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Home SCHOTTEN & das VULKANEUM MINT-Kooperation schafft Wissen und Beziehungen für Schüler (PR)

MINT-Kooperation schafft Wissen und Beziehungen für Schüler (PR)

Vorbereitung auf Berufe im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)

MINT-Absschlussfeier mit den Beteiligten im Vulkaneum (c) HESSENMAGAZIN.de
MINT-Absschlussfeier mit den Beteiligten im Vulkaneum (c) HESSENMAGAZIN.de

[Vogelsberg] Das Schottener Vulkaneum ist seit 2019 einer der Standorte des hessenweiten Berufsorientierungsprojektes „MINT – Die Stars von morgen“, das von der Frankfurter Gesellschaft Provadis mit Fördergeldern des Hessischen Wirtschaftsministeriums aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie gemeinsam mit der regionalen Bundesagentur für Arbeit durchgeführt wird.


Die Alexander-von-Humboldt-Schule in Lauterbach nahm 2019 an einer MINT-Aktion teil

Die MINT-Stars der AvH mit ihrem Koordinator Thomas Dersch (v. r. n. l.): Johannes Greb, Annamaria Weber, Lennart Zink und Benjamin Schwing (c) Traudi Schlitt
MINT-Stars mit Koordinator Thomas Dersch (v. r. n. l.): Johannes Greb, Annamaria Weber, Lennart Zink und Benjamin Schwing (c) Traudi Schlitt

Die sechs Schülerinnen und Schüler zeigten sich nach der Beendigung begeistert von dem Projekt, in das sie viel freie Zeit investiert haben, das ihnen aber auch viel gebracht hat, wie sie rückblickend erzählten. An sieben Nachmittagen waren sie für jeweils vier Schulstunden plus einer Abschlusspräsentationen nach der Schule nach Schotten gefahren. Dort wurde das Vulkanmuseum zu einem Mitmachlabor, in dem es mehrere Möglichkeiten gab, in verschiedene Richtungen zu forschen.

„Das Schöne war, dass wir an Themen arbeiten konnten, die wir teilweise selbst aussuchen konnten“, berichteten sie. Das Arbeiten sei freier gewesen, weniger zielgerichtet als in der Schule, sodass die jungen Leute ihrem Forschertrieb freien Lauf lassen konnten. Und Forschungsgebiete gab es einige. An Wasserproben aus der Nidda bestimmten sie den Chemikaliengehalt heimischer Gewässer, sie experimentierten mit Trockeneis oder stellten Überlegungen dazu an, wie eine fiktive Insel mit Energie versorgte werden könne.

Zusätzlich standen Exkursionen, beispielsweise in die Grube Fortuna, auf dem Programm und es gab eine Art Marktplatz mit Unternehmen und Praktikern aus den verschiedensten MINT-Berufen, die die Jugendlichen kennenlernen und befragten konnten. „Die Tage waren gut gefüllt, es war nie langweilig, und wir haben jedes Mal etwas Neues erfahren", stellten die MINT-Teilnehmenden der AvH rückblickend fest. „Wir bekamen auch Fragen gestellt und mussten Lösungsvorschläge erarbeiten. Es war wirklich anspruchsvoll und innovativ.“

Die Jugendlichen lobten die Veranstalter für die gute Organisation, die wissenschaftliche Begleitung und das Catering, das bereitstand – schließlich kamen alle Schülerinnen und Schüler direkt nach der Schule dorthin und freuten sich u. a. über den kleinen Imbiss.

Das Lauterbacher Gymnasium unterstützte die Teilnahme ihrer Schülerinnen und Schüler durch die Bereitstellung eines Fahrdienstes. „Wir schätzen das Angebot des Vulkaneums sehr“, so Thomas Dersch, der das Projekt seitens der Schule begleitete. „Es bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine weitere Facette im MINT-Bereich, die sie sowohl zur Erweiterung ihres Horizonts als auch für ihre berufliche Orientierung nutzen können.“ (Quelle: Traudi Schlitt)


Fragen an die Organisatorin Johanna Boos, Geowissenschaftlerin im VULKANEUM

Wie kam es zur Beteiligung an MINT?

J. Boos:

Im Prinzip bin ich durch unsere Kooperation mit dem Chemikum (Partnermuseum / Mitmachlabor in Marburg) darüber gestolpert, das ebenfalls bei dem MINT-Projekt teilnimmt. Von der Ausrichtung her war es sofort klar, dass das auch für das Vulkaneum interessant ist. Die Frage war nur, ob es auch bei uns umsetzbar wäre.

Die zuständigen Kolleginnen aus dem Chemikum haben uns motiviert, uns einfach bei Provadis um die Teilnahme am Projekt zu bewerben. Der Projektleiter von Provadis war sofort begeistert und hat sich sehr für unsere Teilnehme eingesetzt. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, unter Beweis zu stellen, dass es auch in Schotten klappt, und das ziemlich erfolgreich.


Tag 1: Wasseranalyse (c)  Jannika Hühn / Vulkaneum
Tag 1: Geo-Workshop Wind, Wasser, Feuer, Luft: Proben-Vorbereitung zur Wasseranalyse - v. l. n. r.: Jason Scherer (Schotten) , Johannes Greb (Lauterbach), Valerie Böttcher (Lauterbach), Emilie Theumer (Lauterbach) (c) Jannika Hühn / Vulkaneum

Wieviele Schüler - und wer - hat teilgenommen?

J. Boos:

Pro Durchgang können immer 16 Schüler an dem siebentägigen Projekt teilnehmen. Beim ersten Durchgang war es besonders spannend. Wir haben Info-Abende im Vulkaneum, Werbung in den Schulen und in der Regionalpresse sowie online auf HESSENMAGAZIN.de gemacht, hatten aber eigentlich noch nichts in der Hand. Die Teilnehmer mussten also darauf vertrauen, dass das Projekt gut wird und die Zeit und Mühe gut investiert ist.

Relativ schnell haben wir festgestellt, dass uns die weiten Wege und die schwach entwickelte Nahverkehrsanbindung an die Region, die größten Schwierigkeiten bereiten. Schulen und interessierte Schüler im Umkreis von 20 km gibt es genug, die Busfahrt würde aber so lange dauern, dass zu viel Unterricht hätte ausfallen müssen und die Schüler abends gar nicht mehr nach Hause gekommen wären.

Letztendlich hat sich die Teilnahme auf sechs Schüler des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums in Lauterbach, die einen eigenen Fahrservice organisiert haben, und sieben Schüler der Gesamtschule Schotten beschränkt. Drei Schülerinnen aus Ortenberg hatten die Teilnahme nach einem vergeblichen Versuch per Bus anzureisen wieder abgesagt.


Tag 4: Neue Technologien - Bau von Windkraft-Modellen und Solarmodulen (v. l. n. r.): Annamaria Weber (Lauterbach), Lennart Zink (Lauterbach), Benjamin Schwing (Lauterbach) (c) Jannika Hühn / Vulkaneum
Tag 4: Neue Technologien - Bau von Windkraft-Modellen und Solarmodulen (v. l. n. r.): Annamaria Weber (Lauterbach), Lennart Zink (Lauterbach), Benjamin Schwing (Lauterbach) (c) Jannika Hühn / Vulkaneum

Was bedeutet MINT für Euch ... außer viel Arbeit?

J. Boos:

Das Vulkaneum ist viel mehr als eine Ausstellung. Als außerschulischer Lernort und Science Center verstehen wir es als unsere Aufgabe, Wissen zu vermitteln und den Ort zu beleben. Nach dem gelungenen Start mit der Ausstellungseröffnung im Juli 2017 können wir unser Angebot nun langsam erweitern.

Von kulturellen Veranstaltungen, über kreative, handwerkliche bis hin zu musikalischen Kursen, sozialen Aktionen und wissenschaftlichen Vorträgen werden zunehmend attraktive Angebote für Besucher und Bürger in Schotten geschaffen.

Den Wissensdurst der SchülerInnen zu wecken oder weiter zu steigern und mit kniffeligen Aufgaben mehr aus ihnen herauszukitzeln, als sie sich selbst zugetraut haben, ist wohl die wichtigste Aufgabe, die wir leisten können.


Folgt eine Wiederholung?

J. Boos:

Ja! Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von 2,5 Jahren ausgelegt, also bis Ende 2021. Aufgrund des guten Zuspruchs von Seiten der Schüler, Lehrer und Eltern gehe ich davon aus, dass es auch darüber hinaus so oder in einem ähnlichen Rahmen fortgesetzt wird. Letztendlich muss das aber die Politik, als Geldgeber, entscheiden.

Die nächste MINT-Runde startet nach den Osterferien 2020, immer mittwochs im Vulkaneum. Falls die Plätze nicht ausreichen, gibt es aber auch schon jetzt die Option, sich für die Veranstaltungsreihe im Herbst anzumelden.

Nach den Herbstferien finden die MINT-Workshops immer donnerstags statt. Anmelden können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 aus dem Vogelsbergkreis, dem Wetteraukreis und dem Landkreis Gießen. Die Teilnahme ist kostenlos. Aktuelle Informationen sind auf der Internetseite des Vulkaneums oder direkt im Vulkaneum Schotten erhältlich.


Tag 6: Exkursion zur Grube Fortuna in Solms-Oberbiel – Lagerstätten, Eisenverhüttung und Berufskrankheiten - Gruppenfoto in der Pausenklause (c) Jannika Hühn / Vulkaneum
Tag 6: Exkursion zur Grube Fortuna in Solms-Oberbiel zum Thema Lagerstätten, Eisenverhüttung und Berufskrankheiten - Gruppenfoto in der Pausenklause (c) Jannika Hühn / Vulkaneum

Und was Ihr bzw. Du noch sagen möchtest :-)

J. Boos:

Ich freue mich sehr darüber, dass das Projekt so gut angelaufen ist. Es hat den TeilnehmerInnen nicht nur Spaß gemacht, sondern auch mehr Selbstvertrauen gegeben und Möglichkeiten für die Zeit nach der Schule aufgezeigt. Diese Chance sollte möglichst jede/r Schüler/in in der Region bekommen. Mein Wunsch wäre es, das Thema noch weiter auszubauen, um regelmäßige naturwissenschaftliche Praxiskurse für unterschiedliche Zielgruppen anbieten zu können.


Zur Person

Johanna Boos, Geowissenschaftlerin (Master of Science) und Fachwissenschaftlerin für Toxikologie arbeitet seit Juli 2017 im Vulkaneum. Sie führt u. a. auch Besucher durch die Ausstellung. Seit 2019 ist sie MINT-Koordinatorin im Haus und damit hauptverantwortlich für die Planung und Abwicklung der Projektreihe im Vulkaneum.

Im MINT-Team arbeiten Jannika Hühn sowie Meike Erichs (Geographie-Studentin) mit. Zusätzlich wurden sie beim letzten Mal von Elias Boos und dem ganzen Team des Vulkaneums unterstützt.


Weitere Informationen und Anmeldungen:

Vulkaneum, Am Vulkaneum 1, 63679 Schotten; Telefon: 06044-6651; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; WhatsApp: 0151-26547907

 

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