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Frühzeitig mit der Planung der Urlaubsfahrt beginnen

Symbolbild Reisestart (c) AvD[Deutschland] Am 27. Juni 2022 startet mit Nordrhein-Westwalen das erste und bevölkerungsreichste Bundesland in die Sommerferien. Damit beginnt in Deutschland die Urlaubssaison. Nach den Zeiten der pandemiebedingten Einschränkungen wird es dann wieder viele Bundesbürger hinaus in die Welt ziehen. Insbesondere Reisen ins benachbarte Ausland stehen in diesem Jahr besonders hoch im Kurs, weil inzwischen in ganz Europa keine Einschränkungen zum Schutz gegen Covid-19 mehr bestehen und auch keine Sonderregelungen für den Grenzübertritt mehr zu beachten sind. Dementsprechend wird sich 2022 das Auto in vielen Fällen erneut das bevorzugte Verkehrsmittel für die Reise an den Urlaubsort bilden.

Das hat ganz praktische Gründe: Das Auto ist komfortabel, vergleichsweise preiswert und bietet maximale Flexibilität. Gerade Familien, die mit viel Gepäck unterwegs sind, bevorzugen in vielen Fällen die eigenen vier Räder. Der Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD) gibt Tipps, wie die Familienreise zu einer entspannten Angelegenheit wird.

Die entspannte Fahrt in den Urlaub beginnt schon einige Wochen vor dem eigentlichen Losfahren. Denn neben der Wahl des Urlaubsziels gilt es vorab auch einige Vorbereitungen zu treffen. So sollten sich Urlauber darum kümmern, das Urlaubsmobil auf die Reise vorzubereiten. Diese Vorbereitung sollte insbesondere bei Fahrzeugen, die nicht regelmäßig genutzt werden, wie Anhänger oder Wohnmobile, auch einen technischen Check umfassen, um den Zustand von Reifen, Bremsen und Stoßdämpfern zu prüfen und im Bedarfsfall instand setzen zu lassen.

Der AvD empfiehlt aber auch bei regelmäßig genutzten Fahrzeugen die Füllstände von Kühl- und Wischwasser sowie Bremsflüssigkeit und Motor- und Getriebeöl vor Reiseantritt zu prüfen und bei Bedarf nachzufüllen. Auch der Ladezustand der Batterie und die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung sollten kontrolliert werden. Eine Mindestprofiltiefe von 4 mm der Reifen und die Anpassung des Reifenluftdrucks sind ebenfalls wichtig. Wer solche Checks nicht selbst durchführen will, kann als AvD Mitglied sein Auto noch bis Ende Juli kostenlos bei Bosch-Service-Partnern überprüfen lassen. Der AvD Mitglieder-Service vermittelt unter 069 6606300 den nächstgelegenen Bosch-Partner.

In jedem Fall im Vorfeld der Reise sollte die Planung der Reiseroute erfolgen, wobei neben der realistischen Kalkulation der Reisezeit auch wichtige Streckeninformationen einzuholen sind. Diese umfassen eventuell zu beachtende Tempolimits und Durchfahrtbeschränkungen, ebenso wie Mautstrecken auf der Reiseroute.

Ein mehrwöchiger Vorlauf empfiehlt sich, wenn die Nutzung einer Fährverbindung oder eine Eisenbahnverladung Teil der Streckenplanung sind. Denn eine frühzeitige Buchung wird in vielen Fällen nicht nur mit einem vergünstigten Tarif belohnt, insbesondere bei Seefähren lässt sich damit auch sicherstellen, zur gewünschten Abfahrtzeit mit an Bord zu sein. Bei langen Strecken empfiehlt es sich zudem, Übernachtungen einzuplanen und Zimmer beziehungsweise Stellplätze rechtzeitig zu reservieren.

Um Zeitaufwand und Aufregung beim Grenzübertritt zu minimieren, sollten eventuell erforderliche Vignetten bereits vor Abreise beschafft werden. Über den AvD können Mitglieder Vignetten sowie elektronische Mautboxen für verschiedene europäische Länder zu Vorzugskonditionen bestellen, um damit ohne im Stau zu stehen, zeitsparend die Mautstellen passieren zu können. Infos unter: Vignetten beim AvD

Es erscheint wie ein Naturgesetz: Je geräumiger das Auto, desto mehr Gepäck wird mitgenommen. Zugunsten einer entspannten Fahrt rät der AvD, das Gepäck zu reduzieren und auf unnötige Stücke zu verzichten. Geht es dann ans Packen des Autos, gilt der Grundsatz schweres Gepäckstück möglichst weit unten und so nah wie möglich an den Rücksitzen unterbringen. Der Passagierraum sollte möglichst frei von Reisegepäck bleiben und nur jene Dinge beherbergen, die im direkten Zugriff erforderlich sind.

Die Montage einer Dachbox verschafft zusätzlichen Platz. Dabei ist allerdings deren maximale Zuladung ebenso zu beachten, wie die zugelassene Dachlast des Autos (das Gewicht von Dachbox und Trägern ist darauf anzurechnen). Grundsätzlich sollten in einer Dachbox nur leichte Gegenstände untergebracht werden, denn jedes Kilo Gewicht auf dem Dach erhöht den Fahrzeug-Schwerpunkt und verschlechtert spürbar das Fahrverhalten des Autos.

Vor allem bei Schrägheck- oder Kombi-Modellen empfiehlt es sich das Gepäck durch eine Decke und ein darüber gespanntes Netz oder Spanngurte zusichern. Das hält die Gepäckstücke an ihrem Platz und schützt vor begehrlichen Blicken. Zusätzlich zum Verbandskasten ist es ratsam, eine Reiseapotheke in einer speziellen kleinen Kühlbox unter dem Beifahrersitz mitzuführen. Die gibt es in vielen Apotheken.

Nicht fahren, wenn alle fahren

Morgens losfahren und abends ankommen – so planen viele Urlauber. Wer kann, sollte erst losfahren, wenn der erste Reisestau auf den Autobahnen vorbei ist, also zum Beispiel später am Abend in die Nacht hinein oder ganz früh am Morgen. Bei beiden Varianten sinnvoll: Das Auto mit Vorlauf vor der Abfahrt packen und einen ordentlichen „Power Nap“ einplanen, um ausgeruht zu starten.

Aktivieren Sie bereits gleich nach dem Start den Verkehrsfunk und - wenn vorhanden – das Navigationssystem. Dank TMC (Traffic Message Channel) erkennt das Navi frühzeitig Stauabschnitte und hilft, diese zu umfahren. Entlang der Bundesautobahnen sind Umleitungsstrecken auch mit speziellen blauen Schildern ausgewiesen und leiten zur jeweils nächsten Autobahnauffahrt.

Tipp: Ein gedruckter Straßenatlas sollte für die Fahrt in den Urlaub mit an Bord sein. Er ermöglicht, sich einen großräumigen Überblick zu verschaffen und eventuell alternative Umgehungsrouten auszuwählen. Wer dann die wichtigsten Ortsdurchfahrten als Zwischenziele ins Navi eingibt, kann sich ganz komfortabel um den Stau herum dirigieren lassen.

Regelmäßig Pausen einplanen

Autofahren erfordert ein anhaltend hohes Maß an Konzentration – insbesondere bei dichtem Verkehr. Der AvD empfiehlt, insbesondere bei längeren Urlaubsfahrten regelmäßig Pausen einzulegen. Wer im zweistündigen Rhythmus rund 15 Minuten rastet und sich während der Pause an der frischen Luft bewegt, trägt spürbar zum Erhalt der eigenen Fahrkondition bei. Regelmäßige Fahrtunterbrechungen sind erst recht angeraten, wenn Kinder oder Tiere mit von der Partie sind. Idealerweise ist die Auswahl entsprechender Rastmöglichkeiten bereits Bestandteil der Reiseplanung.

Doch Vorsicht: Ein in der Regel dichter Verkehrsstrom fließt nicht nur an den Parkplätzen und Rasthöfen entlang der Bundesfernstraßen vorbei. Die Rastanlagen selbst weisen auch eine hohe Frequentierung durch an- und abfahrende Fahrzeuge auf. Warum also nicht geeignete Rastplätze abseits der Autobahnen ins Auge fassen? Ein vermeintlicher Umweg zu Tankstellen entlang einer Bundesstraße lohnt sich auch wegen der dort zumeist günstigeren Kraftstoffpreise.

Unterwegs leicht und gesund essen

Die mitgenommene Verpflegung sollte aus viel Obst und Gemüse bestehen. Gleichzeitig löschen ungesüßte Getränke den Durst deutlich besser als süße Softdrinks. Wenig ratsam ist das Essen und Trinken während der Fahrt im Auto. Das kann nicht nur unschöne Folgen für Kleidung und Polster haben, sondern auch zu gefährlichen Situationen führen. Autofahrende sollten sich und ihren Mitfahrern lieber eine echte Pause gönnen, einen Rastplatz ansteuern und dann das Auto verlassen. Idealerweise wird das Auto bei der Rast im Schatten abgestellt. Ist dies nicht möglich, können Abdeckfolien für die Scheiben, Rollos oder Handtücher helfen, den Innenraum zu verschatten und die Aufheizung zu reduzieren.

Kinder-Unterhaltung: Spiele und Hörbuch besser als Smartphone und Tablet

Regelmäßige Pausen sind umso wichtiger, wenn Kinder im Auto mitreisen. Sie erlauben dem Nachwuchs, seinem natürlichen Bewegungsbedürfnis nachzugehen, während sich die Erwachsenen die Beine vertreten. Das kommt auch der Stimmung im Auto zu Gute, denn die Häufigkeit der ebenso legendären wie unvermeidbaren Fragen „Sind wir bald da?“ oder „Wie lange brauchen wir noch?“, lassen sich so deutlich reduzieren. Während der Fahrt sind Ratespiele für die Unterhaltung von Kindern, aber auch der erwachsenen Mitfahrer besser geeignet als elektronische Spiele.

Auch vom Lesen oder Filmschauen auf Smartphone oder Tablet während der Fahrt ist abzuraten. Denn oft löst das Kopfschmerzen oder Übelkeit aus, eine Milderung stellt sich zumeist er einer sehr ausgedehnten Pause ein. Wer bereits vor Reisebeginn an Kaugummis gegen Reisekrankheit aus der Apotheke gedacht hat, kann die Beschwerden schneller lindern. Sehr gut geeignet als Ablenkung von der Monotonie einer Autofahrt sind Hörbücher. Sie lassen die Reise fast wie im Flug vergehen.

Bitte nicht die richtige Sicherung der Kinder vergessen: Personen kleiner als 150 cm dürfen in Kraftfahrzeugen nur mit zusätzlichen Sitzerhöhungen oder Kindersitzen und angelegtem Gurt mitfahren. Zur Erinnerung: Ohne Deaktivierung des Beifahrer-Airbags ist die Nutzung von Reboard-Babyschalen auf dem Beifahrersitz untersagt.

Der richtige Schutz vor Sonne und Hitze

Vom Frühling bis in den Herbst hinein ist der Schutz gegen Sonnenstrahlung von großer Wichtigkeit, weil es selbst bei kühlen Außentemperaturen bei schönem Wetter im Fahrzeuginnenraum sehr heiß werden kann. Der Fachhandel bietet als Abhilfe für jedes Auto passende Sonnenschutzgitter und Windabweiser an. Ist das Auto mit einer Klimaanlage ausgestattet, sollte diese von Beginn an eingeschaltet sein. Die aus den Lüftungsdüsen ausströmende Kaltluft jedoch nie direkt auf den Körper richten, um Erkältungen zu vermeiden.

War das Auto in der Sonne geparkt, empfiehlt es sich, zunächst alle Türen für einige Augenblick zu öffnen, um einen Luftaustausch mit der Umgebung zu ermöglichen. Nach dem Losfahren die Scheiben zumindest ein paar Finger breit öffnen und das Schiebedach – sofern vorhanden – in die gekippte Position zu bringen. Dadurch kann die warme Luft von der Kaltluft aus dem Fahrzeug herausgedrückt werden und die Klimaanlage effizienter arbeiten. Resultat: Die Innentemperatur erreicht schneller ein angenehmes Niveau. Nehmen Sie auch ausreichend Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte oder kalten Tee mit auf die Reise, denn Durst beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit erheblich stärker als ein Hungergefühl.

Wer diese Tipps des AvD beherzigt, macht bereits die Reise zum Teil der Erholung.

Quelle: AvD – Die Mobilitätsexperten seit über 120 Jahren

 

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