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Unsere Mittelgebirge im Jahr 2030

Übergabe des Leitbildes - v.l.n.r. Josef Göppel, Vorsitzender DVL, Dr. Herman Onko Aeikens, Staatssekretär Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Florian Meusel, Stellvertretender Vorsitzender DVL (c) Deutscher Verband für Landschaftspflege[Hessen - Deutschland] Die Landwirtschaft spielt beim Erhalt und bei der Entwicklung unserer deutschen Mittelgebirgslandschaften eine zentrale Rolle. So steht es im Leitbild* „Unsere Mittelgebirge im Jahr 2030“, das der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) e.V. beim diesjährigen Landschaftspflegetag dem Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hermann Onko Aeikens, überreichte. Das Leitbild wurde von aktiven Landwirten, Landschaftspflegern und Experten aus dem Tourismus mitentwickelt und wird von einem Bündnis unterstützt, dem u. a. der Deutsche Bauernverband, der Verband deutscher Naturparke und der Verband Deutscher Mittelgebirge angehören.

Mittelgebirgsstrategie auf 28 Seiten

Um die deutschen Mittelgebirge als attraktive Lebensräume und Kulturlandschaften zu erhalten, müssen die landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten* gestärkt werden. Dafür bedarf es eines praxisorientierten Gesamtkonzeptes. Florian Meusel, stellvertretender Vorsitzender des DVL, präsentierte die Leitlinien für eine überregionale Entwicklungsstrategie, die von Experten aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung im Zuge einer Mittelgebirgskonferenz erarbeitet worden waren.

Die Natur als zentraler Entwicklungsmotor

Die zentrale Bedeutung der Landschaftspflegeverbände für den Naturschutz hob Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller hervor. „Regional verwurzelt, fachlich kompetent und viele Akteure vernetzend: So bewahren Landschaftspflegeverbände in ganz Deutschland unsere Naturlandschaften. Naturschutz und Landschaftspflege sind keine Selbstläufer und brauchen vor allem die Menschen, die sich vor Ort engagieren“, sagte er.

Weidetierhaltung muss in den Mittelgebirgen wieder an Bedeutung gewinnen

Josef Göppel, Vorsitzender des DVL, lobte das Thüringer Modell der Einführung einer Landesweideprämie für Ziegen und Schafe. „Die Deutschen Landschaftspflegeverbände sind Partner der Schäfer. Das Pflegen von Heideflächen, mageren Rasen und Trockenrasen schafft einen gesellschaftlichen Mehrwert*. Dieser wird durch eine Prämie gerecht entlohnt.“ Gleichzeitig appellierte Göppel: „Um Weideschafhaltung am Leben zu erhalten, ist eine bundesweite Weideprämie unabdingbar!“

Gemeinwohlleistungen sollten im Zentrum der Agrarpolitik stehen

Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Reformen bedrohen nach Meinung des DVL die bisherigen Errungenschaften der Agarumweltpolitik*. Unannehmbar sei die mit 28 Prozent unverhältnismäßig hohe Reduzierung der Gelder für die Entwicklung ländlicher Räume. Die Kommission verpasse es zudem, die Honorierung von Gemeinwohlleistungen* stärker zu integrieren. Mit der Gemeinwohlprämie* hat der DVL dazu bereits einen weithin beachteten Vorschlag zur Weiterentwicklung der Förderpolitik unterbreitet.

Landschaftspflegeverbände – Erfolgsgeschichte der Kooperation

Gleichzeitig misst die EU-Kommission Kooperationen eine zentrale Rolle bei. Die seit über 30 Jahren in Deutschland wirkenden Landschaftspflegeverbände sind die Vorreiter. Das Einbeziehen von Akteuren aus Landwirtschaft, Naturschutz und Politik ist das entscheidende Erfolgsrezept. Die Kommission erkennt diesen Mehrwert, und an Bund und Länder ergeht damit das Signal, die 165 Landschaftspflegeverbände für Kooperationen umfassender zu fördern.

Landschaft erhalten bedeutet auch Heimat bewahren

Die Landschaftspflegeverbände stehen für den Erhalt von Kulturlandschaften ein, die unser Land lebenswert machen. Das Bewahren typischer Eigenarten der "Heimat" gehört dazu.

Hintergrund

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege e. V. (www.lpv.de) lädt jedes Jahr zum Deutschen Landschaftspflegetag ein. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Quelle: Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) im Juni 2018



Hessens Landschaftspflegeverbände finden Sie: HIER <-KLICK.


Gut zu wissen

* Leitbild = Angestrebtes Ziel für einen erreichbaren Zustand

* Wertschöpfungskette = Ablauf von der Produktion bis zur Auslieferung, der zur Wertschöpfung führt. Die Wertschöpfung ist eine Wandlung von Gütern bzw. Tätigkeiten, die zu einem höherem (Geld-)wert, betriebswirtschaftlich gesehen, einem Gewinn führen.

* Mehrwert = Zusätzlicher Profit. Gesellschaftlich gesehen ist es das, was die Gesellschaft (nicht der Einzelne) aus (öffentlichen) Leistungen schöpft.

*Agarumweltpolitik = Politische Maßnahmen, die auf Umwelt- und Klimamaßnahmen, den ökologischen Landbau und Tierschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft abzielen. Sie dienen der Erreichung von Umweltzielen der EU.

* Gemeinwohl = Wohl(-ergehen) der Gesellschaft. Mehr Interessantes dazu bei Utopia: HIER <-KLICK.

* Gemeinwohlleistungen = Neben Landwirten können auch andere über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus freiwillige Leistungen erbringen für Naturschutz, Kultur und soziale Bereiche.

* Gemeinwohlprämie = Finanzielle Honorierung von Leistungen für die Biodiversität, das Klima und den Wasserschutz von Landwirten

 

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Naturschutzverbände begrüßen ganzjährige Schonzeiten für Rebhuhn und Feldhase

[Hessen] Die hessischen Naturschutzverbände Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen), Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und die Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen (BVNH) begrüßen die von Umweltministerin Priska Hinz geplante ganzjährige Schonzeit für Rebhühner und Feldhasen. Jörg Nitsch, Vorsitzender des BUND Hessen: ”Die Jagd auf bestandsbedrohte Arten wie Rebhuhn und Feldhase muss endlich aufhören.”

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