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Heimische Insekten brauchen heimische Pflanzen

Wildpflanzen auf ökologisch wertvollen artenreichen Grünflächen sind Lebensgrundlage für Insekten

Sandbiene auf einer Wiesen-Witwenblume (c) Martin Heerd

[Main-Kinzig-Kreis] Über 90 Insektenarten können sich von Blüten, Blättern, Stängeln, Knospen und Samen der heimischen Königskerzen-Arten ernähren, die zurzeit farbenfroh und üppig blühen. Die trocknen hohlen Stängel dienen zudem als Winterquartier für Wildbienenlarven. Pflanzen und Tiere haben sich über die Jahrhunderte hinweg gemeinsam in einem Naturraum entwickelt und evolutionär aneinander angepasst.

„Für dieses ‚Schlüssel-Schloss-Prinzip‘ ist ein gutes Beispiel die Knautien-Sandbiene, die von der heimischen Wiesen-Witwenblume abhängig ist, um ihre Nachkommen mit Pollen zu versorgen.“, erläutert Ralf Geyer, der im Landschaftspflegeverband MKK e.V. beim Projekt „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ mitarbeitet.

Die üblicherweise in Gärten und öffentlichem Grün verwendeten Zierpflanzen sind meist erst viel später in die hiesige Gartenkultur gebracht worden. Etliche von ihnen wurden züchterisch verändert und haben gefüllte Blüten oder bilden keinen Pollen.

Viele dieser Zierpflanzenarten stammen obendrein von anderen Kontinenten aus weit entfernten Naturräumen. Trotz hübscher Blüte können viele heimische Insekten deswegen nicht von ihnen profitieren. Zudem besteht die Gefahr, dass sich solche Pflanzen wegen Starkwüchsigkeit und fehlender natürlicher Regulation – zum Beispiel durch Fressfeinde – in der freien Natur zu stark verbreiten können. Dann verdrängen sie die heimische Flora.

Die Förderung und Verwendung heimischer Wildpflanzen ist nicht nur für die Insekten wichtig. Auch die sich anschließenden Nahrungsketten sind betroffen: Wo Insekten summen, finden Vögel Nahrung für sich und ihren Nachwuchs. Fledermäuse, Igel und andere Kleintiere brauchen Insekten ebenfalls als Futter.

„Standortangepasst verwendet sind heimische Wildpflanzen robust, langlebig, regenerationsfähig und pflegeleicht. Doch kann es in Zukunft wegen der Klimaveränderungen sinnvoll sein, im innerstädtischen Bereich ergänzend zu den heimischen Arten auch Arten aus angrenzenden Naturräumen einzubeziehen. Vor allem, wenn sie an wärmere und trockene Standorte angepasst sind“, erläutert Dr. Eva Distler, fachliche Projektmitarbeitende bei Main.Kinzig.Blüht.Netz.

Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernentin betont : „Das Projekt ‚Main.Kinzig.Blüht.Netz‘ ist sehr wichtig, um die biologische Vielfalt im gesamten Kreisgebiet zu stärken. In dem Verbundprojekt des Main-Kinzig-Kreises und des Landschaftspflegeverbands MKK e.V. werden auf solche profitablen Verbindungen zwischen Pflanze und Insekt geachtet.“

Gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) setzen sich die beiden Partner zum Ziel, dem anhaltenden Insektenrückgang entgegenzuwirken und ein Netz aus artenreichen Wildpflanzenflächen durch den gesamten Main-Kinzig-Kreis zu ziehen.

Interessierte Personen, Vereine, Landwirtinnen und Landwirte sowie Kommunen, die geeignete Flächen besitzen, verwalten und bewirtschaften, können im Rahmen des Projekts eine kostenlose naturschutzfachliche Beratung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.mainkinzigbluehtnetz.de

Quelle Text: MKK

 

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