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Cannabis als Medizin - Fortbildung für Ärzte

Cannabis zur Versorgung schwerkranker Patienten (c) kus[Frankfurt am Main] „Wir in Frankfurt wollen – angefangen von den Ärzten über Apotheken bis hin zu den Krankenkassen – alle Voraussetzungen schaffen und qualitativ sicherstellen, dass Patienten, denen Cannabis als Medizin helfen kann, auch ungehinderten Zugang zur Behandlung damit erhalten.“ Dieses erklärte Ziel will Stadtrat Stefan Majer, Gesundheitsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, für schwerkranke Menschen realisieren, wie es das neue Bundesgesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis nun seit März 2017 erlaubt.

Fachlich fundierte Grundlage, um die dafür nötige und qualitativ hochwertige Versorgungs- und Netzwerkstruktur in der Stadt aufzubauen, sollen in den nächsten drei Jahren Studien und wissenschaftliche Erhebungen zu verschiedenen Untersuchungsschwerpunkten und Fragestellungen sein, die das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Institut für Medizinsoziologie, Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin sowie dem Centre For Drug Research der Goethe-Universität in Kürze startet.

Damit folgt Stadtrat Majer auch dem einhelligen Willen der Koalition von CDU, SPD und Grünen, die wissenschaftliche Studien zu Cannabis mit Blick auf die lange geplante Gesetzesänderung ausdrücklich im Koalitionsvertrag festgehalten hat, um die Versorgung Schwerkranker mit medizinischem Cannabis bundesweit zu unterstützen und zu beschleunigen.

Im Zentrum der wissenschaftlichen Bearbeitung wird zunächst die Versorgungsforschung stehen, genauer: eine medizinsoziologische Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen in Frankfurt. Wie viele Ärzte verschreiben Cannabis-Präparate oder werden es tun? Welchen Informationsstand über Indikationen, Behandlungsmöglichkeiten, Präparate haben sie? Mit welchen Schwierigkeiten haben sie zu kämpfen?

Dies sind nur einige der zentralen Fragen, die auch für Patienten zu beantworten sein werden, um Behandlungsbedarf, Informationsstand, nötigen Wissenstransfer oder Akzeptanz in Stadt und Umland zu erfassen.

Auf dieser Grundlage soll ein Netzwerk von Patienten sowie Ärzten aufgebaut werden, die zur Behandlung mit Cannabis-Produkten in Frage kommen, beziehungsweise dafür bereit sind. Des Weiteren sollen – abgestimmt auf den ermittelten Bedarf – Informationsveranstaltungen für Patienten sowie Fortbildungen für Ärzte organisiert werden. Außerdem soll eine Clearingstelle, die auch das Netzwerk koordiniert, für alle Beteiligten in Frankfurt eingerichtet werden.

Neben der Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes ist außerdem eine sogenannte Dunkelfeldanalyse vorgesehen. Damit soll jene Gruppe von Patientinnen und Patienten erreicht werden, die sich – ohne ärztliche Diagnose – selbst medikamentieren und dafür Cannabis auf dem Schwarzmarkt kaufen, es selbst anbauen oder sogenannte „legal highs“ als Ersatz nehmen. Die Untersuchung soll herausfinden, wie groß diese Personengruppe in etwa ist, welche medizinischen Indikationen hinter ihrer Selbstmedikation stehen und wie die Situation dieser Menschen verbessert werden kann.

Um das ehrgeizige Projekt umzusetzen, werden zwei Experten mit medizinsoziologischen und medizinischen Kenntnissen für die Dauer der Studien beschäftigt. Dazu bilden die Projektpartner eine interne Steuerungsgruppe aus Gesundheitsdezernat, Drogenreferat und Goethe-Universität sowie eine externe Projektbegleitgruppe mit Experten aus Psychiatrie, Schmerztherapie, Neurologie, Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Onkologie, Rheumatologie, Palliativmedizin, Anästhesiologie, Gynäkologie, Pharmakologie und Dermatologie. Beide Gruppen werden die Untersuchung bis zum Projektabschluss eng begleiten und dabei auch ethische Fragen intensiv diskutieren.

Bei ersten Gesprächen mit Ärzten in Frankfurt fiel die Reaktion auf die geplanten Erhebungen durchweg positiv aus, auch das Ziel einer flächendeckenden Versorgungssituation mit medizinischem Cannabis für schwerkranke Menschen stößt gleichfalls auf Zustimmung, wie sie etwa Prof. Dr. Elke Jäger, Klinikdirektorin für Onkologie und Hämatologie im Krankenhaus Nordwest, formuliert: „Ich begrüße die gesetzlichen Änderungen, die uns Ärzten ermöglichen, Cannabis in Form von getrockneten Blüten und Extrakten zu verschreiben. Dies eröffnet uns auch in der Krebstherapie neue Behandlungsmöglichkeiten. Cannabinoide können zum Beispiel helfen, indem sie Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen verhindern und den Appetit steigern.“

Eine erste umfassende Fortbildung für Ärzte findet am Samstag, 13. Mai 2017, statt. Ab 10 Uhr referieren namhafte Experten verschiedener Fachbereiche unter anderem über die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen, stellen Daten zu wichtigen Indikationen vor und informieren über die Auswahl an Medikamenten, über Verschreibung, Dosierung oder mögliche Nebenwirkungen.

Veranstalter dieser Tagung im Haus Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, sind die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Hessen und dem Gesundheitsdezernat der Stadt.

Quelle: (kus) Amt für Kommunikation und Stadtmarketing Frankfurt

 

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