[Wetter-Drama] Sturmtief Elli sollte heute über Berlin hinwegfegen. So stand es in den Wetterwarnungen, so klang es im rbb‑Morgenmagazin, und so hofften viele Pendlerinnen und Pendler, die wenigstens eine halbwegs plausible Erklärung für den Ausfall ihrer Bahn wollten. Doch wie so oft in dieser Stadt kam alles anders: Die Bahn fiel aus – Elli aber nicht ein.
Während die Meteorologinnen noch von „möglichen Sturmböen“ sprachen, war der Berliner Nahverkehr längst im Krisenmodus. Signalstörung hier, Weichenvereisung dort, und irgendwo dazwischen ein Zug, der „heute leider nicht verkehrt“. Früher prahlte die Bahn mit dem Slogan: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Heute redet sie vom Wetter, selbst wenn es gar nicht da ist.
Denn Elli, dieses angeblich temperamentvolle Tiefdruckgebiet, blieb aus wie ein verspäteter ICE. Kein Sturm, kein Spektakel, nicht einmal ein megakrasser Windstoß, der die Verspätungen hätte rechtfertigen können. Stattdessen standen die Berlinerinnen und Berliner auf zugigen Bahnsteigen und hörten dem rbb zu, wie er pflichtbewusst die Lage zusammenfasste: „Der Bahnverkehr ist eingeschränkt.“ Eingeschränkt ist höflich. „Symbolisch vorhanden“ träfe es besser.
Informativ betrachtet zeigt dieser Morgen vor allem eines: Die Infrastruktur ist so fragil, dass schon die bloße Ankündigung eines Sturms reicht, um den Fahrplan zu zerbröseln. Und gleichzeitig ist das Wetter so unbeeindruckt von unseren Warnsystemen, dass es sich nicht einmal bemüht, pünktlich zu erscheinen.
So bleibt Berlin an diesem Morgen zwischen zwei Abwesenheiten hängen: Elli kommt nicht, die Bahn fährt nicht – und wir stehen dazwischen, zuverlässig wie immer.
Und der Copilot als "Verfasser" erklärt uns auch seine Text-Form:
Eine Glosse ist eine kurze, pointierte, oft humorvolle journalistische Textform, die ein aktuelles Thema kommentiert – nicht nüchtern wie ein Bericht, sondern ironisch, überspitzt, manchmal bissig.
Quelle: KI-Chatbot Copilot von Microsoft 





















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