Tracking, Cookies und Standortbestimmung bei Windows 10

Sonntag, den 08. September 2019 um 08:25 Uhr Gut zu wissen - Recht, Unrecht & Internet, Computer
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Oh no! Grafik (c) Brigitta Möllermann[Internetwelt] Wenn wir früher über den Vorplatz am Frankfurter Hauptbahnhof eilten, wurden wir oft von jemanden angesprochen: "Haste mal ne Mark?" Heute stoppt uns etwas ganz anderes: Der Webbrowser von Windows erzählt uns: "Diese Seite verwendet Cookies und andere Trackingverfahren, um die Nutzung zu analysieren und interessenbezogene Inhalte und Werbung zu präsentieren..."Tstststssss, wir blocken natürlich und bekommen zur Strafe als "Service" eine ellenlaaaaaaaaaange Seite geöffnet, wo uns der Datenschutz (achja?) erklärt wird.

Zum Beispiel so: HIER <KLICK.

Die nächste Bettelaktion kommt von Microsoft Windows Suchmaschine BING - alternativ von Google.

Man möchte wissen, wo unser Computer steht...

Pop-Up Anzeige von Bing - Hardcopy (c) HESSENMAGAZIN.de
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Wir recherchieren dazu und bekommen eine Menge Hilfsangebote aus dem Internet. Die sollen verhindern, dass wir nicht nur wie sonst über unser Mobiltelefon und das Navi sondern auch im Büro bzw. zu Hause geortet werden.

So bleibt Ihr Standort unentdeckt..?

Supersaugeiler Tipp: So stellen wir uns Bauernfängerei vor - Hardcopy (c) HESSENMAGAZIN.de

Supersaugeiler Tipp von PC-Welt: So stellen wir uns Bauernfängerei vor - Hardcopy (c) HESSENMAGAZIN.de


Überschrift: Freies Internet - Unabhängiger Journalismus?

Viele Zeitungen, die den Onlinetrend mitmachen, finanzieren sich bekanntermaßen weiter (as usual) über Werbung. Doch es wirkt wie ein Diktat - Anordnung von oben, wenn statt des gewählten Berichtes der "Weg zur Erleuchtung" beim Aufruf der Internetseite erscheint.

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Adblocker an - Licht aus / Hardcopy der SZ.de (c) HESSENMAGAZIN,de

Eventuell wissen Sie als Nutzer gar nicht so genau, wovon hier eigentlich die Rede ist. Zur Information: Ad-Blocker werden Programme genannt, die die aufploppende Werbung (Advertising) blockieren. Das passiert zum Beispiel automatisch, wenn man im so genannten "Privatmodus" <-KLICK mit seinem Browser im WWW unterwegs ist.

Das wiederum ist allerdings denen nicht recht, die ihren Journalismus ganz offen per Werbung finanzieren, wie beispielsweise der Süddeutschen Zeitung (SZ.de). Selbst nachlesen: HIER <-KLICK.

Eigentlich haben wir (bei HESSENMAGAZIN.de) gedacht: Zuerst kommt der Journalismus - steht an erster Stelle. Und dann kommt erst die Möglichkeit für Kunden, in einem gut gelesenen Medium (Zeitung / Onlinejournal) sich zu platzieren.

Tja, nun ist es umgekehrt: Wer den Zeitungskunden keine Aufmerksamkeit schenkt, darf die Berichte nicht lesen?!

AUTSCH

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