[Garten] Zugegeben, wir sind noch nicht sehr vertraut mit den Gepflogenheiten der privaten Vogelfütterung und kennen unsere gefiederten Besucher nicht alle beim Namen. Aber es ist ein spannendes Projekt, herauszufinden, wer sich über unsere milden Gaben hermacht ;-)
Die erste Disziplin: Das Futter vor nicht eingeladenen Räubern (Marder / Waschbären / Eichhörnchen oder Ratten) zu schützen, haben wir gemeistert, indem wir unser Angebot auf einer Leine hoch aufgehängt und diese gegen gewissse "Akrobaten" mit Draht umwickelt haben. Die anfängliche Arretierung mit Wäscheklammern haben wir nach deren gewaltsamer Beseitigung durch Klemmzwingen ersetzt.
Morgenblick in die nahe Umgebung (c) HESSENMAGAZIN.de
Die zweite Disziplin: Eine Fotodokumentation zu erstellen, ist nicht einfach so zu bewerkstelligen. Die Vögel müssen erst die Scheu vor uns verlieren. Immerhin leben sie und wir zurzeit fast mitten in der Natur: Menschen dulden sie eigentlich ungern in der Nähe.
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Links: Rest des Meisenrings - Rechts: Zerlegte Ringhülle aus Pappe (c) HESSENMAGAZIN.de
Und nun das: Ein (uneinsichtiges ;-) Tier hat anscheinend mit dem Schnabel die gefettete Umhüllung des Meisenrings von oben zerhackt. So ein zierlicher Vogel wie die Meise wird es wohl nicht gewesen sein.
Übrigens: Die getrockneten Mehlwürmer sind für Insektenfresser gedacht, die im Winter regelmäßig leer ausgehen.
Nicht in Fresslaune: Leo guckt nach ihm unbekanntem Getier am schlammigen Ufer eines Gewässers (c) HESSENMAGAZIN.de
By the way: Es soll Menschen geben, die ebenfalls inzwischen dazu übergegangen sind, Insekten zu verspeisen. WIR (Redaktionshund Leo und seine Chefin) werden NIE dazugehören, denn Hund bekommt grundsätzlich nichts "vom Tisch", und Zweibeiner essen KEIN Hundefutter!
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de