Abgasskandal verschlafen sowie wirksame Kontrollen verhindert, sondern auch kriminellen Akteuren jahrelang den Rücken freigehalten.“

Hintergrund

Die DUH hat ihre Messungen mit einer portablen NOx-Messapparatur auf Autobahnen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen und der Slowakei durchgeführt. Mit dem sogenannten Plume Chasing Verfahren werden mit einem Messgerät in einem nachfahrenden Fahrzeug die Emissionen des voranfahrenden Fahrzeuges erfasst. Auf der Basis dieser Methode hatte die DUH bereits im Juli 2019 und im November 2020 Messergebnisse vorgestellt. Bei den aktuellen Messungen wurden insgesamt 545 Fahrzeuge der Abgasstufen Euro V und Euro VI überprüft.

Für die hier untersuchten Lkw gelten die NOx-Grenzwerte für Euro V von 2.000 mg NOx/kWh nach dem European Transient Cycle (ETC), beziehungsweise für Euro VI von 460 mg NOx/kWh nach dem Worldwide Harmonized Transient Cycle (WHTC). Da die Motoren auf dem Prüfstand vermessen werden, hat der Gesetzgeber für die Überprüfung der Euro VI Fahrzeuge auf der Straße auf den NOx-Grenzwert einen „Konformitätsfaktor“ von 1,5 aufgeschlagen, so dass sie auf der Straße 690 mg NOx/kWh emittieren dürfen. Zusätzlich wurde bei der Bewertung der hier erhobenen Daten ein Fehlerfaktor von 1,4 auf die jeweiligen NOx-Grenzwerte aufgeschlagen. Dieser ergibt sich aus einer Messungenauigkeit und weiteren Einflüssen, die bei Wiederholungsmessungen maximal festgestellt werden konnten. Insgesamt bewertet die DUH die Messergebnisse also auf Basis eines NOx-Schwellenwerts von 2.800 mg/kWh für Euro V und für die Euro VI aufgerundet eines NOx-Schwellenwertes von 1.000 mg/kWh, ab dem die Lkw als verdächtig eingestuft werden.

Quelle Text: DUH

 

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