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100 Jahre BAUHAUS: Funktionale Gestaltung und modernes Bauen

Das von Walter Gropius entworfene Bauhaus-Gebäude Dessau (c) Mewes 2003, Wikimedia, Lizenz gemeinfrei[Deutschland] Das Bauhaus wurde vor 100 Jahren in Weimar von Walter Gropius im Sinne einer Kunstschule gegründet. Neu dabei war die Verbindung von Kunst und Handwerk. Sie wurde zu einer Idee, die in Deutschland, aber auch weltweit Schule gemacht hat. Der Traum eines Gesamtkunstwerkes aus Kunst und Kunstgewerbe, Architektur und Design, Tanz und Theater gibt bis heute Impulse für unser Kulturschaffen wie für unsere Lebenswelten. Deswegen ist das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses eines der zentralen Kulturereignisse des Jahres 2019.

Unter dem Motto „Die Welt neu denken“ lädt der Bauhaus Verbund gemeinsam mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses neu zu entdecken, seinen Spuren in Deutschland und der Welt nachzugehen und für unsere Gegenwart und Zukunft zu erkunden. Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen bietet das dezentrale Jubiläum zahlreiche Möglichkeiten, zu den Wurzeln der Moderne an vielen bekannten und weniger bekannten Orten zurückzufinden.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres findet ein umfangreiches Programm mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zu Architektur und Gestaltung, Kunst und Kulturgeschichte, Bildung und Forschung statt von einem großen Eröffnungsfestival über Ausstellungen bis hin zu neuen wissenschaftlichen Entdeckungen in deutschen, aber auch internationalen Ausstellungen und Projekten reicht das Angebot.

Die internationale Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „bauhaus imaginista“ erzählt die internationale Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Bauhauses vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen im 20. Jahrhundert. Nach Ausstellungen, Symposien und Workshops unter anderem in Hangzhou, Moskau, Saõ Paulo, Lagos und New Delhi werden die Ergebnisse der Ausstellungen vom 14. März bis 10. Juni 2019 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin präsentiert.

Bauhaus-Wege von Japan bis Brasilien: Die Ausstellung diskutiert in vier Kapiteln avantgardistische Kunstschulen in Indien und Japan als Parallelgeschichten moderner Bildungsreformen („Corresponding With“). Sie verfolgt das Studium vormodernen Handwerks am Bauhaus und von Bauhäuslerinnen und Bauhäuslern im nord- und mittelamerikanischen Exil, sowie dessen Politisierung im post-revolutionären Mexiko, unabhängigen Marokko und in Brasilien („Learning From“). Sie zeigt Übersetzungen von Gestaltungsansätzen des Bauhauses in China, Nigeria und in der Sowjetunion („Moving Away“), aber auch den innovativen Gebrauch von Medien am Bauhaus der die Gegenwartskunst und die Popkultur bis heute prägt („Still Undead“).

Kritisches Potenzial für die Gegenwart: Nach Ausstellungen, Workshops und Symposien 2018 in Hangzhou, Kyoto und Tokio, São Paulo, Lagos, Neu Delhi, Rabat, New York und Moskau in Zusammenarbeit mit den lokalen Goethe-Instituten und weiteren Partnern werden alle vier Kapitel im HKW in Berlin zusammengeführt. Auf 2.000 Quadratmetern, mit historischen Objekten und Auftragsarbeiten von Kader Attia, Luca Frei, Wendelien van Oldenborgh, The Otolith Group, Alice Creischer, Doreen Mende, Paulo Tavares und Zvi Efrat.

Erstmalig gezeigt wird außerdem das vierte und letzte Kapitel „Still Undead“, das anhand von Kurt Schwerdtfegers „Reflektorischen Farblichtspielen“ experimentelles Arbeiten mit Licht, Film, Fotografie und Sound untersucht. Zur Eröffnung wird der Apparat in einer Rekonstruktion vorgeführt.

Neben der Ausstellung befragen zwei Konferenzen in Berlin das kritische Potenzial des Bauhauses heute: Die Konferenz „political imaginista“ diskutiert am 16. März 2019 das kritische Potenzial des Bauhauses in der heutigen Zeit. Im Fokus stehen Strategien des Widerstands gegen den erstarkenden Rechtspopulismus sowie Fragen zur Politisierung von Kunst, Technologie und Popkultur. Es sprechen unter anderem Kader Attia, John Blakinger, Beatriz Colomina, Alice Creischer, Thomas Flierl, Christian Hiller, Susanne Leeb, Doreen Mende und Wendelien van Oldenborgh. Vom 11. bis 12. Mai 2019 geht die Konferenz „A New School“ der Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung experimenteller pädagogischer Praktiken und ihrer internationalen Resonanz aus historischer wie zeitgenössischer Perspektive auf den Grund.

Fortsetzung von „bauhaus imaginista“: Nach der Gesamtschau im HKW zieht die Ausstellung „bauhaus imaginista weiter nach Bern, wo sie vom 20. September 2019 bis zum 12. Januar 2020 im Zentrum Paul Klee zu sehen sein wird. Zudem wird „bauhaus imaginista: Still Undead“ mit Schwerpunkt auf Großbritannien vom 21. September 2019 bis 5. Januar 2020 im Nottingham Contemporary zu sehen sein.

Darüber hinaus wurde der Künstler Luca Frei vom Goethe-Institut und den Kuratoren beauftragt, ein skulpturales Element in Form eines begehbaren Raums zu entwerfen, in dem sich die Besucher mit den verschiedenen Ebenen des Projekts auseinandersetzen können. Zu diesen gehören kuratorische Forschungsergebnisse, Texte und Bilder zu den vier Kapiteln sowie die Dokumentation des internationalen Programms von „bauhaus imaginista“ aus dem Jahr 2018.

Zentraler Bestandteil der Installation ist ein Computerterminal, an dem Besucher das Online-Magazin von „bauhaus imaginista“ durchsuchen und Bild- und Textmaterial ausdrucken können. Ein gesondertes Filmprogramm zeigt Arbeiten der zeitgenössischen Künstler und Wissenschaftler Zvi Efrat, Kader Attia, der Otolith Group und Wendelien van Oldenburgh über Themen und Geschichten des Bauhauses. Diese mobile Ausstellung wird ab 2019 in weiteren Goethe-Instituten und anderen Partnerinstitutionen weltweit gezeigt.

Die drei großen Jubiläumsausstellungen und -präsentationen: Weimar, Dessau, Berlin – drei Stationen, an denen die weltberühmte Hochschule für Gestaltung zwischen 1919 und 1933 bestanden und maßgeblich gewirkt hat. Heute befinden sich hier Architektur-Ikonen, UNESCO-Welterbestätten und herausragende Bauhaus-Sammlungen. Und hier ist es auch, wo aus Anlass des Jubiläums drei neue Bauhaus-Museen für das 21. Jahrhundert entstehen. Im Jubiläumsjahr 2019 veranstalten sowohl das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin als auch die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar große Ausstellungen.

Mit innovativen und interaktiven Präsentationsformen werden Bauhaus-Ideen und Bauhaus-Geschichte(n) neu erzählt und anhand von bislang nie gezeigten Sammlungsschätzen, Design-Klassikern und Form-Experimenten erfahrbar gemacht. Zudem bieten die Schauen einen umfassenden Überblick über das Bauhaus und die Entwicklung der Avantgarde-Schule von den Anfängen über die Blütezeit bis hin zur (Nach-)Wirkung im Exil.

Das Bauhaus kommt aus Weimar - Klassik Stiftung Weimar: ab 6.4.2019: Zum großen Jubiläum eröffnet die Klassik Stiftung Weimar am Bauhaus-Gründungs-ort Weimar ein neues Museum. Das Bauhaus-Museum Weimar wird ab 6. April 2019 mit zeitgenössischer Architektur und multimedialer Ausstellungsgestaltung nicht nur die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Sammlung neu inszenieren. Der Museumsneubau verknüpft Weimarer Bauhaus-Geschichte mit den Fragen der Lebensgestaltung von heute und morgen. Als offener Ort der Begegnung und Diskussion in einem neu entstehenden Quartier Weimarer Moderne bietet es zeitgenössische Perspektiven auf die ambivalente Wirkungsgeschichte der Moderne von ihren Anfängen bis heute.

"original bauhaus“ - Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, zu Gast in der Berlinischen Galerie: 6.9.2019–27.1.2020

Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. Ausgehend von 14 Objekten entfaltet „original bauhaus“ 14 Fallgeschichten: Wie wurde die Sitzende im Stahlrohrsessel zur berühmtesten Unbekannten des Bauhauses.

Hat das Haus Am Horn in Weimar einen heimlichen Zwilling? Wieso blieb das Tee-Extraktkännchen, als Prototyp für die Industrie geschaffen, immer Unikat? Zu sehen sind Kunst und Design aus der Sammlung des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.

„Versuchsstätte Bauhaus - Die Sammlung“ - Stiftung Bauhaus Dessau: ab 8.9.2019
Mit der Eröffnung des Bauhaus Museum Dessau im Jahr 2019 wird es erstmals möglich, die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau, die rund 40.000 Exponate umfasst, in ihrer Vielfalt und Qualität zu zeigen und mit ihr die Geschichte des Bauhauses in Dessau zu erzählen. Unter dem Titel „Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung“erwartet die Besucher auf 1.500 qm eine Ausstellung zu der national wie international einzigartigen Bauhaus-sammlung, in der die Geschichte der epochemachenden Schule in Dessau in einem Parcours von miteinander verbundenen Kapiteln nachvollziehbar wird.

Es war vor allem die Dessauer Hochschule für Gestaltung, die an einer „industriellen Kultur des praktischen Lebens“ arbeitete und dazu beigetragen hat, dass Bauhausdinge wie Schrifttypen, Möbel, Textilien, Tapeten und Architekturen heute selbstverständlich in unserer Alltagskultur verankert sind.

Das deutschlandweite Programm: Das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses wird in vielen Städten gefeiert. Auf vielfältige Art und Weise setzen sich private Akteure und lokale Initiativen ebenso mit dem Bauhaus auseinander wie renommierte Hochschulen und öffentliche Kultureinrichtungen. Bauhaustapeten und Fotografie-Experimente, Typografie und Tanzperformance, Baukultur und Pädagogik – die Themen sind so vielfältig wie das Bauhaus selbst.

Hessen: Der Bauhausgedanke spiegelt sich in architektonischen wie lebensreformerischen Zeugnissen in Hessen wider. Neben der frühen Frauensiedlung „Loheland“ in der Rhön, die im ideengeschichtlichen Kontext zur Bauhausbewegung steht, ist „Das Neue Frankfurt“ (1925–1930) nach wie vor der geläufigste Begriff, wenn es um Hessen und die Moderne geht.

Mit der Frankfurter Küche wurden moderne Interieur-Standards gesetzt und mit ihr der Vorläufer unserer heutigen Einbauküche geschaffen. Für das Jubiläumsjahr 2019 ist in Hessen unter anderem eine gemeinsame Großausstellung der Museen der Stadt Frankfurt geplant. Mit dabei ist das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt, das Teilnachlässe der Bauhäusler Mart Stam und Hannes Meyer verwahrt. 11 PresseinformationDie hessischen Universitäten und Hochschulen steuern ein facettenreiches Programm bei.

Das internationale Programm: Von Weimar bis Rotterdam, von Tel Aviv bis nach Chicago war Bauhaus immer ein globales Phänomen mit vielen Einflüssen und großer Strahlkraft. Auch das berücksichtigt das Jubiläumsprogramm 100 jahre bauhaus.

Hintergrund: Im Bauhaus Verbund 2019 arbeiten die drei sammlungsführenden Bauhaus-Institutionen, das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Berlin, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar, der Bund, vertreten durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Kulturstiftung des Bundes (KSB) sowie elf Bundesländer in enger Abstimmung zusammen.

Quelle Text: Bauhaus-Verbund

 

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