Langsam klemmt's: Festplatte voll, Schnauze voll

Montag, den 24. Februar 2020 um 10:37 Uhr Gut zu wissen - Recht, Unrecht & Internet, Computer
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Die Riesen-Gigabyte-Festplatte aufzuräumen kostet viel Zeit (c) HESSENMAGAZIN.de[Computerwelt] Computer sind klein und leicht geworden, heißen Laptop und Tablet und man kann sie mit auf die Couch nehmen. Aber sie weisen eine Menge Eigensinn auf - zumindest seit Windows 10. Da nennen sich die Programme Apps und zwingen uns Berge von Symbolbildchen auf. Alles ganz easy, so lange wir keine Sonderwünsche haben. Aber was, wenn wir gerne unsere Daten und gewohnten Programme von Windows 7 in die Neuzeit mitnehmen wollen?

Wie bei einem "normalen" Umzug muss vorher entrümpelt werden. Das kann man mit den Systemprogrammen erledigen: Datenträgerbereinigung und Festplattendefragmentierung. Beide erledigen ihren Job allerdings im Schneckentempo ab 450 GB aufwärts. Und Vaio Care (siehe oben) hängt sich eventuell nach einer Weile selbst auf. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Das Programm bleibt stehen mit der Meldung: "Keine Rückmeldung".

Hat was von Boykott, nicht wahr? Doch irgendwann taucht nach drei (3!) Stunden dann doch noch eine Erfolgsmeldung auf: Alles klar, beim nächsten Computerstart geht es weiter... Was bedeutet, die Windows-Registry wird defragmentiert. (Kann noch eine weitere Stunde dauern!)

Leider klappt das "händische" Aufräumen wie früher auch nur noch bedingt. Nach Windows XP wurde von Microsoft vieles verschleiert und ist nicht mehr einfach auffindbar. Also lassen wir es, ehe wir unserem armen alten Rechner eine "Herzoperation" zumuten.

PS: Nein, über Apple reden wir jetzt nicht :-)

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