Ist das freie Internet in Gefahr? ACTA bringt die Gemüter in Wallung

Gut zu wissen - Lifestyle
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Protest gegen das Abkommen ACTA: Europaweite Demonstrationen am 11. Februar 2012 haben Erfolg gezeigt
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[Hessen - Europa] Der Musiker Bruno Kramm (Das Ich) synchronisierte das Aufklärungsvideo der ANONYMOUS Netzaktivisten. Eine Stimme mit Überzeugung. Er war 2011 auch Organisator von Greentunes. Mehr dazu: Hier <-KLICK

Die Umwandlung von zivilrechtlich verfolgbaren Urheberrechtsverletzungen (wie sie bereits jetzt rechtlich durchsetzbar sind) wird mit dem ACTA-Vertrag in staatlich verfolgbare Straftaten angestrebt. Damit ist es auch möglich, jeden Verdächtigen polizeilich zu überwachen. Strafverfolgungen sollen international möglich werden.

Eingestuft als "Handelsabkommen" (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) gegen Produktpiraterie führen die Staaten mitsamt den Lobbyisten der Industrie die Verhandlungen für ACTA unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Lesen Sie ein Statement dazu im Blog des Fachanwaltes für IT-Recht Thomas Stadler: HIER <-KLICK

Internetprovider sind keine Hilfssheriffs

Die Bundesjustizministerin äußerte sich ebenfalls zum Thema im hauseigenen YouTube-Kanal.  HIER <-KLICK. Am Freitag, den 10. Februar 2012, wurde dann die Vertragsunterzeichnung Deutschlands vorerst auf Eis gelegt. Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bekannt gab, wären Bedenken aufgekommen.

Falls Sie selbst zur Sache Stellung beziehen möchten, erreichen Sie die Gegenorganisation AVAAZ.org mitsamt allen Ausführungen plus der Möglichkeit, die Petition gegen das Abkommen zu unterzeichen: HIER <-KLICK

Wollen Sie mehr Fakten zu AVAAZ: HIER <-KLICK