Neue Broschüre 'Wohnen und Bauen' mit aktuellen Wohnungsmarktdaten

Freitag, den 29. Oktober 2021 um 07:01 Uhr News Ticker - Aktuelles
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Der Trend geht zu Mehrfamilienhaus-Wohnungen

Gutes Geschäft für Investoren (c) HESSENMAGAZIN.de[Frankfurt und Drumherum] Während der letzten Jahre wurde in der Metropolregion FrankfurtRheinMain viel gebaut. So entstanden im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 knapp 110.000 neue Wohnungen. Davon wurden im Jahr 2020 etwa 22.000 Wohnungen fertiggestelltund zwar deutlich mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. In Anbetracht der großen Nachfrage nach Wohnraum in der Region ist das ein Hinweis auf eine inzwischen dichtere Bauweise. Die Zahlen gehen aus dem Regionalen Monitoring Bauen und Wohnen hervor, das der Regionalverband FrankfurtRheinMain heute auf seiner Website veröffentlicht hat. Eine aktuelle Broschüre bietet dazu Daten zum regionalen Wohnungsmarkt für das Jahr 2020.

„Wir sind davon überzeugt, dass die kontinuierliche Ausweisung von Bauland helfen wird, die Metropolregion FrankfurtRheinMain als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu machen. In Zukunft wird es bei der Baulandbereitstellung darum gehen, Bauflächen vornehmlich entlang der Schienenhaltepunkte sowie weitere Innenstadtreserven zu aktivieren“, sagte Verbandsdirektor Thomas Horn.

Der Bauboom wird sich aller Voraussicht nach fortsetzen

Erfreulich ist, dass im Jahr 2020 über 27.000 Baugenehmigungen erteilt wurden, davon allein 4.228 in der Stadt Frankfurt. Dies kann als „Frühindikator“ für eine weiterhin gute Baukonjunktur in den Jahren 2021/2022 in der Metropolregion gesehen werden.

Nach den aktuellen Daten des Regionalen Monitorings gab es in FrankfurtRheinMain fast 2,8 Millionen Wohnungen in Wohngebäuden. Zusammen mit den Wohnungen in Nichtwohngebäuden ergeben sich rund 272 Millionen Quadratmeter Wohnfläche – das sind 46,8 Quadratmeter je Einwohner. Und durch den „coronabedingten“ Wunsch nach mehr Wohnfläche oder gar einem Eigenheim dürfte die Wohnfläche je Einwohner in den nächsten Jahren noch weiter steigen.

Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands, betonte: „Der Regionalverband setzt sich wegen des hohen Wohnungsbedarfs weiterhin für ein entschlossenes ‚FrankfurtRheinMain baut‘ ein. Dabei gilt es, für alle Wohnungssuchende, für Familien mit Kindern, für alte Menschen oder Menschen, die auf kostengünstige Wohnungen angewiesen sind, passenden Wohnraum in eher verdichteter Form zu schaffen.“

Die Sanierung bestehender Wohnungsbestände bekommt eine zunehmend hohe Wichtigkeit

„In den nächsten Jahren werden angesichts der Auswirkungen des Klimawandels energieeffizientes Bauen sowie die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes an Bedeutung gewinnen. Daher sollten für eine zukunftsorientierte Wohnungsbaupolitik die Sanierung und Aufwertung des Wohnungsbestandes unbedingte Priorität genießen“, sagte Verbandsdirektor Thomas Horn.

Das Regionale Monitoring zum Thema Bauen und Wohnen erscheint in der neuen Reihe „Auf den Punkt gebracht“. Darin werden in Einzelheften aktuelle Zahlen und Fakten zu verschiedenen Fachthemen in der Region behandelt. Das erste digitale Einzelheft im neuen Layout bietet einen Überblick zu der Entwicklung von Baugenehmigungen, Fertigstellungen und Wohnungsbestand in der Metropolregion.

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain wird definiert als das Gebiet vom Kreis Gießen im Norden bis zum Kreis Bergstraße im Süden sowie in West-Ost-Ausdehnung vom Kreis Mainz-Bingen bis zum Kreis Aschaffenburg. Hier leben rund 5,8 Millionen Einwohner. Sie ist eine der elf anerkannten Metropolregionen in Deutschland.

Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter:

http://www.region-frankfurt.de - Veröffentlichungen; Menüpunkt „Zahlen und Karten zur Region“

Quelle Text: Regionalverband FrankfurtRheinMain