Mitfahrer und Parkplätze gesucht

Gut zu wissen - Verkehr
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Es muss ncht getrampt werden

[Hessen] Wenn der notwendige Treibstoff für das Auto immer teurer wird, denkt man zunehmend an das Bilden von Fahrgemeinschaften. Einerseits spart man Benzin oder Diesel und andererseits kann man sein Auto schonen bzw. sich durch ein paar Euros von den Mitfahrern kofinanzieren lassen.

Mehr als eine Million Hessen pendeln täglich innerhalb des Bundeslandes zu ihrer Arbeitsstelle, 65 Prozent von ihnen mit dem eigenen Auto, meistens nur mit einer Person besetzt. Seit Oktober 2010 gibt es ein Pendlerportal für Hessen: HIER <-KLICK. Es ermöglicht Berufs- und Alltagspendlern eine einfache Suche von Fahrgemeinschaften und eine schnelle Übersicht über vorhandene Mitfahrangebote mit direkten Kontaktmöglichkeiten - und das alles kostenlos. Der jeweilige Landkreis übernimmt die Lizenz und die damit die Betreiberkosten. Als Folge der guten Akzeptanz durch die Bevölkerung werden nun die Abstellmöglichkeiten für PKWs in den Orten neben den Autobahnauffahrten knapp.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) erarbeitet seit 2005 für Landkreise und Städte die Grundlagen für die Standortqualität der Region Frankfurt RheinMain. Sie bemüht sich nun, diese Lücken zu schließen mit einer übersichtlichen Karte, auf der die Parken und Mitnehmen - Parkplätze angegeben werden (wenigstens die offiziellen): HIER <-KLICK



Screenshot Pendlerportal (c) Mittelhessen e. V.Berufs- und Alltagspendler, die von Mittelhessen aus ihren Arbeitsweg antreten, können sich ebenfalls kostenlos im Internet Mitfahrer suchen. Das Angebot spart Geld, schont die Umwelt und entlastet die Verkehrswege. Das hessische Pendlerportal wird nun durch benutzerfreundliche regionale Einstiege für die Mittelhessen und den Landkreis Marburg-Biedenkopf ergänzt. Unter www.pendlerportal-mittelhessen.de und www.marburg-biedenkopf.pendlerportal.de befindet sich eine übersichtliche Suchmaske. Die Vermittlung von Angeboten und Gesuchen erfolgt auch über die Landesgrenzen hinweg. Wenn nichts zu finden ist, erhalten die Nutzer alternativ Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angezeigt.


Für die Rhön existiert eine weitere Mitfahrzentrale im Internet. Online werden dort seit Sommer 2010 im Biosphärenreservat Beifahrer und Angebote vermittelt. Das kostenlose Angebot kann weiträumig genutzt werden. Was dem Fahrer bezahlt wird, ist individuell auszuhandeln. Manch einer möchte eigentlich nichts weiter außer einen netten Beifahrer - Rhön nah - Deutschland weit: <-KLICK.


ADAC-Mitfahrclub: Auch die Konkurrenz schläft nicht

Doppelt mobil mit neuer ADAC-App
Via iPhone und iPad gemeinsame Fahrten organisieren


Der ADAC-Mitfahrclub stellt ebenfalls eine Möglichkeit zur Verfügung, Mitfahrgelegenheiten anzubieten oder zu buchen. Als App für iPhone und iPad kann das Angebot dazu kostenlos im Apple-Store heruntergeladen werden. Damit bleiben die Nutzer doppelt mobil, da von unterwegs eine Alternative zu Bus, Bahn oder Flugzeug gesucht werden kann.

Wer über kein iPhone verfügt, kann den ADAC-Mitfahrclub auf jedem internetfähigen Handy unter m.adac-mitfahrclub.de schnell und einfach nutzen. Der Club hat dafür eigens eine Version fürs Handy entwickelt, die ohne Bilder und Grafiken auskommt. Dadurch wird die Verbindung rascher und klarer aufgebaut, ohne an Funktionalität einzubüßen.

In Kooperation mit www.mitfahrgelegenheit.de bietet der ADAC-Mitfahrclub täglich zwischen 300.000 und 350.000 Fahrten in größere Städte an.

Die Preisempfehlung des ADAC für gebuchte Strecken liegt zwischen fünf und sechs Euro Beteiligung je 100 Kilometer, die Strecke zwischen München und Berlin ist bereits für 20 bis 30 Euro im Angebot und auch gut verfügbar. Das ist gerade in Zeiten ständig steigender Spritpreise eine kostengünstige Alternative. Außerdem profitiert die Umwelt: Durch den ADAC-Mitfahrclub konnten seit seiner Einführung vor rund einem Jahr bereits mehrere Tausend Tonnen CO2 eingespart werden.

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