[Gedern] Im Feriendorf am Gederner See steht ein Schild, das Besucher auffordert, knapp ein Dutzend bekannte Naturbewohner, die leider noch nicht vom Aussterben bedroht sind, aufzusammeln und in ihren ursprünglichen Lebensraum zu bringen. Mit aufgeführt sind ihre "botanischen" Namen plus Angaben zu den Verrottungzeiten. Die reichen von 1 bis zu 50.000 Jahren, wie beim Liquior cadaveri, dem Kleinen Schluckspecht, einer Schnapsflasche: "Unterstützen Sie uns dabei, die rasante und oft gut getarnte Vermehrung dieser Naturbewohner zu stoppen. Hat man sie einmal entdeckt, lassen sie sich ohne Widerstand aufsammeln und in ihren ursprünglichen Lebensraum – den Abfalleimer – bringen. Werden Sie aktiv für eine lebenswerte Umwelt!"
Neben dem Gelben Schalentier (Rutschus bananicum) und dem Zeitungspapier (Großmauliges Blattwerk - Presse blablabla) sowie einer Plastikflasche (Geknickter Dürstling
- Trapattoni babbela) sieht man u. a. den Gemeinen Beutler (Sackuli plasticus) und Zigarettenkippen, Papiertaschentücher, einen Alten Dosenhopf (Dosis knitter) - und last but not least: den Gefüllten Dungfang (Stinki bombulus windeli).
Die Liste sollte vielleicht noch ergänzt werden um den Gemeinen Tretminenbeutel (Bombulus caninus baggii)... 
Das Allerschönste: Dieses kreative Plakat wird von den Urhebern, der Baiersbronner Touristik, zu Zwecken der Umweltbildung sowie zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt.
Man bekommt es unter bestimmten Bedingungen auf der Seite: www.baiersbronn.de/presse/unbeliebte-naturbewohner/download <-KLICK.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de