Kostenloser Stromspar-Check für Haushalte mit geringem Einkommen

Freitag, den 25. Dezember 2020 um 11:44 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Strom sparen mit einer LED-Leuchte - Symbolbild (c) HESSENMAGAZIN.de[Frankfurt am Main] Steigende Energiekosten reißen immer größere Löcher in die Haushaltskassen. Der Caritasverband Frankfurt bietet mit dem Projekt Stromspar-Check eine kostenlose Energiesparberatung an. Das Angebot richtet sich an Haushalte mit geringem Einkommen. Besonders hart treffen Kostensteigerungen solche Menschen, die gerade so viel Einkommen erwirtschaften, dass sie keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation noch, es kommen nun verstärkt Familien hinzu, denen durch die Folgen der Pandemie Einnahmen wegbrechen.

Aber auch in Haushalten die Sozialleistungen beziehen, reicht die im Hartz-IV-Regelsatz vorgesehene Energiepauschale häufig nicht aus. Insbesondere stromfressende Boiler oder Durchlauferhitzer verursachen beim Wasserverbrauch höhere Kosten.

Der Deutsche Caritasverband hat in seinem Projekt Stromspar-Check mit einer Analyse den Stromkonsum von Haushalten ermittelt, die Grundsicherung beziehen. "Bei unseren Energiesparberatungen vor Ort zeigt sich immer wieder, dass neben einem alten Kühlschrank oder der Gefriertruhe im Keller vor allem elektrische Durchlauferhitzer die größten Stromfresser im Haushalt sind", weiß Stromspar-Check-Sprecherin Nicola Buskotte. "Damit kann sich eine mehrköpfige Familie regelrecht arm duschen oder baden, ohne sich dessen bewusst zu sein."

Über das Projekt Stromspar-Check im Caritasverband Frankfurt

Finanziell gefördert durch das Bundesumweltministerium, bietet die Caritas in Frankfurt eine kostenlose Energiesparberatung an. Das Angebot richtet sich nicht nur an Haushalte, die Leistungen nach Hartz IV, Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld und Kinderzuschlag erhalten, sondern auch an Haushalte, die lediglich über ein Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze verfügen.

Diese beträgt bei einem Single-Haushalt 1.180 Euro, bei einem Haushalt mit zwei Kindern 1.870 Euro und für jedes weitere Kind 250 Euro zusätzlich. Geschulte Berater*innen spüren beim Stromspar-Check Stromfresser im Haushalt auf und geben Tipps, wie die Energiekosten zukünftig reduziert werden können. Nach dem Haushalts-Check, der in Zeiten von Corona nach den jeweils gültigen Hygienevorschriften durchgeführt wird, erstellen die Berater*innen einen ausführlichen Bericht und jeder Haushalt erhält ein Starterpaket mit Energiesparartikeln im Wert von bis zu 70 Euro.

Beim Austausch eines Kühlschranks, der älter als 10 Jahre ist, können unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse gezahlt werden. Neben möglichen 100 Euro durch das Bundesprojekt Stromspar-Check, fördert das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main den Austausch eines alten Kühlschranks nochmals mit maximal 120 Euro.

Unter Beachtung aller notwendigen Hygienemaßnahmen spüren geschulte Berater*innen Stromfresser auf und geben Tipps, wie die Energiekosten zukünftig reduziert werden können. Rückfragen und Anmeldung per Telefon: (069) 2982-6356 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wie ein Stromspar-Check abläuft: www.caritas-frankfurt.de/stromspar-Check.

Quelle: Caritas Frankfurt