Stadtökologie: Alsfeld entscheidet sich für grüne Gärten

Montag, den 22. Juni 2026 um 05:04 Uhr News Ticker - Aktuelles
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Kartenausschnitt (c) Openstreetmap.org[Alsfeld] Der BUND Vogelsberg begrüßt die Entscheidung des Alsfelder Magistrats, das Gartenareal zwischen Schillerstraße und Grünberger Straße dauerhaft zu erhalten. Die geplante Bebauung mit Einfamilienhäusern ist damit vom Tisch. Der Verband spricht von einem „wichtigen Schritt für Stadtökologie und Klimaschutz“ und dankt zugleich den Anwohnern für ihren beharrlichen Einsatz. Die stadteigenen Flächen sollen – vorbehaltlich der Gremienzustimmung – naturnah entwickelt werden. Alsfeld stärke damit sein grünes Band am Rand der Altstadt und setze ein Zeichen für hitzeresiliente Stadtplanung.

Bereits 2024 hatten sich BUND und NABU gemeinsam für den Erhalt der „grünen Lunge“ eingesetzt. Bei einem Vor-Ort-Termin zur „Stunde der Gartenvögel“ wurden damals 24 Vogelarten erfasst – ein Hinweis auf die ökologische Bedeutung des Areals. Ebenso beeindruckte die Verbände die starke Verbundenheit der Anwohner mit diesem Stück gewachsener Gartenkultur.

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Die Städte Gießen, Hanau und Rüsselsheim erhielten wegen mangelnder Beschattung und hoher Versiegelung die „Rote Karte“. Alsfeld hingegen könne mit seinem Grünen Band vom Goethepark zur Schwalm, dem verbliebenen Gartengürtel entlang der Stadtmauer, den alten Erlenbeständen und nun der geplanten Umwidmung eines früheren Baugebiets zum naturnahen Park punkten. Klimaschutz sei kein Randthema – und vorausschauende Stadtplanung wichtiger denn je.

Quelle Text: BUND Vogelsberg