Appell an Abgeordnete: Klimaschutz duldet keinen Aufschub

Donnerstag, den 03. September 2026 um 00:54 Uhr Gut zu wissen - Klima - Wetter - Wandel
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Windkraft - Symbolbild (c) HESSENMAGAZIN.de[Deutschland] Auch der WWF nutzt den extremen Sommer als Signal: Rekordhitze, tausende Hitzetote, Niedrigwasser, Dürre, Waldbrände und massive wirtschaftliche Schäden zeigen, wie real die Klimakrise inzwischen in Deutschland angekommen ist. Laut einer aktuellen Civey‑Umfrage (repräsentative Online‑Befragung Wahlberechtigter in Deutschland) verlangen zwei Drittel der Bevölkerung mehr Klimaschutz von der Bundesregierung. Während die Folgen der Erderwärmung eskalieren, drohen ausgerechnet bei der Energiewende neue Rückschritte.

Im Bundestag stehen Entscheidungen zu EEG‑Novelle und Netzpaket in den nächsten Wochen an - zentrale Stellschrauben für den Ausbau von Wind‑ und Solarenergie sowie für Netze und Speicher.

Die bisherigen Vorschläge der Bundesregierung und von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche würden den Ausbau eher bremsen als beschleunigen.

Der WWF ruft Bürgerinnen und Bürger deshalb dazu auf, ihre Abgeordneten direkt zu kontaktieren und eine starke Energiewende einzufordern. Persönliche Nachrichten aus den Wahlkreisen sollen gebündelt übermittelt werden, um politischen Druck zu erzeugen.

Im Bundestag ist noch nichts entschieden. Die Entwürfe zu EEG‑Novelle und Netzpaket können im parlamentarischen Verfahren grundlegend verändert werden – und genau jetzt entscheidet sich, ob die Energiewende beschleunigt oder weiter ausgebremst wird.

Wenn Abgeordnete erfahren, was ihre eigenen Wählerinnen und Wähler erwarten, steigt der Druck, die Energiewende zu stärken und neue Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren zu verhindern. Die Organisation ist überzeugt, dass politische Signale aus den Wahlkreisen stärker wirken als abstrakte Umfragewerte.

Und so lautet der Appell: Abgeordnete müssen handeln – und die Bürgerinnen und Bürger sollten ihnen das deutlich sagen.

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Quelle Text: WWF Deutschland - World Wide Fund For Nature