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Sommerloch 2019? Nö, keineswegs...

Gleich gehts los: Redaktionshund Leo ruht sich vorher noch aus (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen - Welt] Wenn die Politiker in Ferien fahren, die großen Sportevents hinter uns liegen, die teure Kultur pausiert und die kleine auf Land hinaus verlegt wird, bezeichnen die Leute der Tagespresse das als "Sommerloch". Sie haben fast nichts mehr zu berichten, die Armen :-) Da wir bei HESSENMAGAZIN.de uns aber genau darum nicht kümmern, erzählen wir Ihnen von besonderen und wirklich interessanten Dingen / Aktionen etc..

Gutes und Schlechtes

Wunderbar

Österreich macht es uns vor und verbietet Glyphosat, das von den Bauern als "Pflanzenschutzmittel" bezeichnet wird, aber Tiere killt und die Erde vergiftet. Mehr dazu: HIER <-KLICK.

Bad (sprich: bäd) - worst (sprich: wörst)

Der Klimawandel hat uns längst erreicht. Das zeigt uns wieder einmal der krasse Sommer 2019. Aber Vernunft und Einsicht stoppen uns Menschen anscheinend immer noch nicht.

Greenpeace berichtet gerade darüber, dass China, Korea, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland in den Bergbau am Meeresboden einsteigen wollen, um sich den Zugang zu begehrten Metallen und seltenen Erden zu sichern. Dafür vergibt die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) sogar bereits Lizenzen.

Der NABU und der BUND äußern sich zu den eben veröffentlichten Vorschlägen der Baulandkommission, gebildet von Bundestagsabgeordneten und Landesbauministern, die in ihrem Bericht "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik" <-KLICK Empfehlungen erarbeitet hat, die so nicht hingenommen werden sollten.

Lesen Sie unbedingt die ganzen Meldungen, auch wenn die Inhalte mit den leider üblichen Schlangesätzen nicht immer für Klarheit sorgen!


Greenpeace Report: Tiefseebergbau bedroht marine Ökosysteme

Lizenzen für eine Million Quadratkilometer Meeresboden erteilt

Hamburg, 3.7.2019 – Der im großen Stil geplante Abbau von Manganknollen in der Tiefsee droht einzigartige marine Ökosysteme zu zerstören und ganze Arten auszulöschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Greenpeace-Report (online https://act.gp/31TspNm). Länder wie China, Korea, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland planen in den Bergbau am Meeresboden einzusteigen, um sich den Zugang zu begehrten Metallen und seltenen Erden zu sichern.

„Die Tiefsee ist das größte Ökosystem der Welt und beherbergt einzigartige Kreaturen, die wir kaum erforscht haben“, sagt Dr. Christian Bussau, Meeresexperte von Greenpeace. „Die Bundesregierung darf bei diesem Wettlauf um die Zerstörung der Meere nicht mitmachen. Der Bergbau am Meeresboden ist eine ökologische Katastrophe.“

Deutschland hat sich Abbaulizenzen für zwei Tiefseeregionen gesichert, die derzeit von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erforscht werden. Auf Flächen so groß wie Bayern und halb Rheinland-Pfalz sollen im pazifischen und im indischen Ozean Manganknollen abgebaut werden.

Um die Knollen zu ernten, müssen panzergroße Maschinen sie mit gewaltigen Walzen aus dem Sediment ausgraben. Dabei trügen sie die gesamte mit Meereslebewesen bevölkerte Schicht des Bodens mit ab. Die so freigesetzten riesigen Sedimentwolken könnten die Nahrungskette im Meer empfindlich stören, zum Absterben von Plankton und Kleintieren führen und Fischen ihre Nahrungsgrundlage rauben. Das gesamte Ökosystem wäre gefährdet.

Die möglichen katastrophalen Folgen des Tiefseebergbaus sind der zuständigen Internationalen Seebodenbehörde (ISA) bekannt. Dennoch hat die ISA alle bisher beantragten 29 unterseeischen Lizenzen genehmigt. Der Greenpeace-Report zeigt, dass die Behörde bereits für eine Fläche von rund einer Million Quadratkilometer – größer als Spanien – Lizenzen erteilt hat.

Greenpeace Schiff „Esperanza“ erkundet Tiefseeregion Lost City

Am Meeresboden finden sich große Vorkommen an Kobalt, Kupfer, Nickel und seltenen Erden, die in digitalen Geräten wie Handys, Computer oder Batterien verbaut werden. Die Nachfrage nach solchen Rohstoffen steigt weltweit. Das Freiburger Öko-Institut warnt bereits davor, dass Kobalt in drei bis fünf Jahren knapp werden könnte. Das Metall steckt zum Beispiel in Smartphones und Solarpanelen. Die unterseeischen Vorkommen übersteigen die Ressourcen an Land um ein Vielfaches.

Von Zerstörung bedroht ist auch die bislang kaum erforschte Tiefseeregion Lost City im Atlantik, die Greenpeace mit seinem Aktionsschiff „Esperanza“ auf einer Expedition für den Meeresschutz ansteuert. Forscher glauben, an Orten wie diesem könnte das Leben auf der Erde seinen Ursprung haben. Wissenschaftler an Bord der „Esperanza“ wollen Lost City mit einem Tauchroboter erkunden. „Nur ein starkes UN-Hochseeschutzabkommen kann solche Schätze der Ozeane schützen“, sagt Bussau.

Der Wettlauf um die Ressourcen auf dem Meeresboden hat begonnen. Grund ist der große Hunger der Hightech-Industrie nach Kobalt, das sich in den Manganknollen in tausenden Metern Tiefe befindet. So wird der Tiefseebergbau eine der schwerwiegendsten neuen Bedrohung für unsere Ozeane, noch bevor wir ihre sensiblen Ökosysteme und ihre Prozesse überhaupt verstanden haben. Den ganzen Report finden Sie hier https://act.gp/31TspNm

Quelle: Greenpeace


Die Bundesregierung auf dem Betonweg - Umwelt/Bauen/Siedlungsentwicklung

Berlin, 2.7.2019 – Der NABU kritisiert die heute von der sogenannten „Baulandkommission“ vorgelegten Vorschläge als in Teilen kontraproduktiv und schädlich für die Natur.  Die jetzt vorliegenden Vorschläge konterkarieren das Ziel der Bundesregierung, den Flächenverbrauch bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag reduzieren völlig.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Der ‚Zersiedelungs-Paragraf 13b‘ des Baugesetzbuches gehört nicht verlängert, sondern abgeschafft. Er verstärkt nur die Zerstörung siedlungsnaher Lebensräume und Landwirtschaftsflächen. Einfamilienhäuser lösen nicht die Wohnungsnot. Kurzsichtig ist es auch, die Säge an städtische Waldflächen anlegen zu wollen. Wäldchen und Baumgruppen in der Stadt sind nicht nur wertvolle Lebensräume, sondern dienen auch der Klimaanpassung und der menschlichen Erholung.“

Auch die Einführung einer Grundsteuer C sei nicht der Weisheit letzter Schluss zur Mobilisierung von Baugrundstücken, da mit einer grundsätzlichen Änderung der Grundsteuer in eine reine Bodensteuer eine geeignetere Alternative zur Verfügung stehe.

Gut zu wissen: Hintergrund

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sieht eine Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsfläche von aktuell gut 60 Hektar auf weniger als 30 Hektar pro Tag vor. Gleichzeitig möchte die Bundesregierung den Verlust der biologischen Vielfalt aufhalten, hat das Bundesprogramm "Biologische Vielfalt" aufgestockt, einen Masterplan "Stadtnatur" beschlossen und arbeitet an einem Aktionsprogramm "Insektenschutz".

Der ursprünglich bis zum Ende 2019 befristete §13b des Baugesetzbuches läuft all diesen Bemühungen zuwider, indem er die Ausweisung von Baugebieten ohne Umweltprüfung und ohne Ausgleich für die entstehenden Beeinträchtigungen von Natur und Umwelt ermöglicht.

Erste Studien zeigen deutlich, dass der Paragraf insbesondere im ländlichen Raum Anwendung findet, um Einfamilienhaus-Siedlungen zu schaffen oder zu erweitern. Der Wohnungsnot in den Ballungsgebieten wird dadurch in keinster Weise abgeholfen.

Quelle: NABU


Baulandkommission ist auf ökologischem Auge blind

BUND Kommentar, 2.7.2019 - Anlässlich des heute veröffentlichten Berichts der Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ kommentiert Olaf Bandt, Geschäftsführer Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Die Baulandkommission ist auf dem ökologischen Auge blind. Der heute vorgelegte Bericht ist enttäuschend und wird den Notwendigkeiten an eine moderne und nachhaltige Bauplanung nicht gerecht. Das ist in Zeiten des dramatischen Artensterbens, der Anpassung an die Klimaerhitzung und mit dem Blick auf die Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nicht zukunftsfähig. Das Baurecht muss grundlegend geändert werden.

Wenn die in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung angestrebte Absenkung des Flächenverbrauchs auf unter 30 Hektar pro Tag bis 2030 erreicht werden soll, muss der Flächenverbrauch mittelfristig auf Netto-Null gebracht werden, beispielsweise durch Handeln mit Flächenzertifikaten. Mit einem Flächenverbrauch von derzeit 58 Hektar pro Tag, sind die Städte und Kommunen weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen.

Der BUND appelliert insbesondere an das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Maßnahmen umzusetzen, die bezahlbares Wohnen und den Erhalt der Grünen Infrastruktur in der Stadt in Einklang bringen. Nachhaltigkeit muss im Baurecht zukünftig bedeuten: auch in der Praxis braucht es klaren Vorrang der doppelten Innenentwicklung von Städten vor dem Neubau auf der grünen Wiese. Als erster Schritt gehört der §13BauGB abgeschafft, der kaum neuen Wohnraum, aber mehr Zersiedlung der Landschaft entstehen lässt. Nur so können wir dem weiteren Verlust an Grünfläche und dem damit einhergehen Verlust von Artenvielfalt und kühlendem Grün in der Stadt begegnen. “

Der BUND fordert die Änderung des Baugesetzbuches in den Paragraphen 13a und 13b

Vorrangig muss es beim Schaffen neuen Wohnraums um „Flächenrecycling“ gehen, also die Wiedernutzung ehemals bebauter Flächen, und „Innenentwicklung“, die Nachverdichtung mindergenutzter Flächen, wie sie zum Beispiel Flachbau-Gewerbegebiete, Viertel mit Zeilenbebauung der 50er-Jahre und Siedlungen freistehender Einfamilienhäuser darstellen.

Um dem derzeitigen massiven Verlust von Grün in der Stadt und den Bauplänen am Rand der Städte entgegenzuwirken, müssen diese Paragraphen im Baugesetzbuch abgeschafft werden. Die aktuelle Gesetzeslage hat mitnichten zum massiven Wachstum von Wohnraum, sondern vor allem zu mehr Zerschneidung und Zersiedelung der Landschaft geführt – ein Verlust für Landwirtschaft und Naturschutz gleichermaßen.

Auch werden Außenflächen gemäß § 13b Baugesetzbuch ganz überwiegend nicht dort angewendet, wo Wohnungsnot herrscht, sondern in Gebieten mit vergleichsweise entspanntem Wohnungsmarkt, wie das Beispiel des Regierungsbezirks Tübingen zeigt. Auch in Brandenburg wurden zwar hunderte Hektar bebaut, aber kaum effektiv Wohnraum geschaffen.

Die aktuelle Regelung verhindert zudem den Ausgleich von Naturzerstörung.

Weitere Informationen:

Standpunkt des BUND zur Bauland und Stadtentwicklung: www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/standpunkt/stadtnatur_stadtnaturschutz_standpunkt.pdf

Quelle: BUND

 

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NewsFlash - Kurz & Knapp

Unterstützung von Wanderschäfern mit über einer Million Euro

Schutzmaßnahmen gegen den Wolf werden gefördert

[Deutschland] Ab Montag, 15. Juli 2019, können Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolf- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, eine Förderung für Maßnahmen zum Schutz gegen den Wolf beantragen. Dann tritt eine entsprechende Förderrichtlinie des Ministeriums der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, in Kraft. Für das so genannte ‚Bundesprogramm Wolf‘ stehen 1,05 Millionen Euro zur Verfügung.

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