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Home News Ticker Baum Lobby 1 - 2 - 3 - weg ist er: Baumfällung im November

1 - 2 - 3 - weg ist er: Baumfällung im November

Bäume in der Stadt nehmen eine untergeordnete Rolle ein (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] Wo sie noch stehen, bereiten sie der Stadt und Gartenbesitzern gerade jetzt im Herbst Ungemach: Sie werfen Blätter / Eicheln / Kastanien / Äpfel / Nüsse / Bucheckern ab, und die müssen weg, sonst wird's bei Nässe rutschig oder die Gullis verstopfen. Manch einer würde die Bäume deswegen gerne lieber kurzgesägt im Kamin brennen sehen.

Doch einfach fällen ist nicht

Thema Klima und Biodiversität...

Einige Städte haben Baumschutzordnungen erlassen, um ihre natürlichen Schattenspender zwischen den Häusern möglichst lange zu erhalten - so wie Frankfurt am Main. Allerdings gilt die Schutzordnung nicht für jeden Baum: HIER <-KLICK.

Erholung: Wir Menschen lieben Waldspaziergänge (c) HESSENMAGAZIN.de
Erholung: Wir Menschen lieben Waldspaziergänge (c) HESSENMAGAZIN.de

Thema Umwelt-, Arten- und Naturschutz...

Genaueres wissen in der Regel die Umweltämter bzw. Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise sowie als Obere Naturschutz- und Forstbehörden die Regierungspräsidien in Kassel, Darmstadt und z. B. Gießen <-KLICK.

Auf Landesebene zuständig sind


Ganz schön verwirrend, nicht wahr?

Also angenommen, man sieht unterwegs bei einem Spaziergang über die Felder / am Waldrand ein paar kräftige Jungs mit Kreissägen, die gerade dabei sind, Bäume umzulegen. Das findet man gräßlich und unnötig. Was kann man tun?

Man könnte sein Smartphone zücken und beim Wetteraukreis auf der Internetseite recherchieren, ob so ein "Eingriff" überhaupt zeitlich und örtlich rechtens ist: HIER <-KLICK.

Schön anzuschauen: Parkbäume spiegeln sich im See (c) HESSENMAGAZIN.deIst man im Park unterwegs, gelten andere Regeln - siehe oben wie in Frankfurt oder "frei Schnauze", je nachdem, was die Kommune plant zu bauen. Als Ersatz für die gefällten Bäume muss zwar eine Ausgleichsfläche geschaffen werden. Doch bis die neu gepflanzten Bäumchen die Nachfolge als "Klimaschützer" antreten können, mussen Jahrzehnte vergehen!

Nicht immer rechtmäßig

Der NABU in Brandenburg prangert an, dass bei "Baumpflegearbeiten" und Fällungen von Alleebäumen nicht immer alles korrekt zugeht und schreibt: "Ohne die Hilfe von aufmerksamen Bürgern ist es nicht möglich, unrechtmäßige Fällungen aufzudecken und möglicherweise noch zu verhindern. Daher hat das Landesbüro der anerkannten Naturschutzverbände <-KLICK auf seiner Internetseite nun einen Meldebogen eingerichtet. Er ermöglicht, Markierungen, Schnitt- und Pflegemaßnahmen sowie das Fällen von Alleebäumen schnell und unbürokratisch zu melden. So kann möglicherweise noch der eine oder andere Alleebaum gerettet werden."

Für Hessen sucht man nach Entsprechendem vergeblich. Fündig wird man lediglich online in Presseartikeln, die sich mit vom NABU kritisierten Baumfällungen befassen. Ein Beispiel: HIER <-KLICK.


Symbolbild: Sogenannte Baumpflege - Aktion (c) HESSENMAGAZIN.de
Symbolbild: Sogenannte Baumpflege - Aktion (c) HESSENMAGAZIN.de

Pressemeldung der Gemeinde Wölfersheim vom 1. November 2018

Baumfällarbeiten an der B 455

In regelmäßigen Abständen führt Hessen Mobil Pflegemaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen durch. Der oftmals sehr gründliche Rückschnitt führt dabei meist zu Verwunderung bei vielen Bürgerinnen und Bürgern. So auch in dieser Woche an der Bundesstraße 455 bei Melbach, über dessen Ausmaß auch die Gemeinde nicht glücklich ist.

Um Straßen und Wege in einem sicheren Zustand zu halten, führt Hessen Mobil regelmäßig Pflegearbeiten durch. Derzeit ist ein vom Land beauftragtes Unternehmen an verschiedenen Stellen in Wölfersheim unterwegs. Die Arbeiten wurden einige Tage vorab auch der Wölfersheimer Gemeindeverwaltung angekündigt.

"Wir waren erschrocken, wie viele Bäume fallen sollen. Daher haben wir sofort einen Termin vor Ort vereinbart, um die Arbeiten auf ein zwingend notwendiges Minimum zu beschränken." berichtet Bürgermeister Eike See. In diesem Termin konnte die Anzahl der Bäume nochmals reduziert werden. Es werden nur Bäume gefällt, die nicht standsicher sind oder angrenzende Wege angreifen. Insbesondere bei drei Bäumen zwischen Bundesstraße und Feldweg haben sich bereits Melbacher Landwirte beschwert und auf die beginnenden Schäden am Weg hingewiesen.

"Wir haben darauf gedrängt, dort Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Die Neupflanzung von Bäumen wurde abgelehnt. Stattdessen sollen an den entsprechenden Stellen Hecken entstehen. Mit dieser Lösung sind die meisten Melbacher und auch ich nicht glücklich, aber wir haben leider keinen Einfluss auf diese Arbeiten, und sie waren notwendig. Die Bäume gehörten einfach dazu und gaben der Straße um Melbach ein Gesicht," berichtet der Bürgermeister.

Konkret geplant sind jedoch noch weitere Maßnahmen. Zwischen dem Ortsausgang und der Einmündung zur Kreisstraße nach Södel werden in zwei Bereichen die Gehölze auf Stock (?) gesetzt, um den Straßengraben zur Entwässerung freizuhalten. Entlang der Melbacher Ortsumgehung sollten insgesamt 28 Einzelbäume entfernt werden, was nun reduziert werden konnte. Entlang der Landstraße sollen insgesamt vier Bereiche auf Stock gesetzt werden, und es ist geplant, 15 Einzelbäume zu entfernen.


Gut zu wissen

Baum am Wegesrand: Für uns ein alltägliches Bild (c ) HESSENMAGAZIN.de
Baum am Wegesrand: Für uns ein alltägliches Bild (c) HESSENMAGAZIN.de

Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Politikers Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

1971 hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März (Frühlingsanfang) als Internationalen Tag des Waldes empfohlen.

In Österreich wird an diesem Tag offiziell der Baum des Jahres <-KLICK bekanntgegeben. In Deutschland hat dieser Tag zunächst kaum Beachtung gefunden; es gibt keine offiziellen Veranstaltungen usw. Das liegt auch daran, dass die FAO schon 1951 beschloss, einen internationalen „Weltfesttag des Baumes“ zu empfehlen.

Ein weiterer Grund für die geringe Verbreitung des „Tag des Waldes“ ist auch sein früher Zeitpunkt: der 21. März ist auch in frühzeitig wärmeren Jahren noch kein Datum, an dem Bäume mit ihrem Blattaustrieb beginnen. Allerhöchstens sind die Blüten einiger Baumarten (z. B. Esche, Erle) schon soweit, aber selbst frühe Sorten wie die Birke sind am 21. März noch nicht im Blattaustrieb.

Angesichts des Klimawandels wird seit einigen Jahren allerdings zunehmend beobachtet, ob sich der Zeitpunkt des Blattaustriebes verlagert. Dafür werden verstärkt phänologische Beobachtungen von Waldbäumen durchgeführt.[2] Sollten sich die Vermutungen eines verfrühten Blattaustriebes über die Jahre bestätigen, könnte der Tag des Waldes mehr an Bedeutung gewinnen.

(Quelle: Wikipedia)

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