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Mithelfen, einen vernetzten Naturpark aus Hobbygärten zu schaffen

Besuch im 2. Stock: Meise auf dem Balkon (c) HESSENMAGAZIN.de[Deutschland] Wir haben es in der Hand: Private Gärten und Balkone haben riesiges Potential für Biodiversität, vorausgesetzt, sie werden ohne Pestizide, Torf und Mineraldünger bewirtschaftet. Dort können sich frei lebende Tiere wohlfühlen und Pflanzen ungestört wachsen... und wir selbst gut durchatmen.

Zuerst müssen im Frühjahr Beete und Balkonkästen vorbereitet werden: Den Boden lockern und herauszupfen, was nicht hineingehört. Der Boden soll feinkrümelig und glatt geharkt sein, bevor neue Pflanzen gesetzt oder ausgesät werden. Verblühte Stängel vom Vorjahr sollten jedoch so lange wie möglich stehen bleiben, denn hier haben möglicherweise nützliche Insekten überwintert. Idealerweise entfernt man sie auf dem Frühblüherbeet erst, wenn es Zeit für die neue Saat ist.

Ohne Chemie: Gegen ungewollte Insekten helfen neben Vögeln solche "Nützlinge" wie z. B. Marienkäfer und Schlupfwespen. Und miit pflanzlichen Stärkungsmitteln - Brühen oder Jauchen aus Rainfarn, Brennnessel, Schachtelhalm, Beinwell oder Schafgarbe - sorgt man dafür, dass Kulturpflanzen gesund bleiben.

Mehr Tipps: www.wildbiene.org/wildbienenschutz/ <-KLICK

Die richtigen Pflanzen: https://bio-zierpflanzen.de/ <-KLICK

Biologisch gärtnern: www.bund.net/umweltgifte/pestizide/insektenfreundlicher-garten/ <-KLICK

Gut zu wissen

  • In Deutschland gibt es 17 Millionen Privat- und Kleingärten mit einer Gesamtfläche von 930.000 Hektar. Das entspricht 2,6 Prozent der Gesamtfläche unseres Landes.
  • Nur rund 30 % der Wildbienen nutzen Insektenhotels. Erd- bzw. Sandbienen nisten im Boden, Mauern oder Abbruchkanten in unterirdischen Gängen.

Seinen Garten als gesunden Lebensraum herzeigen: Mitmach-Karte <-KLICK


Tipp des Monats

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz informiert über Aktuelles und Trends im Garten

Die Tage werden  länger und so kann man nach der Arbeit auch abends noch einmal eine Stunde hinaus in den Garten. Jetzt kommt auch wieder die Lust auf, etwas zu säen. Dafür ist es draußen aber noch etwas zu früh. Doch im Haus kann man Pflanzen mit Vorkultur wie z.B.  Tomaten aussäen. Denn das Tomatenjahr beginnt jetzt! Wer früh Kartoffeln ernten möchte kann dies durch das Vorkeimen der Setzkartoffeln ebenfalls vorbereiten.

Nutzgärten, in denen man sein eigenes Obst und Gemüse zieht, sind wieder sehr im Kommen. Der erste eigene "Gemüsegarten" ist oft ein Balkongarten oder es wird  ein Stück Rasen zum Beet umgewandelt. Nutzgartenanfänger sollten spätestens jetzt überlegen, wo und wie sie ihren neuen Garten anlegen und bewirtschaften wollen, denn Ende März kann auch schon draußen ausgesät werden.

Wer Balkonpflanzen wie Fuchsien, Geranien oder Fleißiges Lieschen überwintert hat, kann nun Jungpflanzen gewinnen. Dazu schneidet man Stecklinge und kann so bis zur neuen Balkonsaison kräftige Jungpflanzen heranziehen.

Mehr auf: www.gartenakademie.rlp.de/Gartenakademie/Themen/Aktuelles <-KLICK

Und sie setzen noch einen drauf mit dem 9. Online Bio-Balkon Kongress für blühende Wohlfühlorte <KLICK

Quellen: BUND, Wildbiene.org, Gartenakademie Rheinland-Pfalz plus eigene Recherchen / HESSENMAGAZIN.de

 

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Cool bleiben: Tipps gegen Langeweile (c) Brigitta Möllermann / HESSENMAGAZIN.de
August ist, wenn es tagelang gar nicht mehr kühler werden will.

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NewsFlash - Kurz & Knapp

Mauersegler: Vogelzug nach Afrika

[Hessen] Wenn bei uns im August der Hochsommer richtig auf Touren kommt, treten die Mauersegler schon wieder ihre lange und anstrengende Reise Richtung Süden an. „Die Mauersegler verlassen jetzt als einer der ersten Zugvögel ihr Brutgebiet in Nord- und Mitteleuropa und brechen Richtung Afrika auf, wo sie südlich der Sahara überwintern. Das sind viele tausend Kilometer für die kleinen Vögel. Den Startimpuls für den Abflug geben unter anderem die abnehmende Tageslänge und das schwindende Nahrungsangebot“, erklärt NABU-Ornithologe Maik Sommerhage.

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TOURen auf dem Vulkan

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Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest. Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt. Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun. Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein. (Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

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