Hessenmagazin.de

INFOS zu aktiver Freizeit + Wissen + Natur

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home CORONA Infos > > > > Baden gehen mit Abstand (Corona)

Baden gehen mit Abstand (Corona)

Nidda-Talsperre bei Schotten (c) HESSENMAGAZIN.de[Deutschland] Nichts geht an heißen Sommertagen über ein Sprung ins kalte Nass. Doch nicht alle schwimmen gerne in Chlorwasser, zudem sind die aktuellen Corona-Auflagen zwar notwendig, können den Badespaß diesen Sommer für manche jedoch erheblich trüben. Eine Alternative bieten daher Seen und andere Naturgewässer in Wohnortnähe. Allerdings ist es nicht überall erlaubt zu baden, an manchen Orten kann es sogar gefährlich werden.

Lilian Neuer, Gewässerexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), stellt vor, was es für ein ungestörtes, naturverträgliches und sicheres Badevergnügen zu beachten gilt.

Wo darf man eigentlich baden?

Lilian Neuer: „An den rund 2.000 offiziell ausgewiesenen Badestellen und Naturbädern an Deutschlands Küsten, Seen und Flüssen darf man natürlich in der Saison immer baden. Hier steht einem ungestörten und sicheren Baden nichts im Weg – die Wasserqualität wird behördlich überwacht. Doch auch Wildbaden, also das Baden außerhalb von offiziellen Badestellen, ist nicht grundsätzlich verboten. Baden gehört vielerorts zum Gemeingebrauch, doch einzelne Bundesländer regeln das unterschiedlich. Gibt es ein Verbotsschild vor Ort, sollte man das unbedingt beachten und sich einen anderen See suchen. Verbotsschilder können nur zeitweise oder aber auch dauerhaft aufgestellt sein, zum Beispiel aufgrund von Blaualgen, erheblichem Schiffsverkehr oder zum Schutz der Natur.“

Wo kann man sich darüber informieren, wo das Baden erlaubt ist?

Lilian Neuer: „Die Bundesländer sind für die Überwachung der offiziellen Badestellen zuständig. Die Wasserkarte des Umweltbundesamts leitet zur Website des jeweiligen Bundeslands und dessen Badestellen weiter, dort kann man sich informieren. Wir empfehlen allen Ausflüglerinnen und Ausflüglern, vor dem Trip an den Badesee nachzusehen, ob das Baden vor Ort erlaubt ist. So erlebt man vor Ort keine Enttäuschung.“

Wie erkennen Badende „gutes“ Wasser?

Lilian Neuer: „Wichtig zu wissen ist, dass Gewässer, die nicht als offizielle Badegewässer ausgewiesen sind, nicht auf ihre Wasserqualität untersucht werden. Daher gilt hier: genau hinschauen und möglichst schon im Vorfeld Informationen über potentielle Belastungen einholen. Viele Verunreinigungen sind nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen. Als Richtschnur empfehlen wir: Ein glasklarer See ist ein gutes Anzeichen für hohe Wasserqualität. Grüne Algen, die sich bei hoher Sonneneinstrahlung im Wasser schnell vermehren, sind zwar nicht besonders einladend, aber in der Regel ungefährlich. Hier können Sie in der Regel ebenfalls bedenkenlos schwimmen. Ein faulig riechender See hingegen hat einen extrem niedrigen Sauerstoffgehalt. Pflanzen und Tiere sind abgestorben und bieten Bakterien eine ideale Lebensgrundlage. Solche Gewässer sollten Sie meiden.“

An welchen Orten sollte nicht gebadet werden?

Lilian Neuer: „Wenn ein Gewässer grünlich oder bläulich-grün gefärbt wirkt, Schlierenbildung oder Algenteppiche zu sehen sind, eine wolkenartige Verteilung im Wasser zu sehen ist, tote Fische an der Wasseroberfläche treiben oder wenn beim Stehen bis zu den Knien im Wasser die Füße kaum bis nicht mehr zu sehen sind, baden Sie besser an einem anderen Ort. Von Cyanobakterien, die auch Blaualgen genannt werden, geht eine besondere Gefahr aus, Gemeinden sprechen dann meist ein Badeverbot aus. Verschlucken oder Hautkontakt können schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Vor allem Kinder, Schwangere und Hunde sind gefährdet.
Wir raten auch dann dringend vom Baden ab, wenn Sie sehen, dass Abwasser direkt ins Gewässer geleitet wird. Landwirtschaftliche Nutzung in der Nähe, Entenfutterstellen oder viele Wasservögel können Gewässer zusätzlich verunreinigen.

Was muss man sonst bei Badeseen beachten?

Lilian Neuer: „Schutzzonen sollten immer beachtet, mit der Tier- und Pflanzenwelt im See und an den Ufern sollte stets pfleglich umgegangen werden. Nicht bei Gewitter baden. Nicht in unbekannte Gewässer springen. Gerade Baggerseen können gefährlich sein, wenn das Baden nicht ausdrücklich erlaubt ist, da zum Beispiel die Ufer steil abfallen können, locker sein könnten oder auch starke Temperaturunterschiede besonders in tiefen Seen auftreten können.“

Bedeutet gutes Wasser zum Baden auch gutes Wasser für Fische und Pflanzen?

Lilian Neuer: „Sauberes Wasser ist für Badende genauso wie für Fische und Pflanzen wichtig. Fische und Pflanzen sind aber noch empfindlicher als wir. Oft ist die Badequalität ausgezeichnet, aber das Ökosystem des Sees ist trotzdem nicht gesund. Typische Fische und Pflanzen finden in den Seen oft keinen Lebensraum mehr. Zu viele Nährstoffe bringen den See aus dem ökologischen Gleichgewicht, hinzu kommen hohe Wassertemperaturen. Das stresst Fische oder sie sterben sogar. Ein Überschuss von Nährstoffen kann sogar soweit gehen, dass dem See jeglicher Sauerstoff entzogen wird, der See ‚umkippt‘ und alles abstirbt. Dann ist der See aber auch nicht mehr zum Baden geeignet.“

Weitere Informationen zum Thema

Zur Überwachung der offiziellen Badestellen: www.umweltbundesamt.de/wasserqualitaet-in-badegewaessern#wie-erhalte-ich-informationen-zur-aktuellen-badegewasserqualitat

Blaualgen: www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/blaualgen-vor-dem-baden-erkennen

BUND-Gewässerpapier Informationen zu „Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt“ finden Sie unter: www.bund.net/gewaesserpapier

Quelle: BUND

 

Aktiv chillen - FREIZEIT

Chillen und aktiv sein - KLICK für mehr (c) HESSENMAGAZIN.de

___________________________________

Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Cool bleiben: Tipps gegen Langeweile (c) Brigitta Möllermann / HESSENMAGAZIN.de
November ist, wenn du morgens auf dem Weg zur Arbeit auf dem ersten Glatteis ausrutschst...

___________________________________

Mehr über den Kalender 'Shit Happens' im Zeichen der Zeit <-KLICK

___________________________________

NewsFlash - Kurz & Knapp

Sicherheitsberater für Senioren laden zum Tag der offenen Tür ein

[Wetteraukreis] Gleichaltrige auf Augenhöhe über betrügerische Maschen zu informieren und über Gefahren aufzuklären: Das ist das Ziel der Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren im Wetteraukreis. Beim Tag der offenen Tür können sich Interessierte nun über das spannende Ehrenamt informieren.

Weiterlesen...

TOURen auf dem Vulkan

Reiseführer: Touren Sie mal im Vogelsberg <-KLICK

 

 

 

 

 

 

 

___________________________________

Streuobstwiesen-Boerse

Streuobstwiesenbörse im Internet (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr

 

___________________________________

Verschenkmarkt kost`nix

Nicht wegwerfen, lieber verschenken rund um Gießen (c) HESSENMAGAZIN - KLICK für mehr

___________________________________

Letzte Rettung Repair-Café

Repaircafés im Internet (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr

 

___________________________________

Brennholzverkauf

Angebote -> Marktplatz -> Brennholz KLICK -> HESSEN-FORST.de___________________________________

Pflegestützpunkt Beratung

Das Leben auch im Alter unbeschwert genießen (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr

 

___________________________________

Kosmetik Information

Teaser Kosmetikinformation (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr

 

___________________________________

Lebensmittelwarnung

Teaser Lebensmittelwarnung (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr

 

___________________________________

Zum Schummelmelder.de

Sich über dreiste Werbelügen beschweren (c) foodwatch <-KLICKmal___________________________________


HESSENMAGAZIN Suche

Anzeigen

Vulkanstadt Gedern

www.Vulkanstadt-Gedern.de <-KLICK

Physiopraxis Hanau

Handzettel (c) Emocion

KLICK für mehr Informationen!

___________________________

PR + Werbung (c) HESSENMAGAZIN.de <-KLICK

___________________________

Bitte beachten: Anfragen zu Artikelplatzierungen für SEO (Suchmaschinenoptimierung) oder Linkbuilding sind überflüssig. Sie werden von HESSENMAGAZIN.de NICHT beantwortet Zunge raus

PR - Kunde werden

Wir liefern Gesprächsstoff <-KLICK

___________________________________

Spruch der Woche

Sapere aude (lateinisch) bedeutet: Wage es, weise zu sein!
Immanuel Kant machte diese Aussage
1784 zum Leitspruch der Aufklärung: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

Leo - WAU Nachrichten

NEUES vom Redaktionshund - KLICK (c) HESSENMAGAZIN.de

 

___________________________________

Freizeit TOOLS

Brigitta Möllermann on Tour (c) HESSENMAGAZIN.de

Man muss nicht weltweit unterwegs sein, um Interessantes zu erleben.
Mehr Nützliches dazu: HIER <-KLICK

Natur+Umweltberatung

Direkter Draht zum Naturschutz <-KLICK für mehr___________________________________

Klimawandel Anpassung

Kohlekraftwerk Staudinger bei Hanau - KLICK zum Klimawandel___________________________________

Starkregen Ereignisse

www.starkregen-fulda.de <-KLICK zum Frühwarnsytem für Bürger___________________________________

O wie OZON in der Luft

Das unsichtbare Ozongas bildet sich bei blauen Himmel (c) HESSENMAGAZIN.de___________________________________

Air Quality Index Live

Luftqualität - Information aus vielen Ländern (c) HESSENMAGAZIN.de___________________________________