Erlass Hessen: Gesundheitsämter überfordert - UPDATE (Corona)

Freitag, den 03. Dezember 2021 um 00:00 Uhr News Ticker - CORONA Infos
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Sich schlau machen - Grafik (c) Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de[Landkreis Fulda] Aufgrund des pandemischen Geschehens wurde per Erlass entschieden, dass die Aufgaben der Gesundheitsämter priorisiert werden müssen. Ziel ist jetzt nicht mehr die primäre Kontaktpersonennachverfolgung, sondern der Schutz vulnerabler und sensibler Gruppen und Einrichtungen. Das bedeutet, dass – bis auf größere Ausbruchssituationen und Infektionsgeschehen – enge Kontaktpersonen nicht mehr routinemäßig durch das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda kontaktiert werden. Es wird stattdessen an an die Vernunft und Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger appelliert, insbesondere der positiv getesteten Personen, dass diese ihre engen Kontaktpersonen eigenständig über ihren Positiv-Befund informieren.

Verhaltensempfehlungen für die 10 Tage nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person – unabhängig vom Impfstatus:

Personen, die in den vergangenen 10 bis 14 Tagen engen Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten, sollen sich bei Auftreten von Erkältungssymptomen zu ihrem Hausarzt oder zu einer Teststelle begeben und einen PCR-Test durchführen lassen. Gemäß der Corona-Schutzverordnung besteht zudem eine Verpflichtung zur Absonderung.

Als enge Kontaktperson gilt:

In Fällen, bei denen bereits bekannt ist, dass es sich um einen Kontakt mit einer besorgniserregenden SARS-CoV-2-Variante handelt, ist gemäß Robert-Koch-Institut (RKI) eine Quarantäne von 14 Tagen auch für vollständig geimpfte bzw. genesene Kontaktpersonen immer empfohlen. Außerdem sollte eine Testung mittels PCR (möglichst an Tag 1 der Ermittlung der engen Kontaktperson) durchgeführt werden.

Weitere Infos finden sich unter www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen

Quelle Text: Landkreis Fulda


Corona: Mögliche Freitestung selbst organisieren

[Main-Kinzig-Kreis] Im Zuge der sich verschärfenden Coronalage ist in den vergangenen Wochen auch das Arbeitsaufkommen im Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr rasant angestiegen und es kann nicht mehr jeder Betroffene telefonisch kontaktiert werden. Der Fokus liegt vorrangig auf der Bearbeitung von Fällen innerhalb vulnerabler Gruppen.

„Wir bieten daher den Bürgerinnen und Bürgern an, genauso ihre Freitestungen selbst zu organisieren, sofern rechtlich möglich“, sagt die Ärztin Sakire Caglayan aus dem Sachgebiet Hygiene und Umweltmedizin. Eine mit dem Coronavirus infizierte Person muss also nicht darauf warten, dass das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr einen Test veranlasst. Bei der Freitestung muss eine zugelassene Teststelle nach der Coronavirus-Testverordnung den Test vornehmen, ein Selbsttest kommt nicht in Frage.

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, muss 14 Tage in Quarantäne, seine Haushaltsmitglieder und Kontaktpersonen für zehn Tage. Es sei denn, die Haushaltsmitglieder sind geimpft oder genesen und haben keine für das Coronavirus typische Symptome.

Die hessische Coronavirus-Schutzverordnung sieht für bestimmte symptomfreie Personengruppen vor, dass sie mit einem negativen Corona-Test früher aus der Quarantäne entlassen werden können. Die möglichen Zeiträume sind im Paragraph 7 der Verordnung aufgeführt und werden den Betroffenen im Absonderungsschreiben vom Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr mitgeteilt.

„Eine Freitestung kann natürlich nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass die Personen keine Krankheitssymptome haben“, betont Sakire Caglayan. Weiterhin ist laut Coronavirus-Schutzverordnung jede Person innerhalb von 14 Tagen nach dem positiven Testergebnis verpflichtet, sich beim Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr zu melden, wenn während der Quarantäne Symptome wie Fieber, trockener Husten oder Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auftreten.

Quelle und mehr: www.mkk.de


Informationen zu Corona in Hessen ab 5. Dezember 2021 <-KLICK

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