Die Hand im Löwenmaul: Lieblingsköder von Betrügern

Dienstag, den 06. Januar 2026 um 04:48 Uhr Gut zu wissen - Internet & Computer
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Spam - Sceenshot (c) HESSENMAGAZIN.de[World Wide Web] Sobald große Marken über das Internet kontaktiert werden, wie z. B. Vodafone, Amazon, DHL, PayPal oder bestimmte Banken, werden sie fast automatisch zu Hotspots für Spammer und Phisher. Nicht, weil die Unternehmen selbst unsicher wären, sondern weil Betrüger diese Marken nutzen. Denn deren Logos wirken vertrauenswürdig, und eine angebliche „Bestellung“, „Zustellung“ oder „Sperrung“ löst sofort Alarm aus bei Empfängern von Mails. So reagieren viele Leute reflexartig, bevor sie nachdenken.

Betrüger setzen auf Routine und Stress bei ihren Opfern

Auf einmal bekommt man SMS‑Codes von unbekannten Telefonnummern als OTP (One‑Time‑Password), falsche Vodafone‑Mails (wie hier gezeigt ;-), angebliche Amazon‑Sendungen oder Konten-Prüfungen "Ihrer" Bank.

Ganz oben auf der Checkliste, wie man hinterlistige Mails entlarvt, steht das "Bauchgefühl": Wenn etwas komisch wirkt, ist es das meistens auch. Falls man also eine unerwartete Zustell‑ oder Bestellmail bekommt, sollte man niemals auf einen Link klicken. Außerdem: Echte Anbieter sprechen Kund*innen eigentlich immer persönlich an.

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de