Wohnen auf dem Land oder in der Stadt

Sonntag, den 18. Februar 2024 um 14:06 Uhr Provinz - Auf dem Land leben
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Alter Traktor parkt am Straßenrand in einer Kleinstadt (c) HESSENMAGAZIN.de[Stadt-Land-Flucht] In einer Art Selbstversuch sind wir im letzten heißen Sommer von einer mittleren Großstadt hinaus auf Land gezogen: Dahin wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und gleich daneben Kühe grasen. Im Herbst brummen dort Traktoren, im Winter werden im Wald Bäume "geerntet", also: krachend gefällt. Und immer mal wieder jagt man mit Getöse und Hundegebell Rehe und Wildschweine im Forst herum. Ansonsten ist es erholsam still...

Der Chatbot von Bing klaubt für das "Leben auf dem Land" extrem romantische Worte zusammen - ohne allerdings die Quelle zu nennen:

**Landleben** – ein Begriff, der die Idylle und Ruhe des Landlebens beschreibt. Die Weite der Felder, das Zwitschern der Vögel, der Duft von frisch gemähtem Heu – all das verbindet sich zu einem harmonischen Bild. Die Menschen auf dem Land leben oft im Einklang mit der Natur, pflegen alte Traditionen und schätzen die Gemeinschaft. Es ist ein Leben abseits der Hektik der Stadt, geprägt von Bodenständigkeit und Gelassenheit.

Inmitten von grünen Wiesen und blühenden Blumen, umgeben von Tieren und dem Rauschen der Bäume im Wind, findet man hier eine andere Art von Glück. Die Zeit scheint langsamer zu vergehen, und die Menschen haben Raum für Muße und Besinnung. Vielleicht sitzt man auf einer Bank vor dem Haus und genießt die Sonne, oder man hilft beim Ernten der Kartoffeln oder Äpfel. Es ist ein Leben im Rhythmus der Jahreszeiten, geprägt von Arbeit und Erholung.

**Landleben** ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Gefühl. Es ist die Verbundenheit mit der Natur, die Freude an einfachen Dingen und die Dankbarkeit für das, was das Leben bietet. Ob beim Spaziergang durch den Wald, beim Blick auf die Sterne in der klaren Nacht oder beim gemeinsamen Essen mit der Familie – das Landleben schenkt uns Momente der Ruhe und Geborgenheit.

Möge das **Landleben** immer einen Platz in unseren Herzen haben, egal ob wir tatsächlich auf dem Land leben oder nur in unseren Gedanken dorthin reisen.

Die schnöde Wirklichkeit sieht jedoch anders aus, denn nur wenige leben tatsächlich im Einklang mit der Natur und ohne Hektik. Sie müssen mit dem Auto zur Arbeit fahren, die Kinder einige Dörfer entfernt vom Training abholen, sind für spezielle Besorgungen oft länger unterwegs und schaffen es hoffentlich zeitlich gerade noch kurz vor der Tagesschau, das Essen auf den Tisch zu bringen.

Das auch noch:

Im Moment tendieren wir - vom verregneten Winter 2023/24 frustriert - zur Kleinstadt, wo sich vielleicht eine Zwischenlösung findet ...

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de