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Hessisch Sibirien ist ein geläufiger Spitzname für die kältesten und schneereichsten Regionen Hessens, vor allem den Hohen Vogelsberg.
Das Oberwaldgebiet über 500 Höhenmeter gilt wegen langer Winter, niedriger Durchschnittstemperaturen und häufiger Spätfröste als besonders rau.
Der Begriff wird meistens augenzwinkernd verwendet, beschreibt aber treffend das Klima des Mittelgebirges, in dem Schnee bis ins Frühjahr keine Seltenheit ist.
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 Blick heute aus dem Fenster vor dem Hellwerden (c) HESSENMAGAZIN.de
[Vogelsberg Oberwald] Unglaublich, während man sich auf die kommende Gartensaison einrichtet, schüttet Petrus eine Ladung kühles Weiß herunter auf die Erde: Statt Pollenflug Schneegeriesel... Und beim Deutschen Wetterdienst (DWD) liegen für den Zeitraum von Sonntagabend bis Montagabend sogar amtliche Wetterwarnungen vor.
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 Beliebter Dogwalk oberhalb des Wohnparks Burgblick in Ulrichstein (c) HESSENMAGAZIN.de
[Hoher Vogelsberg] Milderes Wetter hat den Oberwald und damit auch Ulrichstein erreicht. Dichte Wolken, anhaltender Regen und der typische Nebel prägen das Bild. Die letzten Schneereste tauen langsam dahin, nur im Schatten der Häuser oder des Waldes hält sich die weiße Decke noch stellenweise. Auf vielen Wegen zeigt sich inzwischen ein anderes Bild: Der Boden ist aufgeweicht, Matsch dominiert weite Abschnitte und macht deutlich, wie schnell der rutschige Untergrund sich wandeln kann.
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[Hoher Vogelsberg] Eisig kalt war es hier oben auf rund 600 Höhenmetern heute Nacht - so als wollte der Winter gegen die aktuellen Wettervorhersagen antrotzen. Der Frühling steht danach eigentlich schon in den Startlöchern. Nächste Woche könnte es 20 Grad Celsius werden, erzählt Wettermoderator Bejamin Stöwe heute im Morgenmagazin. Dagegen hält sich unser Praktikant, der KI-Chatbot Copilot von Microsoft, zurück. Er gibt uns eine kurze, klare Wetterbeschreibung für Ulrichstein, schreibt aber vorweg:
Die automatische Abfrage hat mir diesmal keine aktuellen Wetterdaten geliefert, deshalb kann ich dir nur eine allgemeine, typische Februar‑Einschätzung für Ulrichstein formulieren.
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[Ulrichstein] Die kleine hochgelegene Stadt gilt als "Kältekammer" im Vogelsberg. Wenn es "weiter unten" regnet, fällt hier bei bestimmten Minusgraden Schnee. Heute waren es knöcheltiefe Zentimeter, die auch liegenblieben. Alles war im Wohnpark Burgblick weiß, bis gegen Mittag jemand vom Bauhof mit seinem Fahrzeug wenigstens zum Schneewegschieben auf der Straße vorbeikam.
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 Nachts hat es wieder einige Zentimeter Neuschnee gegeben: Der "Rotholsweg" oben am Waldrand ist weiß gepudert (c) HESSENMAGAZIN.de
[Ulrichstein] Auf der Straße oberhalb vom Burgblick in Ulrichstein, die direkt am Ortseingang rechts von der Ohmstraße abzweigt, kann man das Wohngebiet gut und geradeaus recht einfach passieren. Dort fahren unter anderem viele Traktoren in Richtung Rebgeshain und drücken mit ihren schweren Reifen den "temporären" Straßenbelag zu Eisbrocken zusammen. Nachmittags erwärmt sich der Asphalt, wodurch der Belag teilweise antaut; und nachts gefriert die Oberfläche wieder, um dann eine unebene, holprige Eisschicht zu bilden.
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 Die ersten Bewohner des Burgblick haben sich gegen 7 Uhr schon auf den Weg gemacht... (c) HESSENMAGAZIN.de
[Hoher Vogelsberg] Laut Wettervorhersage wird uns der Winter noch bis zum kommenden Wochenende begleiten: Nachts mit Schnee, tagsüber mit der Tendenz zum Tauen durch leichte Plusgrade. Derzeit liegen etwa 2 bis 3 cm Schnee, eine Menge, die wohl keine Räumung erfordert. Man geht davon aus: Das bewältigt jedes Auto mit Winterreifen, und bis nachmittags ist der Fahrweg ziemlich freigetaut :-)
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[Ulrichstein] Eingehüllt in Nebel und moderates Schneetreiben zeigt sich heute am Morgen der Ulrichsteiner Wohnpark "Burgblick" im Vogelsberg auf fast 600 Höhenmetern. Basierend auf einer typisch winterlichen Wetterlage herrscht dort hartnäckiger Frost mit erhöhter Glättegefahr durch frisch gefallenen Schnee, überfrierende Nässe und Reif.
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Die Tradition der Tagesbilder, die jeden Morgen per Kamera einfangen werden, wird fortgeführt
 Der DWD warnt heute vor Frost und Glätte: Ortlich, z. B. im Ulrichstiner Burglick ist mit eisigen Straßen und Wegen zu rechnen (c) HESSENMAGAZIN.de
[Vogelsberg] Der Deutsche Wetterdienst weist in seiner amtlichen Meldung heute aktuell auf Glättegefahr hin: Es kann durch überfrierende Nässe, Reif oder leichten Neuschnee sehr rutschig werden, weshalb unbedingt vorsichtiges und angepasstes Verhalten empfohlen wird.
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 Klirrende Kälte mit ringsherum zugefrorenem Auto vor dem 'ThinkTank on Bird's Mountain' (c) HESSENMAGAZIN.de
[Winter] Klare Luft, gedämpfte Geräusche und ein helles Licht, das selbst Alltägliches feierlich wirken lässt... Wie aus dem Bilderbuch erschien an diesem Sonntag der Hohe Vogelsberg. Auf dem "Hausberg", dem bekannten Hoherodskopf, tummelten sich schon am Morgen so viele Touristen, dass Schlittenhang bei Doros Wurstbude durch die Webcam aussah wie mit Ameisen übersät. Das "Postkarten‑Winterwunder" erlebte man dort an so einem Tag garantiert nicht.
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 Morgens auf 600 Höhenmetern: Esige Kälte und ein langsam hell werdender Himmel (c) HESSENMAGAZIN.de
[Mittelgebirge Vogelsberg] Einer kleinen Tradition folgend fotografieren wir oft und gerne unsere Umgebung vom Balkon herab bzw. aus dem Fenster. Diesmal faszinierten uns die halb eingenebelten Windkrafträder gegenüber auf dem Hügel, die ihre Metallarme in den graurosa Himmel strecken. Eis und Schnee haben heute am 13. Januar 2025 die Gegend erkennbar fest im Griff, der Wind ist sanft - und fast kann man die Stille hier hören :-)
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