Trip zur Burg Gleiberg im Gießener Land

Mittwoch, den 02. September 2015 um 09:32 Uhr Freizeit & Tipps - Zeitgeschichte
| Drucken |

Schön hergerichtet und offen für Besucher: Burg Gleiberg (c) HESSENMAGAZIN.de
Schön hergerichtet und offen für Besucher: Burg Gleiberg (c) HESSENMAGAZIN.de

[Wettenberg im Gießerner Land] Der Landkreis Gießen nennt seine touristische Region "Hessens grüne Mitte". Nicht weit entfernt vom Mittelgebirge Vogelsberg präsentiert sich die Region in ganz ähnlichem Look mit schmalen Straßen durch Wald und Wiesen. Neben dem Lahntal bietet der Landstrich einige sehr schöne Ausflugsziele, wie z. B. die mittelalterliche Burgruine Gleiberg im Wettenberger Ortsteil Krofdorf-Gleiberg.

Vom Burghügel aus sieht man weit über das Land (c) HESSENMAGAZIN.de
Vom Burghügel aus blickt man weit über das Land (c) HESSENMAGAZIN.de

Wer hartnäckig bleibt und sich im Gassengewirr des Ortes bis nach oben vorarbeitet, kann - zumindest während der Woche - einen Parkplatz für sein Auto direkt unterhalb der Burg finden. Dann muss er nur wenige Meter bergauf gehen. Dem Navi gibt man an: Burgstraße 90 in 35435 Wettenberg.

Nicht weit entfernt: Burgruine Vetzberg und der Dünsberg (c) HESSENMAGAZIN.de
Nicht weit entfernt: Burgruine Vetzberg und der Dünsberg (c) HESSENMAGAZIN.de

Das verwinkelte Gemäuer thront auf einem gleichnamigen 310 Meter hohen Berg, einem Basaltkegel, von dem aus man die zweite Burg der Grafen von Gleiberg, die Burgruine Vetzberg in Biebertal-Vetzberg, sehen kann. Dort, in knapp zwei Kilometern Entfernung, kann man auf einen dreistöckigen, 21,7 m hohen Bergfried hochsteigen, der als Aussichtsturm dient und eine tolle Rundumsicht bietet.

mom (c) Hessenmagazin.de
Neben der Kirche sieht man hinunter auf die historische Siedlung und das heutige Dorf (c) Hessenmagazin.de

Früher wohnten unterhalb der Burg die Burgmannen in der Siedlung, die von einer Ringmauer umgeben war. Teile davon sind noch zu sehen. Das Süd- und das Nordtor sind sogar noch gut erhalten. Ein "Historischer Rundweg" durch den Ort und die Burganlage erklärt viel zur Geschichte. Der entsprechende Flyer liegt auf der Burg aus.

Redaktionshund Leo freut sich: Hunde sind auf der Burg nicht verboten (c) Hessenmagazin.de
Redaktionshund Leo freut sich: Hunde sind auf der Burg nicht verboten (c) Hessenmagazin.de

In den Jahren zwischen 1980er und 1990er Jahren wurde die Burg von ihrem Eigentümer, dem Gleiberg-Verein, grundlegend saniert. Bis heute wird weiter daran gearbeitet, dieses Kulturdenkmal zu erhalten. Von 1950 bis 2014 gab man rund 5,5 Mio. Euro für die Unterhaltung der Burganlage aus.

In der warmen Jahreszeit kann man sich im Albertusgarten bewirten lassen (c) Hessenmagazin.de
In der warmen Jahreszeit kann man sich im Albertusgarten bewirten lassen (c) Hessenmagazin.de

Der Zutritt zur Burg ist ganzjährig kostenlos möglich. Das Gelände ist täglich ab 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Bürgführungen bucht man von April bis September unter der Telefonnummer: 0641-82586. Am Tag des offenen Denkmals werden offene Führungen geboten.

Von der Ferne gesehen: Burg Gleiberg (c) Hessenmagazin.de
Von der Ferne gesehen: Burg Gleiberg (c) Hessenmagazin.de

Seit dem Jahr 2013 ist es möglich, von der Plattform des 30 Meter hohen restaurierten Bergrieds herabzuschauen. Man sieht bis in das Lahntal zwischen Gießen und Wetzlar, schaut hinüber zum Taunus und auf der anderen Seite bis zum Vogelsberg.

Mehr Informationen vom Gleiberg-Burgverein: HIER <-KLICK.

51