Tief Peggy: Wir haben es kommen sehen

Mittwoch, den 07. September 2022 um 07:54 Uhr Gut zu wissen - Klima - Wetter - Wandel
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Panoramablick von der Herchenhainer Höhe (c) HESSENMAGAZIN.de . Unwetter über dem Rhein-Main-Gebiet (c) HESSENMAGAZIN.de
Panoramablick von der Herchenhainer Höhe - Unwetter über dem Rhein-Main-Gebiet (c) HESSENMAGAZIN.de

[Vogelsberg] Wer am Dienstag, den 6. September 2022 aus der stickig heißen Rhein-Main-Senke auf die nächsten kühleren Berge "geflüchtet" war, konnte das mögliche Ende dieses Sommers herannahen sehen. Tief Peggy war zwar erst für den nächsten Tag von den Wetterfröschen angekündigt worden, schickte aber schonmal ein dickes Gewitter als Vorboten.

Die Taunusberge im letzten Licht des Tages (c) HESSENMAGAZIN.de
Ungemogelter Look: Die Taunusberge im letzten Licht des Tages in rund 50 km Entfernung (c) HESSENMAGAZIN.de

Von der Ferne aus gesehen, wirkte der dunkle Himmel fast bedrohlich. Zwischendurch zischten Blitze waagerecht unter der dunklen Wolkenmasse entlang. Donner war dort oben kaum zu vernehmen.

Von 700 Höhenmetern aus gesehen (c) HESSENMAGAZIN.de . Regenradar - Standpunkt (c) HESSENMAGAZIN.de
Von über 700 Höhenmetern aus gesehen -> Standpunkt: Roter Punkt auf der Regenradarkarte der Hessenschau (c) HESSENMAGAZIN.de

Da kaum Wind wehte, bewegte sich die riesige "Wolke" nicht weiter, löste sich jedoch nach einer guten Weile von den Rändern her auf und ließ die letzen Sonnenstrahlen durchscheinen, bis dann letztendlich die Dunkelheit hereinbrach.

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de