Vitalkost steigert das Wohlbefinden

Mittwoch, den 28. August 2013 um 00:00 Uhr Das leibliche Wohl - Natürlich essen
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Vitalkost: Frische Birnen, Kiwis, Nüsse, Kürbiskerne in einem warmen Getreidemus, gewürzt mit Ingwer und Curcuma (c) HESSENMAGAZIN.deViele moderne Menschen haben den direkten Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung noch nicht korrekt erkannt. Was in früheren Zeiten in aller Selbstverständlichkeit in unseren Magen gelangte, stammt heute oft aus der Retorte. Die Folge davon ist die Zunahme von neuen "Zivilisationskrankheiten". Den Vogel schoss in diesem Zusammenhang kürzlich ein Bericht des Bayerischen Rundfunks ab, der einem das Säugetierfleischessen vermiesen kann.

Ein Zuckermolekül namens Alpha Gal wird dort als Übeltäter ausgemacht, das (nach jahrelangem Genuss und möglichen Zeckenstichen???) krasse bis lebensbedrohliche Symptome auslöst. Angeblich bereiten Geflügel* und Fisch** da weniger Probleme. Selbst nachlesen: Fleischallergie - Juckreiz auf Zuckerbasis <-KLICK. Auch der Spiegel brachte bereits im Dezember 2012 eine entsprechende Meldung: HIER <-KLICK.

Eigentlich ist es gleich schlecht, ob wir aufgrund künstlich hergestellter Lebensmittel Allergien oder eher Unverträglichkeiten (diese dann ohne Antikörper) entwickeln. Unsere Verdauungsmaschinerie kann auf Dauer mit künstlichen "Zusatzstoffen" <-KLICK überhaupt nicht umgehen. Auch wenn sie amtlich zugelassen sind. So ist es doch nur logisch, dass uns eine jahrelange Bombardierung mit falschem Essen krank macht.

Wen wundert das. Schon in die Schulbrotbox kommen längst nicht mehr ein schlichtes Stück Butterbrot und ein ungespritzer Apfel aus dem Garten. Das wäre unseren Kindern ja kreuzlangweilig. Farblos oder uncool darf es bitteschön nicht sein. In bedruckter Folie verpackt und mit Farbstoffen angereichert, getoppt von künstlichen Aromen zergeht das "Frühstückchen" dann auf den Kinderzungen. Und so gewöhnen sie sich mit der Zeit daran.

Wie wir doch wieder zurückkehren zum natürlichen Essen

Als ausgemachte "Gewohnheitstiere" muss es uns wahrscheinlich erst höllisch schlecht gehen, bevor wir von unseren Angewohnheiten ablassen. Drohende Gewitterwolken über unserem Gesundheitshimmel veranlassen uns in der Regel noch längst nicht, Kühlschrank und Vorratsschrank anders zu füllen - geschweige denn, unsere Teller. Es ist doch auch viel bequemer, eine Schale fertigen Nudel- oder Fleischsalat auf dem Nachhauseweg einzukaufen, als ihn sich selbst zuzubereiten. Zeitmangel wird dabei als Argument oft ins Feld geführt. Die eingesparte Zeit verbringen wir dann später im Wartezimmer von Ärzten und bei der Ernährungsberatung in der Rehaklinik.


Gut zu wissen

* Geflügel aus Massentierhaltung enthält Antibiotika. Mehr dazu: HIER<-KLICK

** Bei Fisch aus Aquakulturen werden die Gewässer, in denen sie leben, oft überdüngt. Deswegen sind sie anfälliger für Krankheiten, und die Folge ist: Man mischt ihnen ebenso Antibiotika ins Futter. Mehr dazu: HIER <-KLICK


Der Frühstücksbrei oben auf dem Foto oben stammt übrigens als Fertigmischung aus dem Reformhaus und besteht aus Haferflocken, Mandeln, Amaranthmehl, Haferkleie, Sonnenblumenkernen, Sesam, geröstetem Buchweizen, Leinmehl und Vanille. Nach dem Aufquellen so ursprünglich verzehrt, schmeckt er nicht wirklich peppig. Erst eine "Erweiterung" mit Früchten, Saft und Nussmus macht daraus einen wahren Genuss ;-)

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