[Wetterau] Ab Juni lohnt es sich, bei Spaziergängen und Radtouren aufmerksam durch die Landschaft zu streifen: Auf den Flächen des Projekts „Wetterauer Ernte(n)“ werden die Süßkirschen reif. Im Juli und August folgen die Sauerkirschen. Vieles davon darf kostenlos privat geerntet werden in acht Wetterauer Kommunen: Altenstadt, Echzell, Florstadt, Glauburg, Karben, Limeshain, Münzenberg und Reichelsheim. Dort stehen zahlreiche Obstbäume auf ausgewählten öffentlichen Flächen gut sichtbar gekennzeichnet mit einem gelben Punkt oder Kreuz. Ihre Früchte dürfen direkt vom Baum genossen oder mit nach Hause genommen werden.
Das Projekt des Landschaftspflegevereins Naturschutzfonds Wetterau e.V. verfolgt das Ziel, die Nutzung und Wertschätzung der Streuobstwiesen zu fördern. Denn viele der traditionellen Obstbestände bleiben heute ungenutzt, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten und das Landschaftsbild der Wetterau prägen.
Auch Sommermonaten lohnt sich ein Besuch, denn nach der Kirschernte reifen Nüsse, Äpfel, Birnen und weitere Obstsorten heran. Und im Herbst 2026 schließen sich zudem weitere Kommunen dem Projekt an, um das Angebot noch mehr Menschen zugänglich zu machen.
Bitte respektvoller Umgang mit der Natur: Die Bäume dürfen nicht beschädigt werden und es ist auf den Schutz der Wiesen zu achten. Die Ernte ist ausschließlich an gekennzeichneten Bäumen und in haushaltsüblichen Mengen erlaubt. Zudem erfolgt das Pflücken auf eigene Gefahr.
Wer wissen möchte, wo genau sich die freigegebenen Bäume befinden, schaut auf die Projektseite: https://wetteraukreis.de/naturschutzfonds/projekte/wetterauer-ernten
Quelle: Wetteraukreis