[Hessen und Drumherum] Falls man wissen möchte, woher der Brauch kommt, sich jedes Jahr am 14. Februar gegenseitig Blumen, kleine Präsente, Gedichte und ähnliches zu schenken, kann es in allen Medien nachlesen. Der Tag geht laut Wikipedia auf den Heiligen Valentinus zurück. Aber das sogenannte "Fest der Liebenden" könnte auch eine Erfindung der Blumenhändler sein. Gerade jetzt, wenn der Frühling vor der Tür steht :-)
Ganz offensichtlich haben sich die Schneeglöckchen genau diese Zeit ausgesucht, um aus der Erde herauf ans erste wärmende Sonnenlicht des Februars zu kommen. Sie haben in ihrem Zwiebelchen überwintert und brauchen uns als Gärtner nicht. Feucht und halbschattig reicht ihnen als Standort, damit sie jedes Jahr auch ohne spezielle Pflege wiederkommen.
Abgesehen davon dass die maximal handgroßen Wildblümchen unter Naturschutz stehen, sollten sie auch schon wegen ihrer Giftigkeit nicht gepflückt werden. Außerdem sind sie sehr wichtig für Insekten, die jetzt schon auf Nahrungssuche gehen und fliegen ;-).
PS: Wer sich oder seine Kinder (!!!) auf den Valentinstag einschwören möchte, kann sich bei Geo-Lino entsprechend weiterbilden: www.geo.de/geolino/liebe/valentinstag-feiertag
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de