[Deutschland] Vom 18. bis 21. Juni 2026 ermöglicht das „Wir haben es satt!“-Bündnis den Austausch auf Augenhöhe zwischen Klima-, Tier- und Umweltschutzbewegung und landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Deutschland. Landwirt:innen in ganz Deutschland öffnen ihre Betriebe für Aktivist:innen, die sich für eine sozial-gerechte Agrar- und Ernährungswende hin zu mehr Umwelt-, Tier- und Klimaschutz einsetzen. Erst wird zwei volle Tage gemeinsam angepackt, dann über die Zukunft der Landwirtschaft diskutiert.
„Hof mit Zukunft“ bietet einen niedrigschwelligen und gleichzeitig intensiven Einstieg in diese wichtige gesellschaftliche Debatte. Von Donnerstagabend (18.06.) bis Sonntagmorgen (21.06.2026) lernen einzelne Teilnehmer:innen (oder eine Gruppe bis zu drei Leuten) die Realität auf den Höfen kennen, indem sie vor Ort mithelfen. So werden intensive Gesprächsmomente geschaffen, bei denen nicht nur konträre Positionen ausgetauscht, sondern auch Schritte aufeinander zugegangen werden.
Deutschlandweit beteiligen sich die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Betriebe von bio bis konventionell, groß bis klein, solidarischem Gemüseanbau bis Schweinemastbetrieb.
Karte der Betriebe: HIER <-KLICK
Bewerben bis 25. Mai 2026
per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Telefon: 0157-52011941 oder 030-28482437
oder Onlineformular: HIER <-KLICK
Gut zu wissen
Das „Wir haben es satt!“-Bündnis bringt regelmäßig viele Tausend Menschen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und ein krisenfestes Ernährungssystem auf die Straße. Es besteht aus rund 60 Organisationen, die gemeinsam seit 2011 für eine sozial-gerechte Agrarwende demonstrieren.
Quelle: Wir haben es satt! / Meine Landwirtschaft, Zusammenstellung: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de
Nachtrag von HESSENMAGAZIN.de
Kartenausschnitt mit Teilnehmerbetrieben: Mittendrin der Vogelsberg (c) OpenStreetMap Mitwirkende - Open caption - Powered by uMap
Unser Fokus liegt bei dieser Aktion auf Hessen und natürlich ganz besonders auf dem Mittelgebirge Vogelsberg. Weil nämlich zu viele Leute glauben, der alte Vulkan wäre wie in der 1950er Nachkriegszeit noch immer hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Und das bloß, weil viele Einheimische ihre alten Traktoren am Leben erhalten und zum Beispiel fürs Holzholen und Spazierenfahren benutzen :-)
Fakt ist vielmehr, NUR 1 (in Worten: EIN) Betrieb hat sich in der Region zur Teilnahme an dieser deutschlandweiten Aktion beworben: Die Nr. 23 in Schotten.
Mischbetrieb
Bio-Landwirtschaftsbetrieb mit 200 ha, etwa 70 Mutterkühen und Nachzucht, Fokus auf Qualitätsrindfleisch und Landschaftspflege durch extensive Weidehaltung- max. Personenzahl: 3 Zeitraum: 18.-21.06. / Do (Abend) bis So (Morgen) Anreise: ÖPNV Übernachtung: Gästezimmer od. Bauwagen





















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