Früher Sonntagmorgen: Nach einem anstrengenden Samstag mit den üblich notwendigen Aufräum-Putz-Einkaufsarbeiten, zappe ich mit dem ersten Kaffee in aller Ruhe durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme zwecks Inspiration für meine nächsten News auf HESSENMAGAZIN.de. Es gibt ziemlich viele Wiederholungen der Regionalsendungen vom Vorabend. So erfahre ich, dass in Berlin seit einiger Zeit vermehrt Koks-Taxis unterwegs sind. Wer in der Stadt für 50 Euro Kokain ordert, bekommt es bis an die Haustüre geliefert. Ist schon Mainstream, Bestellungen werden über die gängigen Partyforen getätigt.
AHA!
In der nächsten Sendung wird mir erzählt, dass weiterhin am "Vergesellschaftungsrahmengesetz" gebastelt wird. Das bedeutet kurz und ehrlich gesagt: Es geht um die Suche nach Möglichkeiten, "Wohnungsbestände großer Privatkonzerne in öffentliches Eigentum zu überführen" - also Wohnungen zu enteignen. Mit so einer Maßnahme soll die allgemeine Wohnungsnot gelindert werden: Made by politicians.
So what!
Hinzu erreicht mich die Information, dass Sim-Racing absolut genehm ist - sogar wohlwollend abgenickt von Toto Wolff, AHA. Sein siebenjähriger Sohn fährt online am heimischen Compuer oft und gerne Kart-Rennen. E-Sport eben... im Zimmer simulieren, anstatt draußen rumzuhopsen.
Prima, alles save!
Last but not least bekomme ich eine Mail mit einem Förder-Call (Aufruf) vom BMUV Pressedienst beim Bundesumweltministerium gemeinsam mit der Zukunft–Umwelt–Gesellschaft gGmbH (ZUG). Darin geht es um Meeresschutz per Förderprogramm gegen Meeresmüll mit einer möglichen Förderhöhe pro Projekt bis sechs Millionen Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren maximal.
Kluge Leute*, die entsprechende Projekte vorschlagen, können sich bis zum 22. April 2025 vorab mit einer Skizze bewerben. Die
*Durchführungsorganisationen des Bundes, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deutsche Ableger internationaler und multilateraler Organisationen sowie Einrichtungen, die einen Sitz in Deutschland haben,
sollen es irgendwie fertigbringen, den Eintrag (das Reinkippen) von Kunststoffmüll in die Meere zu vermeiden. Und zwar, indem gleich von vornherein verhindert wird, dass Plastikabfälle entstehen oder sie hauptsächlich vermieden bzw. am Ende wiederverwendet werden.
Zauberei also in den Bereichen "nachhaltige Produktion, zirkuläres Design und Kreislauflösungen, integrierte Abfallmanagementsysteme, Beratung und Kapazitätsaustausch, Abfallinformationssysteme sowie gesellschaftliche Transformation"?
WOW, selbst gucken: www.z-u-g.org/meeresmuell/call-2025/
Der Kaffee ist inzwischen kalt geworden. Ich gehe jetzt zur Beruhigung meine Pellets zählen...
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de