Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare und Steuerangelegenheiten

Dienstag, den 13. Oktober 2020 um 04:26 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
| Drucken |

Zwischen Ratgebern auf YouTube: Video vom BdSt <- KLICK (c) Hardcopy: HESSENMAGAZIN.de[Hessen] Wussten Sie schon, dass der hessische Verein "Bund der Steuerzahler" kostenlos geldwerte Tipps gibt für den Umgang mit dem Finanzamt? Von der Information über neue Formulare bis hin zu Tipps über E-Daten in grünen Feldern, die wir dem Finanzamt nun nicht mehr verheimlichen können, wird alles gut und verständlich erklärt. Auch lädt man zu verschiedenen Veranstaltungen vor Ort ein: "Anhand einfacher Fälle werden wichtige steuerliche Grundzüge erläutert ... und Hinweise zur steuergünstigen Gestaltung gegeben." Alles ganz legal! Aber der allerinteressanteste Output des Vereins ist sein SCHWARZBUCH.

Im Herbst erscheint jährlich ein Verzeichnis über die Verschwendung unserer Steuergelder durch die Obrigkeit Deutschlands. Im letzten Jahr wurden wieder 100 Fälle aufgedeckt, so wie beispielsweise die Provinzposse mit den teuren Solarleuchten am Straßenrand in einer norddeutschen Kleinstadt, die in der dunklen Jahreszeit nicht funktionieren, weil sie "zwischen dem 45. und 60. Breitengrad nicht für einen dauerhaften Betrieb einsetzbar sind".

Ebenfalls erfahren wir von dem teuren Gästehaus der Bundesregierung in der Nähe von Berlin, dem Schloss Meseberg, das uns Steuerzahler etwa 5 Millionen Euro im Jahr kostet und selten bis gar nicht genutzt wird - außer vielleicht zur feierlichen Übergabe des Weihnachtsbaumes an das Bundeskanzleramt.

Hessen nahm man natürlich auch ins Visier. Die Sanierung der ehemaligen Sommerresidenz Kaiser Wilhelms II. im Bad Homburger Schloss kostete das Land 10 Millionen anstatt nur die veranschlagten 2 Millionen. Dafür strahlt aber nun wieder die Fassade herrlich im frischen Glanz, und drinnen wehen neue Vorhänge...

Das Schwarzbuch können Sie kostenfrei bestellen: HIER <-KLICK... auf einer schwarzen Seite. Da sagen Sie bestimmt nicht mehr, Leute, die eine Vorliebe für Steuer-Angelegenheiten haben, hätten keinen Humor :-)

Quelle: Brigitta Möllermann, www.HESSENMAGAZIN.de