Per Muskelkraft Ende Februar durch die Stadt unterwegs (c) HESSENMAGAZIN.de
[Hessen] Im Frühjahr ist es (in Hanau zum Beispiel) früher möglich, aufs Rad umzusteigen. Wie man sieht, kann frau bei den höheren Temperaturen und gepflasterten bzw. markierten Wegen dort auch bald schon wieder ihrer Überzeugung frönen, die Kinder oder den Einkauf zwei-dreirädrig zu transportieren.
Verkehr auf der Lamboystraße in Hanau Richtung Norden (c) HESSENMAGAZIN.de
"Betonwüste" sollte man übrigens nicht verallgemeinernd zur Stadt sagen. Immerhin ist es heute eher Asphalt oder Altstadtpflaster, was Einwohner und Besucher vor schmutzigen Schuhen und Reifen bewahrt. Auch die Gebäude wurden keineswegs alle aus Beton gegossen. Die hier abgebildeten ehemaligen Kasernen in Hanau bestehen hauptsächlich aus Sandstein und gemauertem Ziegelwerk ;-)
Zum Nachteil wenden sich jedoch manche Gegebenheiten, wenn im Sommer die Stadt aufgeheizt wird und die alten Gemäuer nicht richtig gedämmt sind. Außerdem kann man die hohen Räume schlecht klimatisieren. Und die Fenster zum Durchlüften zu öffnen, bringt viel Straßenlärm und Staub in die Wohnung...
So what
Picnic: Lieferung mit dem surrenden Elektroauto (c) HESSENMAGAZIN.de
Dafür kann man jedoch bequem einkaufen: alles nah, alles lange geöffnet. Oder man bestellt seine Lebensmittel, eine Kochbox oder das fertige Abendessen per Lieferung. Die Auswahl in der City und in alle Nahbereiche ist groß.
Ein Defizit für Leute mit Hund in den Straßenschluchten: Für Spaziergänge gibt es zu wenig Grünflächen und kaum Wald. Und wo doch: zu viele Hundebegegnungen. Eingefleischte Stadtbewohner stört das nicht, sie kläffen sich manchmal den Weg frei - genauso wie ihre Hunde.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de